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Sonntag, 8. Mai 2011

Geburtstage

Wann habe ich eigentlich aufgehört, meinen eigenen Geburtstag zu mögen? Wann ist eigentlich untergegangen, dass dies ein besonderer Tag für mich ist?
Die Kindergefühle, die sind mir noch gut erinnerlich. Spätestens wenn ich das vorfreudige Kindelein vor seinem Geburtstag sehe, an seinem Geburtstag. Ich kann sie noch nachspüren, die Freude, die Aufregung, die glänzenden Geschenkeaugen. Die Freude über soviel Besuch nur für mich! Und auch die Enttäuschung am Abend, dass mein Tag, mein besonderer Tag nun vorbei ist.
Da sind viele viele Jahre ohne Erinnerung an meinen Geburtstag. Ein einzelner wundersamer, wundervoller Tag in all den Jahren voll von Wertschätzung, Ideen, liebevollen Gedanken und Taten ist in meinem Herzen geblieben. Er war sonderlich, besonders. Mein Tag. Den Andere dazu gemacht haben, weil ich Ihnen wichtig war. So viele andere Tage sind verlorengegangen irgendwo in meinem Gedächtnis.
Manchmal erscheint er mir heute nunmehr als lästige Pflicht. Bekennende Besuchsputzerei, Kuchenbacken im Akkord, am Nachmittag Kaffeekochen und das Abendessen bereiten, während die Gäste sitzen und schwatzen. Alles geschätzte Menschen, sicherlich. Mitunter auch nette Nachmittage. 
Aber MEIN Tag? Nein. Ein Tag mit zuvielen Vorbereitungen, wenig Verschnaufpausen. Ein Tag ohne Ruheoasen, ohne Zeit die Seele baumeln zu lassen.
Mir scheint, irgendetwas habe ich da aus den Augen verloren.
Mein Lichtblick ist der Urlaub von Herrn NebeL. Seit wir gemeinsam sind, verbringen wir unsere Geburtstage immer mit Urlaubstagen. Und die der Kinder auch. 
Morgen also. 36. Schöne Zahl eigentlich. 

 


Montag, 7. Dezember 2009

Besinnlichkeit

Ich wünsche mir da so ein bisschen Besinnlichkeit, ein bisschen Freude und Ruhe ins Herzchen, die eigentlich den Zauber der Weihnachtszeit ausmacht. Auch wenn mir neulich die liebe vielbeschäftigte Freundin einen Adventskalender (DANKE, Du Liebe!) mit diesen zuckersüssen kleinen Bildchen und Wünschen zu ein bisschen Besinlichkeit im Alltag schickte, lässt diese noch auf sich warten. Zumal das Kindelein am Morgen immer gerne versucht, mir das Öffnen abspenstig zu machen (und es meinst auch schafft ;-)).
(Bilder gibts keine. Oder später, weil das Ding geblitzt ziemlich doof aussieht. Dabei ists wundersüss.)
Nach wie vor viel zu tun und zu erledigen, dazwischen diverse regelmässige Aufgaben und Termine meinerseits sowie des grossen Kindeleins. Mittendrin immer das durchaus ausgeglichene Baby, was aber auch Aufmerksamkeit und Zeit einfordert. Bleibt unterm Strich noch viel Arbeit, die bis zum 20. getan sein will. Schaffen werde ich vermutlich nicht alles, aber selbst wenn ich mit Mut zur Lücke an das alles herangehe, bleibt wenig Raum besinnlich zu werden. Weiterhin treiben mich, uns Gedanken um, die keiner je haben will, die aber irgendwann unausweichlich sind. Auch das raubt die innere Ruhe, die ich mir eigentlich wünsche.
Aber nächstes Jahr wird alles anders. Hoffe ich.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Zurück

Der Gatte kam am Donnerstag zurück nach Hause. Soweit ist alles gut, auch wenn nun jährliche Kontrolluntersuchungen anstehen, die weitere kleine Eingriffe nach sich ziehen könnten. Die aber erst mal nicht weiter schlimm sind sondern eher Prophylaxe, damit sich nichts bösartiges entwickelt.
Es gibt deutlich schlimmeres, aber in dem Moment ist schön wahrlich anders.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Premiere

Da weilen einmal, EINMAL!!! weder Mutter noch Vater beim Babylein - zwei Stunden, nur zwei Stunden! - und was macht das Kind?
Es dreht sich zum ersten Mal allein auf den Bauch.
Sowas.
Aber ich sag mal so: währenddessen gemeinsam aus dem KrankenHochhausfenster zu gucken ist ja fast genau so schön. Grmpf.

Routinekontrollen?

Routinekontrollen, die zu einem Eingriff werden und die dreimal so lange dauern wie die eigentliche geplante Routinekontrolle und genau da enden, wo sie vor 6 Monaten begonnen haben - nämlich im stationären KKH Aufenthalt - sind nicht witzig. Aber immerhin waren sie nicht ganz so schlimm wie mein Kopfkino.
Glücklicherweise steht diesmal kein wichtiges Ereignis bevor, wie im Sommer die Geburt vom Fröschlein. Von daher sind wir entspannter. Allerdings gibt uns die Notwendigkeit des Eingriffes ansich arg zu denken.
Besser macht es der mangelnde Informationsfluss und die immer wieder abweichende Behandlung im selben KKH, gar auf derselben Station, auch nicht gerade. Verunsicherung und diffuse Ängste lassen grüssen.
Morgen dann eine erneute Kontrolluntersuchung dessen, was heute chirurgisch versorgt worden ist. Und dann darf der Gatte vielleicht wieder heim.
Und wir hoffen dann mal, dass es diesmal nicht wieder zu Nachblutungen kommen wird.

Sonntag, 20. September 2009

Sonntagabendbeschäftigung

Der Gatte macht nur ganz geringfügig fluchend die Steuererklärung. FrauNebeL macht die Abschiedsgeschenke für die Erzieherinnen.

Ist es eigentlich bedenklich, wenn Frau versucht, das Laptop durch Betätigen einer imaginären Fusstaste ans Laufen zu bekommen?! Ich glaub ich nähe zu viel...

Montag, 7. September 2009

Schnöpsel

- Ich schulde dem blog hier Fotos. Aber die Speicherkarte ist voll und der Akku leer
- das ersteigerte Tragetuch ist da. Schwarz-Weisse Ellipsen als Didysling. Sehr grandios.
- mir liegen Papierkramsachen vor der Brust. Elterngeld und die Steuer. Ich hasse Papierkramdingensgedöns. Dabei ist der Elterngeldantrag fertig - aber ich hasse es ebenso, zu irgendwelchen Ämtern zu gehen
- mein grosses Kindelein und das Nichtenkind liefen sowohl gestern als auch heute in - nach selbst zurecht gebastelten Schnittmustern genähten - Skorts über den Sportplatz. Sehr grossartig. Wenn auch noch ein wenig in der Testphase.
- das grosse Kind hat einen dicken fetten Schnuppfen mit allem Drum und Dran.
- das kleine Kind hat einen Schnupfen. Auch mit Drum und Dran. Und an mir dran kleben immerzu irgendwelche gelb grünen Schnecken Spuren. Nicht, dass das mit der ausgeschluckten Milch reichen würde. pah.
- der Gatte bekommt gerade einen dicken fetten Schnupfen.
- das NebeLmädchen bekommt gerade einen dicken fetten Schnupfen.
- das Kindergartendingens geht mir gehörig auf den Zeiger. Und ins Herzchen - ich habe meines Erachtens nach richtig gehandelt. Aber ich könnte heulen und kotzen, dass sich nun endlos feindselige Fronten bilden. Manche Seiten verstehen irgendwie nicht, dass keiner was Böses will sondern nur das Wohl der Kinder und das Recht der Eltern im Vordergrund stehen soll.
- ich hab n scheiss Biorhythmus. Den ganzen Tag hänge ich in den Seilen und am Abend bin ich recht fit und find den Weg ins Bett nicht.
- ich komm zu nix.
- das Kindelein braucht Schoner zum Inliner fahren
- 11 Vorschul- oder gerade eben Schulkinder dazu zu bringen, auf dem Sportplatz ein und dasselbe Ziel zu verfolgen ist eine Aufgabe. Eine wirklich schwierige Aufgabe. Aber es wird
(mein Kind beispielsweise erkämpft sich beherzt und motiviert den Ball. Dummerweise auch von den eigenen Mitspielerinnen. Und wenn sie ihn hat, rennt sie ebenso berherzt und voller Tempo los. Nur leider in der Regel in irgendeine falsche Richtung: zum eigenen Tor oder zielstrebig über die Seitenauslinie... andere halten mitten im Spiel ein unaufschiebbares Pläuschchen und vergessen gern mal, was sie da eigentlich gerade für ein Spiel spielen...). Es ist wirklich sehr ... interessant. Und schreiintensiv...
- das Babylein scheint des Gatten Arme zu haben. Gerad mal 60 und ein bisschen cm gross gehen die 62er Oberteile gar nicht mehr, weil die halben Unterarme rausgucken.
- kleine Geschwister laufen wirklich einfach nur mit. Heute habe ich das kleine Kindelein etwa 3 Minuten bespasst, 10 Minuten konnte sie unterm Spieltrapez liegen und ansonsten: Programm von, für und mit dem grossen Kindelein.
- hier ists nett. Heut erprobt und da wir nur die Hälfte gesehen haben gehts nochmal dorthin.
- ich bin auch in der zweiten Stillzeit keine der Mütter, deren Pfunde purzeln. Viel eher nehm ich noch zu dabei. Pöh.
- das grosse Kindelein träumt abenteuerliche Dinge.

Montag, 24. August 2009

Wunderbar?!

Es ist so wunderbar, das kleine Mädchen neben mir atmen zu hören, wunderbar, mit dem großen Mädchen vor dem Schlafen gehen in ihrem Bett zu liegen, zu kuscheln und Lieder zu singen. Es ist wunderbar, zwei gesunde Kinder zu haben, sie zu begleiten, sie aufwachsen zu sehen, sie zu lieben.
Es ist aber auch sonderbar, mehr und mehr zu sehen, dass sich manches wohl wiederholen wird. Immer wieder gibt es Situationen, die bekannt sind. Bekannt, aber vom anderen Standpunkt. Und das, was sich wiederholt, ist das, was wir von unseren Eltern kennen - doch heute tun wir es selbst. Und das was sich wiederholt ist das, was unsere Kinder heute tun und wir als Kinder selber taten. Plötzlich sind da zwei Standpunkte, die mehr als bekannt sind. Und Verständnis und eine Form des Wohlwollens zu den eigenen Eltern tut sich auf. Aber auch ein Fünkchen Angst. Die Fragen, ob wir mit manchem Verhalten unserer Kinder so werden umgehen können, dass es sie nicht auf Dauer schmerzt. So viel Verantwortung liegt in unseren Händen, unserem Kopf, unseren Herzchen. So viel kann das, was wir tun, sagen, wie wir uns geben anrichten an und in unseren Kindern. Das ist ein Teil, der wenig wunderbar ist, weil sich mir der Gedanke aufdrängt, wieviel Macht wir als Große haben, das Leben der Kinder zu beeinflussen. Macht, die wir in der Regel so gar nicht haben wollen. Aber all das was wir und wie wir was tun hat nun mal mächtigen Einfluß. Manchmal macht mir das große Angst und ich hoffe, dass wir es schaffen werden, dieser Verantwortung für das Wunderbarste auf der Welt gerecht zu werden. Unseren Kindern.

Freitag, 17. Juli 2009

Erfüllt

Der Herzenswunsch ist erfüllt:



Es war seit Jahren der Herzenswunsch des Gatten, dieses Besteckset zu besitzen. Lediglich einen Satz hat er seit Jahren, das vollständige Set hat er nie bekommen - es ist seit Jahren nämlich aus dem Programm genommen.
Seit einiger Zeit schauen wir immer mal wieder hier und da - und ich fand dieses.,68 - teilig. Für einen Preis zum mit den Ohren schlackern, aber günstiger als alles, was wir bisher gesehen haben. Komplett neu aus einer Geschäftsauflösung.
Von nun an muss keiner mehr beim Tisch decken nach Papis Lieblingsbesteck suchen - bei 12, nein nun ja 13 maligem Vorhandensein ... ;-)

Ja, ich weiss, das Bild ist nicht glorreich. Aber egal.
Und ich weiss auch, dass wir ganz schön spiessig sind. Aber nur in vereinzelten Punkten. Ehrlich jetzt ;-)




Donnerstag, 16. Juli 2009

Das Kind, das große

... ist hier unser "Sorgenkind".
Sie bewegt sich irgendwo zwischen ganz viel Wut und Liebe.
Lydia bekommts ab und zu ab - wenn sie auch recht genügsam ist und bei vielen Dingen wo ich sicher gewesen wäre, dass sie brüllt wie am Spieß nur leise das Stimmchen erhebt - wenn denn überhaupt. Die Krönung heute war das absichtliche feste Drücken in die Fontanelle. Nicht schön.
Ruhig bin ich geblieben. Ruhig, aber bestimmt. Das gelingt bei weitem nicht immer. Leider.
Regelmässig aber bekommen auch wir Großen ihre Wut zu spüren. Wir werden beide gekratzt, gekniffen, gehauen. Sie brüllt und wütet bei Dingen, die ihr nicht passen, als würde sie gerade mindestens abgestochen. Das gab es auch schon eine lange Weile vor Lydias Geburt. Ida ist ein kleines Wutmonster. Nicht im Bösen gemeint. Aber es tobt oft ein Gewitter in ihr, impulsiv sucht es sich Wege auszubrechen - und natürlich fällt es ihr ungemein schwer, diese Wut in Bahnen zu lenken. Sie lernt Wut noch. Wenn sie jetzt wütend ist, ist sie wütend - und alles andere ist ausgeschaltet. Und unsere Aufgabe ist es dann, ihr zu zeigen, wie sie wüten darf. Wut ist okay und erlaubt. Aber mir, die ich ein ebensolches Wutmonster bin und noch selber lerne, wie ich meine Wut leben kann, ohne zu schaden oder Schaden zu nehmen, fällt es schwer, ihr den rechten Weg zu weisen.
Momentan kann ich ihr kaum helfen. Ich widme ihr bewusst Zeit, ich bringe sie weiterhin - wie immer - jeden 2. Abend zu Bett. Allein. Wie immer.
Ich finde keine Worte für ihre Gefühle. Ich möchte ihr helfen und kann sie dennoch nicht gewähren lassen.
Es tut mir weh zu spüren, welche Gefühle sie in mir auslöst - weder vorsätzlich noch böswillig. Aus ihrer Not heraus, die sie sicherlich hat. Aber ich kann sie kaum lindern. Ich weiß einfach nicht wie.
Es ist schwer. Und noch immer graut es mir vor den Kindergartenferien, in denen der Gatte wieder arbeiten muss.

Montag, 22. Juni 2009

Countdown!!!

Der Countdown geht nun weiter - ich habe den Gatten soeben aus dem KKH wieder abgeholt. Er sollte zwar noch bis morgen bleiben - da bei der heutigen Nachuntersuchung jedoch alles soweit gut aussah und es "nur" noch um erneute Blutwerte mogen früh gehen sollte hab ich ein wenig herumgezetert und durfte den Gatten mitnehmen ;-). Laut Aussage des Liebsten war ich zwar etwas ruppig zu dem Herrn Oberarzt, aber da ich ansonsten fürchterlichst hätte weinen müssen und so wohl kaum erreicht hätte was ich wollte, entschuldige ich mir das ganz großzügig ....

Ne Menge Steinchen sind gepurzelt und jetzt kann es kommen, unser Fröschlein (und nun wartet sie sicherlich noch 2 Wochen oder so...)!

Samstag, 20. Juni 2009

Vom Schlaf allein

Ich möchte schlafen. Und gehe nicht ins Bett. Ich kann es nicht leiden wenn er nicht da ist. Wenn ich einschlafen will und allein bin. Wenn ich des nachts aufwache und ihn nicht neben mir habe. Und nun zusätzlich den Gedanken zu haben, dass er im selben Moment im Krankenhausbett liegt. Es geht ihm gut, aber eine Lappalie war das nicht. Natürlich ist auch da die Angst, dass das Fröschlein auf diese Welt will, während er noch im Krankenhaus liegt. Wenn es so wäre - ich könnte es nicht ändern Und es gäbe sicherlich Schlimmeres. Aber er würde mir so sehr fehlen.
Und des nachts sind die Sorgen, die am Tage hoffnungsvoll und argumentativ zu bewältigen sind, plötzlich Sorgen in einer völlig anderen Dimension. Des nachts haben viel mehr Emotionen und Ängste die Oberhand.
So quälte ich mich in der letzten Nacht dämmernd im Halbstunden Takt durch rund 5 Stunden, die ich im Bett war, bis das Kindelein zu mir herüber kam und nicht mehr einschlafen wollte. Und heute am Abend habe ich Angst, dass diese Nacht ebenso sein wird. Und die nächste. Und die darauf folgende. Und wenn ich Glück habe, ist er dann wieder bei mir. Der Mann, ohne den ich nicht sein will.

Donnerstag, 21. Mai 2009

Mädchenkram


Absoluter Mädchenkram. Entdeckt vom Kindelein. Gekauft vom NebeLmädchen als prophylaktische Massnahme gegen männliche USB Stick Räuberei ;-).
("Aber Mama, wenn ich einen Computer habe, dann schenkst du mir den. Dann ist das meiner". Soso.)

Donnerstag, 26. März 2009

Nicht zu fassen

Nicht zu fassen, dass der Göttergatte an die Donnerstag Abend Verabredung mit den Germany Next Top Modeln erinnern muss. Ich wär jetzt baden gegangen und hätte es völlig verpeilt. Sowas.
Naja, zu meiner Entschuldigung ist vorzubringen, dass ich erstens schwanger und zweitens erst fernsehlernend bin - hab ich doch jahrelang eigentlich gar kein Fernsehn geguckt...

Zugegebenermassen würde ein Bad mir allerdings deutlich besser tun - bei unglaublich nervigen Rückenschmerzen (das ISG lässt freundlich grüssen), einseitigen Kopschmerzen (ich hoffe mit der neuen Brille ist damit Schluss), absoluter Müdigkeit und ausserdem obendrauf noch ordentlicher Luftnot (wenn ichs nicht besser wüsste würd ich meinen, die Gebärmutter samt Kindelein muss schon am Rippenbogen sein. Ist sie - natürlich - nicht. Aber fühlt sich so an).

Ich bin dann mal auf dem Sofa. Mit dem Gatten, nem Weizen, ein paar Chipsen und was sich sonst noch so finden lässt.

Montag, 16. März 2009

.

Kann mir mal jemand erklären, warum mein Gatte komisch guckt, wenn ich mit nem Weizenbier, salzigen Chips und "Ufos" (Esspapieroblaten mit Brause gefüllt) in die Wanne entschwinde?!

Freitag, 27. Februar 2009

Schlechter Einfluss

Manchmal kann ich mich des Eindruckes nicht erwehren, dass das Bloggen einen doch deutlich schlechten Einfluss auf mich hat. Seit Jahren schaue ich so gut wie kein Fernsehen - es sei denn es laufen grosse Sportveranstaltungen (vorzugsweise Hockey ;-)) oder ähnliches. Seit nicht all zu langer Zeit jedoch bin ich den GNTM verfallen. Ja, ich gebs zu. Nicht, dass ich irgendeine der anderen wohlmöglich wirklich guten Serien ausgesucht hätte, von denen immer mal wieder gebloggt wird. Nein, ich schnappe mir gleich die Tiefen der Geschmacklosigkeit im "Unterhaltungsfernsehn" und kann vor Fremdschämen, Hände über die Augen schlagen, Kopfschütteln über Heidis "Hallo" und ihre schrecklich fiese, hinhaltende Art, die Mädchen rauszuwerfen nicht abschalten. Zugegebenermassen gibts da auch ein oder zwei junge Frauen, die ich sehr favorisiere und mitfiebere. Aber ganz im Erst: ohne die blogggerei wäre ich nie niemals nicht auf die Idee gekommen, sowas anzuschauen. Inzwischen aber sitze ich mit dem Gatten auf dem Sofa und wir schauen, schimpfen und lästern gemeinsam...

Mittwoch, 25. Februar 2009

Frauenreparaturen

Wenn frau versucht, das nicht laufende Internet wieder flott zu machen, indem sie erst mal alle Stecker für einen kleine Weile herauszieht, ist das ziemlich dumm, wenn sie währenddessen mit dem Gatten telefoniert.
Immerhin läuft das Internet nun wieder. Dafür hatte der Gatte ein ziemlich fieses Geräusch am rechten Ohr.

Ich verrat jetzt nicht, dass mir das nicht zum ersten Mal passiert ist. aber immerhin erst zum esten Mal als ich selber telefoniert hab.

Mittwoch, 7. Januar 2009

Froschknopf Status

Der kleine Froschknopf wächst und gedeiht. Schon in der ersten Schwangerschaft war recht schnell zu sehen, dass ich schwanger war - so auch diesmal. Diesmal war aber außerdem ein ganz anderes Empfinden da. Ich wusste, dass ich schwanger werden würde, noch bevor die Eizelle sich auch nur eingenistet haben konnte; ich war völlig sicher noch bevor ich testete. Viel früher - noch vor der Übelkeit - bemerkte ich diese und jene Veränderung genau, spürte fast von beginn an meine Gebärmutter in mir, konnte und kann sie ertasten. Nichts, was mir in der ersten Schwangerschaft auch nur annähernd aufgefallen wäre. Zaghafte Bewegungen meinte ich bereits in der 14. Woche zu spüren - und schimpfte mich innerlich lachend als ziemlich verrückt. Allerdings bestätigte sich genau das Tag für Tag. Vielleicht bin ich mehr bei mir, in mir so dass ich mehr intuitiv in mich hineinfühlen kann ohne mich all zu sehr anzustrengen. Viel "Zeit" ist dafür irgendwie nicht - ganz anders als die erste Schwangerschaft läuft diese einfach so nebenher, ist nicht so präsenter Tagesinhalt wie damals bei Ida. Um so schöner, dass ich das Gefühl habe, die kurzen Momente viel intensiver und inniger zu erleben.
Ich absolut bekennender Bauchschläfer hab bei Ida bis zur letzten schwangeren Nacht auf dem Bauch geschlafen - bzw bin auf dem Bauch eingeschlafen. Wenn auch irgendwann ab der Mitte oder dem Ende der 20er Wochen mit ausgefeilter Methode, Kissen und Stillkissen möglichst um den Bauch herum zu platzieren. Aber es ging ganz hervorragend. Nicht so diesmal: schon seit langer Zeit habe ich das Gefühl der Unterbauch ist ein flacher, harter, schwerer Kieselstein, der sich immer weiter ausdehnt, zudem schwerer und schwerer wird und mich mit der Körpermitte zuerst in die Matratze hineinzuziehen droht. Also schlafe ich nun auf der Seite ein - und siehe da: auch das geht gut (hätte ich nienieniemals geglaubt, das ohne Heulen und Zetern und Unwohlsein zu können).
Zu diesem Zeitpunkt in der Schwangerschaft mit Ida haben wir schon Namen gehabt - wenn nicht, dann war es nur kurze Zeit später -, die absolut feststanden. Nicht so diesmal. Ein Zweitname für ein Mädchen wäre klar, aber was den Rufnamen angeht gibts kaum mehr als halbherzige Ideen. Für einen Jungen stehen zwei absolute Favoriten schon lange fest . Eigentlich schon vor dieser Schwangerschaft. Aber ob es die werden? Wer weiss.
Es ist eindeutlich mühseliger diesmal schwanger zu sein. Zu müde, zu übel, zu wenig belastbar, zu oft Kopfschmerzen, zu emotional out of order - insbesondere in den Abendstunden. Wobei genau diese es in besonderen Situationen schon immer waren, die mich viel melancholischer, empfindsamer und trauriger werden liessen als es die Tage taten.
Was hoffentlich anders werden wird, ist die Gewichtszunahme - waren es bei Ida doch 26 kilo. Jedoch war es damals auch eine gänzlich andere Ausgangsposition: jahrelang war ich schon deutlich untergewichtig gewesen, mal mehr mal weniger. Als ich von der Schwangerschaft erfuhr, aß ich wohl zum ersten Mal seit vielen Jahren das, was ein Körper zum gesund sein braucht. Das Startgewicht in der jetzigen Schwangerschaft lag rund 20 kilo höher als damals. Dennoch bin ich noch lange nicht am oberen Rand des Normalgewichtes angelangt. Verrückt klingt das heute. Selbst für mich.
Seit Anfang der Woche frühstücke ich wieder - vorher war daran aufgrund der heftigen Übelkeit am Vormittag nicht mal zu denken. Die hat sich etwas verflüchtigt.
An und für sich wollte ich die anstehende Vorsorgeuntersuchung bei meiner Hebamme machen - aber nach einer Unterhaltung darüber mit dem Göttergatten haben wir beschlossen, dies erst nach dem 2. grossen Ultraschall zu tun. Einfach, weil er, solange er so wenig "von aussen" mitbekommt, den Froschknopf gerne "sehen" will. Völlig okay - also ist eben der Vorsorgestart bei der Hebamme nur etwas nach hinten verschoben.
Deutlich schlimmer ist im Übrigen meine eh schon allzu berüchtigte Vergesslichkeit. Rannte ich unschwanger eh schon mehr als einmal wieder in die Wohnung, weil ich dies und das und jenes vergessen, verlegt oder sonst was hatte ist es nun noch viel langwieriger, das Haus zu verlassen.
Mein Bauchgefühl sagt mir, dass wir einen Jungen bekommen. Das sagte es bei Ida auch - allerdings war damals auch ein klein wenig Selbstbetuppen mit dabei: ich hatte mir ein Mädchen gewünscht und wäre sehr viel enttäuschter gewesen, wenn ein etwaiges Mädchengefühl am Ende nicht gestimmt hätte. Ich glaube, vor allem deshalb habe ich von Anfang an an einen Jungen gedacht.
Ob ich dieses Mal tatsächlich richtig liege, wird sich zeigen.
Eine Spieluhr haben wir schon. Und zwar genau die, in die ich mich nach Idas Geburt verguckt hatte. Grund dafür ist aber eigentlich, dass wir eine ganz bestimmte Melodie haben wollten, nämlich "Guter Mond, du gehst so stille". Derzeit gibt es auf dem Markt aber kaum eine Spieluhr mit dieser Melodie. Ausser einige kleinere Spieluhrversionen von Sterntaler, die zwar nett aussehen, jedoch auch ein kleineres und leiseres Spieluhrwerk haben. Und für jeden Tag und zum Einschlafen und für durch den Bauch ist mir das zu leise. Als kleine, nette zweite Spieluhr bitte gerne. Und - bei aller Liebe - dieses Modell hier - das wohl einzige aktuelle mit grossem Spielwerk - ist einfach nicht unseres. Oh nein (lassen wir allerdings mal das ganze Drumherum weg: den Namen, den find ich schön ;-) (wobei der mit dem Mädchen Zweitnamen definitiv nicht ginge...)). Letzlich habe ich nach langem Suchen ein altes Sigikid Spieluhrmodell gefunden, erstanden und heftig den Kopf über das dafür gezahlte Geld geschüttelt. Zudem passt es hervorragend zu meinem Babytitel "Froschknopf" (nun frag mich bitte keiner warum und wieso Froschknopf. Wohl weils erst aussah wien Knopf und nachher wien Frosch. Aber ob das echt der Grund war weiss ich gar nicht. Aber egal.)
Ab wann können die Bauchzwerge nochmal Geräusche wahrnehmen? Eigentlich auch egal. Denn ich werd einfach heute damit starten, was ich ich auch bei Ida gemacht habe: sobald ich ihre Spieluhr hatte (ein wundertolles Marienkäferding, geschenkt von einer der Beiden in der frühen Schwangerschaft), wurde dem Kindelein im Bauch im Bett bevor wir Großen uns schlafen legten, Gute Nacht gewünscht, die Spieluhr aufgezogen und auf den Bauch gelegt. Und anschliessend schliefen wir in der Regel. Und genau so wurde Ida auch nach der Geburt immer mit dieser Melodie zu Bett gebracht - etwa 2 1/2 Jahre lang - bis sie selber entschied, die Spieluhr nicht mehr hören zu wollen.
Mal sehen, wie es diesmal werden wird.
Gute Nacht Ihr alle.

Samstag, 20. Dezember 2008

Nicht gern allein

Ich gehe nicht gerne zu Bett, wenn er nicht da ist. Eigentlich gehe ich nicht mal gerne zu Bett, wenn er da ist und ich schon vorgehe. Es ist ein so plötzliches Gefühl von Alleinsein, in die sich manchmal das Nachfühlen alter Einsamkeit mischt. Keine Wärme um mich.
Eigentlich bin ich gern allein, genieße es auch oft - vielleicht weil ich weiß, er ist da, er ist in meinem Leben, er lebt und liebt mit mir. Aber am Abend im Dunkeln weicht dieses Alleinsein dem Einsam fühlen. Ich weiß, es ist nur ein Schein, nichts schnürt mir das Herzchen so zu wie zu Zeiten, in denen ich wirklich einsam war. Aber er fehlt mir. Er fehlt mir sehr - eben auch wenn ich genau weiß, dass er in ein, zwei Stunden neben mir liegen wird.

Sonntag, 24. August 2008

Umschmeissen

Einen hundertkilowiegenden Zweimetermann umschmeissen ist irgendwie unmöglich. Ich habs versucht. Und in etwa einen Liter meerwasser dabei geschluckt. Aber wir hatten ungeheuerlich grossen Spass.

Urlaub. Seele baumeln. Lachen.

Vor wenigen Jahren hätte ich mir sowas niemals träumen lassen. Dankbar bin ich. Dafür.
Und dafür, dass ich nie aufgehört habe, weiter zu machen. Trotz allem.