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Samstag, 25. März 2017

Geburtstags- und Zeitdinge

Das grosse Kindelein feierte diesen Monat seinen Geburtstag. Zwölf Jahre ist sie bei uns, bereichert unseren Alltag und lässt mich oft staunen. Die Art der Geschenke wandelt sich mehr und mehr - allerdings war dieses Mal sogar wieder eine Art Spielzeug (Disko Roller) dabei. Ansonsten aber finden sich vorwiegend Wünsche nach Kosmetika, Kleidung und praktischen Dingen. Glücklicherweise wusste ich schon im Vorhinein, dass ihr der Stoff und der Schnitt des diesmal produzierten Nähteiles auf jeden Fall sehr gefallen. Es ist mit zunehmendem Alter der Kinder tatsächlich nicht mehr so leicht, selbige ohne explizite Stoff- und Schnittwünsche zu benähen. Aber es hat dieses Mal funktioniert:
Das große Mädchen bekam diesen Pulli - wie neulich erwähnt - in Größe 38, das kleinere Mädchen den gleichen in 152:

Wie jedes Jahr gab es den morgendlichen Geburtstagskranz - in Ermangelung ausreichender Plätze für die Kerzen - jedoch nur jeweils eine für zwei Lebensjahre.





Der Nachmittag gestaltete sich wie alle Geburtstagsnachmittage mit der Familie. Was etwas schwieriger geworden ist, seit wir unser Schlafzimmer in den Wohnraum verlagert haben. Vor allem  dank Patchworkfamilie, sind wir eben doch eine ganze Menge Menschen. Wenn auch nicht mal alle da waren.  

Wie groß die Kinder geworden sind, fiel mir heute nochmals auf - das große Nichtenkind feierte seinen 14. Geburtstag. Hier wird inzwischen ausschließlich Geld gewünscht, was das Nichtenkind zumeist in Pferdekram investiert. Sie teilt sich das Hobby mit dem Pferd-besitzenden leiblichen Opa und ist in vielen freien Minuten am Stall anzutreffen.

Es scheint manchmal, als sei kaum Zeit vergangen, seit die beiden auf der Welt sind. Und andererseits ist es für mich nicht mehr vorstellbar, wie es jemals ein Leben ohne meine Kinder gegeben hat. Es ist so selbstverständlich, so klar, dass sie da sind, als wäre es niemals anders gewesen. Erinnerlich ist mit die kinderlose Zeit zweifelsohne, und dennoch kann ich es mir kaum mehr vorstellen, dass es wirklich eine Zeit ohne sie gab.  Noch sind sie nah dran an mir, und ich an ihnen, auch wenn sie weiterhin selbständiger werden und ihre Wege gehen. Wer weiß, wie es einst wird, wenn sie diese Wege gänzlich ohne mich meistern werden - und mich hoffentlich im Kopf und Herzen als "immer für sie da seiend" wahrnehmen. Sie schreitet so ungeheuer schnell voran, die Zeit. Als seien diese zwölf Jahre mit der Erstgeborenen kaum mehr als ein paar Augenblicksblinzler gewesen.
Tatsächlich sind das solche Momente, die man sich als junger Mensch kaum vorstellen kann - wenn ein älterer - oder ein ganz alter erst recht - Mensch davon spricht, wie die Zeit rast. Seit einigen Jahren rast sie wirklich. Und ich bin sicher, sie wird es noch mehr tun, je mehr von ihr verstreicht.

Diese beiden Geburtstage waren der Auftakt des Geburtstagsmarathons im Frühling. Morgen folgt der Schwiegervater (der zum eigentlichen Geburtstag immer ausgeflogen ist, aber morgen wird nachgefeiert), dann folgen die Tante, HerrNebeL, mein Stiefvater und ich. Kurz darauf die Schwiegermutter, dann das kleine Nichtenkind und einen Monat später unser kleineres Mädchen. Und dann ist familientechisch erst mal wieder eine Weile Pause bis in den Herbst. Wir treffen uns also von Ende März bis Anfang Juli quasi ständig. In diesem Jahr mit der immer wieder aufblitzenden Frage, ob dies wohlmöglich die jeweils letzten erlebten Geburtstage des Stiefvaters werden, der seit letzten Herbst palliativ aufgrund einer Krebserkrankung behandelt wird. Wieder die Zeit... Egal, wieviel ihm noch bleibt, ich weiß, sie wird rasen. Vemutlich hat man am Ende niemals genug Zeit gehabt. Gedanken, die immer wieder durchblitzen - obwohl ich eigentlich versuche, den Moment zu sehen, zu leben und mitzunehmen. Das ist nicht immer einfach, auch dann nicht, wenn ich eigentlich dankbar sein müsste, für die viele Zeit, die er bis hierher hatte. Aber letzlich bleibt auch das am Ende egal, da der Verlust ein Verlust sein wird, der das Leben derer, die zurückbleiben verändern wird. 

Dienstag, 8. Mai 2012

Ein neues Jahr

Ein neues Lebensjahr beginnt morgen für mich. Und den Gedanken vom letzten Jahr zolle ich Tribut, in dem ich dieses Mal nichts geplant habe. Kein Kuchen, keine geladene Familie, kein Kaffeekochen für alle Anderen, während ich selber kaum Muße habe, den Meinen zu trinken.
Wer kommen mag, wird willkommen sein, aber ich werde nicht extra für etwaige Gäste putzen und verräumen. Auch wenn um mich herum das Chaos regiert. Denn wer kommen mag, wird dies wohl tun um mich zu sehen, nicht meine saubere Wohnung.
Da werden zwar keine Ruheoasen sein, nichts explizit für mich, sondern einfach ein Tag wie jeder Andere.Ich lasse ihn auf mich zukommen und hoffe auf ein wenig Sonne im Herzen.

Wer mag, setzte sich ein wenig zu mir und verweile ein bisschen, vielleicht mit einem Gespräch, vielleicht mit einem Lächeln oder einfach einem gemeinsamen Schweigen. Ich werde mich sicher freuen....

Sonntag, 25. Dezember 2011

Von Ritualen

HerrNebeL brachte es mit in unsere Ehe, was seit nunmehr 7 Jahren mit dazugehört: das Weihnachtsoratorium von JSBach. Jeden ersten Weihnachtstag erklingt es irgendwo dort, wo wir sind. Ohne fehlt ein klitzekleines Stück.
Wie das bei wohl jedem Ritual ist. Sie hangeln sich durch unser Leben, geben Struktur, Sicherheit, einen Hafen, an dem man anlaufen kann und Halt findet, egal wie sehr es da draussen auch stürmen mag. Und wenn ich genau hinsehe, sind da derer viele; viele die gar nicht auffallen, viele die einfach da sind, wiederkehrend Tag um Tag, Woche um Woche, Monat um Monat, Fest um Fest. Wenn sie denn aber nicht wären, so würde ich sie wohl zumeist schmerzlich vermissen und noch mehr Halt suchen als es ohnehin der Fall ist.

Freitag, 8. Juli 2011

2

Alles Liebe zum Geburtstag mein kleines, grosses, wundervolles Fröschlein!

Sonntag, 8. Mai 2011

Geburtstage

Wann habe ich eigentlich aufgehört, meinen eigenen Geburtstag zu mögen? Wann ist eigentlich untergegangen, dass dies ein besonderer Tag für mich ist?
Die Kindergefühle, die sind mir noch gut erinnerlich. Spätestens wenn ich das vorfreudige Kindelein vor seinem Geburtstag sehe, an seinem Geburtstag. Ich kann sie noch nachspüren, die Freude, die Aufregung, die glänzenden Geschenkeaugen. Die Freude über soviel Besuch nur für mich! Und auch die Enttäuschung am Abend, dass mein Tag, mein besonderer Tag nun vorbei ist.
Da sind viele viele Jahre ohne Erinnerung an meinen Geburtstag. Ein einzelner wundersamer, wundervoller Tag in all den Jahren voll von Wertschätzung, Ideen, liebevollen Gedanken und Taten ist in meinem Herzen geblieben. Er war sonderlich, besonders. Mein Tag. Den Andere dazu gemacht haben, weil ich Ihnen wichtig war. So viele andere Tage sind verlorengegangen irgendwo in meinem Gedächtnis.
Manchmal erscheint er mir heute nunmehr als lästige Pflicht. Bekennende Besuchsputzerei, Kuchenbacken im Akkord, am Nachmittag Kaffeekochen und das Abendessen bereiten, während die Gäste sitzen und schwatzen. Alles geschätzte Menschen, sicherlich. Mitunter auch nette Nachmittage. 
Aber MEIN Tag? Nein. Ein Tag mit zuvielen Vorbereitungen, wenig Verschnaufpausen. Ein Tag ohne Ruheoasen, ohne Zeit die Seele baumeln zu lassen.
Mir scheint, irgendetwas habe ich da aus den Augen verloren.
Mein Lichtblick ist der Urlaub von Herrn NebeL. Seit wir gemeinsam sind, verbringen wir unsere Geburtstage immer mit Urlaubstagen. Und die der Kinder auch. 
Morgen also. 36. Schöne Zahl eigentlich. 

 


Freitag, 8. April 2011

Kinderherzchen

Kinderherzchen haben heute gelacht und Spass gehabt.
Und unglaublich gestrahlt hat das Herzchen der Grossen mit den Worten:
"Mama, der Tag heute war sosososososososososo schön."

Lächeln in meinem Gesicht, Wärme in meinem Herzen.

Donnerstag, 17. März 2011

Geburtstagstisch

Das Kindelein hatte einen wunderbaren Geburtstag. Gleich zum Kindergarten hin und zurück fuhr sie mit dem neuen (24 Zoll - himmel welch Riesen Kind) Rad. Im Kindergarten wurde sie erwartet von so vielen Kindern und bekam die pinke Schatzruhe voll, wirklich VOLL mit KleinmädchenSchätzen. Eine wunderbare Karte (links das Prinzchen) von allen, eine einzelne Karte von einem Kindergartenfreund. Ab davon dass es viel, viel war - es war so bedacht. Von Herzen. Das freut mich ungemein.


Der Ranzen hat sie wohl fast am glücklichsten gemacht. Ein zufriedenes, glückliches, übersättigtes Kindelein. Glänzende Kinderaugen.
Das Fröschlein hingegen war am Nachmittag ziemlich platt und fieberte. Sehr still war sie,aber genügsam  - solang sie nur auf dem Arm von Mama oder Papa war oder in unserer Nähe liegen konnte. So verbrachte ich die meiste Zeit mit ihr auf dem Sofa, im Bett, auf dem Arm.
So fällt nun auch mein geplanter Besuch bei der Creativa morgen aus und ich düse mit dem Mädchen zur Kinderärztin, weil ich so gar keine Idee habe, was das sein könnte.

Mittwoch, 16. März 2011

17.März

17.März 2011. Sechs Jahre schon. Sechs Jahre schon dieses wunderbare Menschenkind an unserer Seite, in unserer Mitte, in unserem Leben.

Der Geburtstagstisch.
Das Fahrrad, was sie sich schon sei Monaten wünscht Nicht nur von uns, all die Herzen daran stehen für die, die es gemeinsam mit uns schenken.

Für die KiTa. Es ist nicht schwer zu erraten, in welche Gruppe das Kindelein geht, oder?!

Soeben beim zu Bett gehen dann wieder ein Mädchen, das mich überrascht. Eines, das weint, weil mir seine Geburt vor sechs Jahren weh getan hat. Alles Erklären, dass mir das nichts ausmacht, dass ich das gern gemacht habe, weil ich sie dafür bekommen habe, dass der Schmerz ein Kind zu gebären ein ganz anderer ist, dass ich ihre Geburt dennoch schön empfand, brachte sie nicht davon ab, traurig zu sein. Dass sie nicht schuld sei, dass ich mir ausgesucht habe, den Schmerz spüren zu wollen mit der Entscheidung nicht ins Krankenhaus zu gehen - dennoch blieb ein wenig Traurigkeit bei ihr.

Aufgeregt ist sie. Grosses, kleines, wunderbares Mädchen.

Freitag, 26. November 2010

Heute vor

Heute vor 6 Jahren bin ich geblitzt worden, am Morgen auf dem Weg zum Blumenladen. Neben mir meine liebe Freundin, die nun schon lange in HH lebt. Ich hatte viele Menschen um mich, die nun leider kaum noch teilhaben an meinem, unserem Leben. Manch einer ist geblieben, wenn auch wenige. Heute vor sechs Jahren war fast gutes Wetter. Unsere Wohnung war beinahe fertig umgebaut. Wir hatten einen langen Tag, waren lange auf und am Abend noch, am späten, ging ich baden.

Heute ist wieder ein Teil der Wohnung aufgerissen, ein Wasserschaden. Gefunden zwar und behoben, das dicke Ende jedoch kommt noch. Trocknung der Bausubstanz des wohl kompletten Wohnzimmers, wohlmöglich auch der angrenzenden Räume, das bleibt noch abzuwarten. Abtragen und neu bestücken des Balkons. Neuer Boden im Wohnzimmer (was der grösste Raum ansich bei uns ist), neue Wände, neu tapezieren und streichen. Glücklicherweise ein Versicherungsfall - Staub, Dreck, Arbeit, Umstände und alles Drumherum ist dennoch - schrecklich blöd.
Der Tag ansonsten war fast unspektakulär. Die Grossen bei der Arbeit, die Kleinen in der KiTa und bei der Oma. Ein kleines Geschenk am Morgen, am Nachmittag Blumen. Am Abend ein gemeinsames Essen, auswärts. Seit Jahren, JAHREN das erste Mal wieder ein klitzebisschen Schminke im Gesicht.
Heute vor 6 Jahren trug ich ein weisses Kleid mit bordeauxroter und grüner Stickerei, eine Kette mit rotem Holzanhänger. Ich war ein wenig geschminkt. Das erste Bild des Tages war das von eben erwähntem Blitzer, das erste von wohl rund 500 ... Heute vor sechs Jahren sagten wir ja, tauschten unsere selbsterdachten Ringe, feierten tags mit vielen verlustig gegangenen Freunden, abends mit der Familie, assen den weltbesten Nachtisch, hatten die wundertollste, netteste ButtercremeHochzeitsTorte in Form eines Bettes am späten Abend.
Wir schliefen in dieser Nacht im Hotel, in dem wir feierten, weil wir diese eine Nacht nicht mitten im gerade fertig gewordenen Umbau Chaos verbringen wollten.
Heute vor 6 Jahren wurden wir Eheleute.

Heute würde ich es wieder tun. Ja sagen, mit diesem Mann mein Leben zu verbringen. Wieder und wieder.

Dienstag, 22. Dezember 2009

Angekommen

Gestern sind wir nach recht entspannter Fahrt - winkend in und um HH herum nach hier und da und einer lieben Freundin zu - im Ferienhaus an der dänischen Nordseeküste angekommen. Und tatsächlich mussten wir für die allerletzten 50 m noch Schneeketten (!) aufziehen. Ansonsten hätten wir nämlich all den Kram aus dem Auto und der Dachbox durch dichtes Schneegestöber ins Haus schleppen müssen.
Im Haus wars schon warm und behaglich und ein warmes leckeres Abendessen stand quasi schon auf dem Tisch, weil der Rest der Familie bereits Samstag und Sonntag angereist war.
Dank mit gereistem W-LAN Router (liebsten Dank an meinen GruselWichtel, der lieben KollegInnnen, der mir Samstag Abend eben diesen zukommen liess ;-)) sind wir nun auch überall im Hause im www unterwegs.
Und gleich, gleich dann heisst es ab an den Strand bei rund 20 cm Neuschnee (und es schneit noch immer!), ein paar Dinge eingekauft und nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken geht es dann noch auf, einen Tannenbaum zu besorgen...

Montag, 7. Dezember 2009

Besinnlichkeit

Ich wünsche mir da so ein bisschen Besinnlichkeit, ein bisschen Freude und Ruhe ins Herzchen, die eigentlich den Zauber der Weihnachtszeit ausmacht. Auch wenn mir neulich die liebe vielbeschäftigte Freundin einen Adventskalender (DANKE, Du Liebe!) mit diesen zuckersüssen kleinen Bildchen und Wünschen zu ein bisschen Besinlichkeit im Alltag schickte, lässt diese noch auf sich warten. Zumal das Kindelein am Morgen immer gerne versucht, mir das Öffnen abspenstig zu machen (und es meinst auch schafft ;-)).
(Bilder gibts keine. Oder später, weil das Ding geblitzt ziemlich doof aussieht. Dabei ists wundersüss.)
Nach wie vor viel zu tun und zu erledigen, dazwischen diverse regelmässige Aufgaben und Termine meinerseits sowie des grossen Kindeleins. Mittendrin immer das durchaus ausgeglichene Baby, was aber auch Aufmerksamkeit und Zeit einfordert. Bleibt unterm Strich noch viel Arbeit, die bis zum 20. getan sein will. Schaffen werde ich vermutlich nicht alles, aber selbst wenn ich mit Mut zur Lücke an das alles herangehe, bleibt wenig Raum besinnlich zu werden. Weiterhin treiben mich, uns Gedanken um, die keiner je haben will, die aber irgendwann unausweichlich sind. Auch das raubt die innere Ruhe, die ich mir eigentlich wünsche.
Aber nächstes Jahr wird alles anders. Hoffe ich.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Weihnachtlich?

Frau Maus rührte gerade ein kleines Seelchen an mit ihrem wunderbar gewählten Weihnachtsgedicht an dieser Stelle.
So sollte es sein. Genau so.
Tatsächlich aber fühle ich weder Zauber noch Stille noch Kerzengeglänze. Ganz ab davon, dass mir mein Herzchen nicht froh ist.
Ich bin gehetzt, rieche zwar hier und da den Duft, der mich so arg an die Weihnachtszeit erinnert. Aber es ruht nichts in mir, es freut sich nichts. der Duft strömt an mir vorbei, durch mich hindurch.
Am schlimmsten ist gar, dass ich mich irgendwie nicht wirklich in der Lage fühle, dem Kindelein Weihnachtszauber zu geben. Hier gibts zwar Adventskalender und auch ein sehr schlichtes hölzernes Adventskränzchen. Aber weihnachtlich - nein. Weihnachtlich ist es hier nicht. Es regiert das Chaos und ich bin fast sicher, dass ich nicht in der Lage sein werde, dieses hinreichend zu beseitigen bis Weihnachten längstens vorbei ist.
Meinetwegen könnte Weihnachten noch gut und gern 3,4 Monate auf sich warten lassen. Mein Kopf ist voll, mein Herzchen auch. Manche Sorge muss ich schlicht aussitzen, was es wirklich nicht besser macht. Manche Dinge muss ich einfach hinnehmen, weil es wohl kaum anders geht. Aber auch das macht es mir nicht einfacher.
Ein Stück weit bin ich einsam. Aus verschiedenen Gründen. Und der geringste Grund ist wohl der, dass es niemanden gäbe, der mir diese Einsamkeit nähme. Nein, das ist es nicht. Es ist einfach letzlich so, dass egal wie viel ich über irgendetwas mit irgendwem rede: ganz am Ende trage ich einen Teil nun mal allein für mich, selbst wenn ich weiss, dass Andere ebenso ein Stück davon für sich tragen. Da gibt es dann Phasen und Themen, deren Teile am Ende grösser sind als in anderen Zeiten. Oder zu anderen Themen. Und davon scheint hier gerade das ein oder andere zusammen zu kommen. Viel davon bin einfach ich. Ich, wie ich die Dinge fühle, sehe, anpacke, ziehen lasse. Oder eben auch nicht.
Da macht es Mühe, besinnlich zu sein.
Zudem ist ein Urlaub an Weihnachten zwar rein terminlich gesehen im Urlaub ganz schön entspannt, weil eben all die an Weihnachten anstehenden Besuche erst im neuen Jahr peu á peu stattfinden. Aber die Zeit bis dahin scheint mir gerade nur all zu stressig.
Kurze Oasen gibt es. Aber dieses Grundgefühl ist nicht da. Und ich fürchte, es wird auch dieses Jahr kaum aufkommen. Leider.

Mittwoch, 8. Juli 2009

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Heide Lydia *08.07.2009




3.14 Uhr 4210 gramm 54 cm KU 37 cm

Wir sind alle wohlauf, daheim, glücklich und müde. Traumgeburt im Geburtshaus! Später mehr...

Samstag, 9. Mai 2009

34

Die nette Schnapszahl liegt hinter mir und das Kindelein erzählt allen, ich werde heute dreiundvierzig. Ich lass den Tag entspannt angehen, stell ein wenig Verköstigung in die Küche und irgendwann ab 11 kommt, wer kommt. Und gut ist.

Samstag, 27. Dezember 2008

Der Schönste


Weihnachten 2008. Ein Baum mit einem Kelch als Spitze, viel zu vielen Geschenken für das Kindelein, ausschliesslich nachmittäglichen Aktivitäten - eher zufällig, was mir allerdings mehr als entgegenkam, da ich weiterhin bis zum späten Mittag absolut nicht gesellschaftsfähig bin - und ner ganzen Menge Ruhe und Gemütlichkeit.
Der Hit (für ALLE Familienmitglieder) war und ist die Murmelbahn von HABA, die das Kindelein in mehreren Teilgeschenken bekam. Mein persönlicher Hit ist die neue rosafarbene Kamera mit Leica Objektiv - auf dass ich wieder Fotos machen kann, wenn der Gatte mit seiner Kamera mal wieder unterwegs ist.
Trotzdem ists gut, wenn nun langsam wieder Alltag einkehrt, besonders für das Kindelein, was doch ein klein wenig ausser Rand und Band geraten ist...