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Sonntag, 13. Mai 2018

Aufregend

Eine aufregende Woche liegt hinter mir.
Letzten Sonntag feierte das kleine Kindelein seine erste heilige Kommunion. Es war eine wunderbare und recht lockere Messfeier. Das Kind sang allein einen Teil am Altar vor (Gänsehaut pur! inklusive Tränchen), und wieder trugen alle Mädchen trotz der Tatsache, dass  die Kinder in der Gemeinde seit Jahren Alben nutzen, ein weißes polyesterlastiges Kommunionkleid. Weil das große Kindelein sich damals als einziges Mädchen mit fröhlich buntem Kleid aus der Albe pellte und darüber sehr, sehr traurig war, trug dieses Mal auch unser Kind ein wahres Kommunionkleid. Immerhin war der Bolero dazu von mir selbstgenäht....



Die Feier daheim war entspannt, das Wetter toll und alle verteilten sich in Wohnzimmer und Garten. 

Anschließend mußten das kleine Kindelein und ich unsere Taschen fertig packen, da wir am Montag auf Klassenfahrt fuhren. Ich begleitete die Klasse und Klassenlehrerin als Betreuungsperson. Es ging nicht weit, nur 30 Minuten entfernt in ein kleines Städtchen. Der Doppeldecker Bus fuhr am Montag Morgen mit über 70 Kindern - 3 Klassen, 5 Lehrern und mir - los und holte uns am Mittwoch Morgen wieder dort ab. Dazwischen lagen eine Menge Spaß mit allesamt tollen Kindern unserer Klasse (die Klassen waren räumlich und unternehmungsmäßig getrennt), sehr niedlichen Situationen, vielen - natürlich auch durchaus nervigen, aber vor allem eben vielen - Fragen, nur kleinen, behebbaren Ausfallerscheinungen und wenig Schlaf. Am Mittwoch Morgen bekam ich anlässlich meines Geburtstages ein Ständchen von 26 Kindern beim Frühstück, inklusive eines Geburtstagsmuffins mit Geburtstagskerze und Lieblingsschokolade. Das hatte schon was ziemlich Besonderes.

Daheim angekommen ging wohl fast alles schief, was schief gehen konnte. Der Wunsch nach entspannter, gemeinsam verbrachter Zeit mit dem kleinen Kindelein und  HerrnNebeL - und später auch dem großen Kindelein (sie besucht eine Ganztagsschule und hatte Unterricht bis 16.00 Uhr) - wurde vereitelt davon, dass die Mutter den Fensterputzer bestellt, sich das Datum aber leider falsch notiert hatte, sodass in Windeseile das ganze Haus Fensterputztauglich herzurichten war. Letzlich platzte das mitten ins gemütlich gedachte Geburtstagsfrühstück mit Geschenke auspacken. Zudem brauchte die Mutter dann  bei diversen Dingen unauffschiebbar und zeitwaufwändig Hilfe. Weiterhin erreichte uns  zwar erwartete, aber unpassend kommende Anwaltspost bezüglich des seit letzten Sommers schwelenden Erbstreites. Darin standen dann wirklich wundersame Vorwürfe, über die ich mit Abstand nur lachen kann - letzte Woche jedoch sah das noch anders aus. Der Rest - Tag war demnach komplett verkorkst und ich war 2 Stunden nach der Ankunft daheim genervter als nach 2 1/2 Tagen Klassenfahrt mit 26 Kindern von 6-10 Jahren. Glücklicherweise rettete mich die längste Hockeyfreundin, indem sie uns spontan zum Grillen einlud, und wir so ein bisschen runterkommen und dann doch noch einen wirklich netten Abend verbringen konnten. Freunde - so unbezahlbar.

Nach einer kurzen Stippvisite am Freitag bei der Arbeitsstelle machten das große Kindelein und ich uns auf zur Gartyparty nach Nierstein. So weit weg ist das gar nicht vor hier, aber dennoch fuhren wir bereits am frühen Nachmittag los, um ein wenig stressiges Wochenende verleben zu können.
Angekommen im Hotel gings erst mal in das kleine Hotelschwimmbad und für mich kurz in die Sauna. Dort trafen wir auch "alte Bekannte", aus dem www. Schon seit Jahren lasen und lesen wir uns auf verschiedenen Kanälen. Wir verabredeten uns, nach dem Duschen gemeinsam zu Frau Mutti zu laufen, um das Wochenende dort "einklingen" zu lassen mit bereits zuvor angereisten Gästen und Freunden und Nachbarn. Neben Pizza, nettem Beisammensein auf der tollen Terasse und zwanglosem Kennenlernen gab es eine Führung über die "Ländereien" und ich muss sagen, ich bin wirklich sehr beeindruckt von Haus und Garten. Groß, verwinkelt, mit so vielen netten Eckchen und so viel Liebe zum Detail. Das Kindelein bekam von Frau Brüllen und Frau Mutti Nagellacke geschenkt, die diese übrig hatten und war sehr, sehr glücklich damit. Die eigentlich für die Nacht geplante Nagellacksession verschoben wir dann auf den Morgen, weil ich schlicht und ergreifend schnell nach der Ankunft Hotel eingeschlafen bin.

Morgens also wurde lackiert - das Kind in GlitzerGlamour und ich nahm fröhliches grau (weder maus-, noch staub, noch aschgrau, sondern chinchilly, son neumodischer Essie-Grauton), dann gings erneut zum Schwimmen und zum Frühstück, bevor wir zur eigentlichen Gartyparty aufbrachen.


Wir verbrachten bei wunderbarem Wetter den gesamten Tag dort und kehrten erst kurz vor Ende des Tages ins Hotel zurück. Es war ein entspannter und schöner  Tag voller Begegnungen. Begegnungen mit Menschen, denen ich schon im Netz lange folgte, Menschen, die immer mal wieder den Weg kreuzten, Menschen, die ich gar nicht kannte, Menschen, denen ich bereits im real life begegnet war. Lustigerweise stellte sich heraus, dass eine der vielen Menschen dort als Kind viel Zeit in meiner Heimattadt verbracht hatte. Die Welt ist so klein! Überall entwickelten sich nette Gespräche, hier länger und da kürzer. Es wurde zwanglos gegrillt, für Getränke und deren Ausschank  war ausreichend und liebevoll gesorgt. Es gab ein tolles Buffet mit,  wie mir gesagt wurde, legendärem leckeren Glasnudelsalat. Lecker war überhaupt absolut alles was ich kostete, üppig war es vor allem. Eine riesige Käseplatte aus der Schweiz hat ebenso beeindruckt, wenn ich mir auch tatsächlich den Geruch im Vorfeld als deutlich ärger vorgestellt hatte und mir fast sicher war, dass die Sorten, die arg riechen würden noch nicht aufgetischt seien. Vermutlich verflog der Geruch in der offenen Küche bei geöffneter Terassentüre, denn als ich zu fortgeschrittener Stunde an einzelnen  Exemplaren roch, war da doch eindeutig mehrfach recht strenger Geruch zu finden. Was ich probiert habe, schmeckte auch mit Geruch ganz schön gut. 
Es war schön, sich unter so vielen eigentlich fremden Menschen zu sein und sich einfach wohl zu fühlen. Ich hätte gerne noch Gelegenheit gehabt, mehr und länger zu reden, aber bei so vielen Leuten und so vielen Eindrücken reicht zumindest für mich die Kapazität gar nicht aus, alles in mich aufzunehmen. Rein zeitlich ist der Raum natürlich auch begrenzt, selbst wenn es  viele, viele Stunden waren. Das Kindelein wollte sogar am Ende am liebsten gar nicht mehr heim. Son ganz bisschen schuld daran war nebem dem Wohlfühlfaktor und den netten Menschen so ein kleines bisschen auch die wunderbar tolle Tupfenlola (naja, und die Schaukel, der Garten, das Gartenhüttchen und, und, und... ;-))





Am Morgen tranken wir zum Abschied am späten Vormittag noch einen Kaffee in der Grünen Villa, natürlich nicht, ohne dass das Kind zuvor  noch eine Schwimmrunde eingelegt hätte. Sowas muss ja ausgenutzt werden ;-).

Schön wars. Wirklich richtig schön.


Erwartungsgemäß war die Rückfahrt nach dem langen Wochenende etwas länger als die Hinfahrt, Regen gabs zudem, aber wir ließen uns nicht stressen und machten und irgendwann einfach ein Hörbuch an, das wir beide nicht kannten, und verbrachten die restliche Heimfahrt trotz Stau, Stauumfahrung und Schlechtwetter entspannt.

Viele Eindrücke der letzten Woche dürfen nun sacken und ich hoffe, es folgt nun eine Weile ereignisloser Alltag, damit genau dafür ein wenig Ruhe und Muße übrig bleiben.

Donnerstag, 1. Februar 2018

So Gute Dinge

Neben all dem ganzen alltäglichen Durcheinander gibt es durchaus auch so ganz schön gute Dinge. 
Die beiden Kindelein vor allem. Selbstredend ist es durchaus oft laut und so ein klein wenig pubertierend gefärbt, wie soll es anders sein. Aber das ist eben auch son Alltagsding, was überall dazu gehört - und auch dazu gehören muss.
Es ist Zeugniszeit. Das kleine Kind hat sein Zeugnis bereits bekommen, weil der Übergang in die hohe Schule ansteht. Und ich bin mehr als dankbar. Nicht ausschließlich der tollen Noten wegen, sondern vor allem über die Art und Weise, wie sie in die Schule geht. Und zwar schon die gesamten drei Jahre ihrer Grundschulzeit. Sie ist unglaublich selbständig, organisiert und mitten im Thema. DIe Art des jahrgangsgemischten Unterrichts mit viel Freiarbeit hat dies zudem noch gefördert. Ich habe anfangs ein wenig mit geschaut auf die Ordnung im Ranzen, die Erledigung der Hausaufgaben, das Vorankommen in den Wochenplänen. Aber das habe ich schnell aufgegeben - weil es immer passte. Durchgehend. Ich habe ihr nie bei den Hausaufgaben ansich helfen müssen, sie nie erinnern müssen. Auch wenn es dazu Zeit in der Betreuung gibt, sehe ich die Aufgabe schon bei den Eltern, im Ganztag ist das ein zeitlicher Rahmen, aber keine helfende Betreuung in dem Sinne. Es war nehezu immer alles fertig. Und falls nicht, setzte sich das Fröschlein selbständig an den Schreibtisch und arbeitete nach. Bei Fragen kam sie auf uns zu - und das war selten.
Nun muss ich sie an der hohen Schule anmelden und ich bin wehmütig. Wurde das große Mädchen damals gefühlt so schnell - noch - größer. Und das kleine Mädchen ist doch noch so klein... Tatsächlich ist sie das ja auch im Altersvergleich, eben ein Jahr jünger als alle anderen. Und ich weiß, da kommt ganz viel Loslassen auf mich zu - und das ist wahrlich keine meiner Lieblingsbeschäftigungen.
Das große Kindelein bekommt morgen ihr Zeugnis. Ich werde es allerdings erst am Sonntag sehen, da morgen die Orchesterfahrt des Schulorchsters ansteht, direkt im Anschluss an den Unterricht. Aber auch hier erwarten wir keine sonderlichen Überraschungen. Sie war auch immer schon selbständig und fand zudem im letzten Jahr noch Gefallen daran, aktiv und selbstbestimmt hier und da etwas für den Unterricht zu tun und wurde belohnt - nicht nur was die Noten angeht sondern an vielerlei Stelle vor allem durch Zuspruch in der Schule. Sie kommt auch und bittet um Hilfe, wenn es nötig ist. Häufig ging sie damit zueltzt aber zum Opa - dem Vater von HerrnNebeL - und die beiden verbrachten Nachmittage lernend an deren Esstisch und hatten Freude daran.
Ich muss mich um nichts kümmern und bin auf die beiden Mädchen so unglaublich stolz. Alles was es schulischerseits zu jammern gäbe, wäre auf absolut höchstem Niveau - und mir fällt nicht mal etwas ein, keine Kleinigkeit, die ich  mir im Moment anders wünschen würde.
Das ist eigentlich ein kleines, aber irgendwo in Wahrheit ein riesengroßes Glück. 
   
💗

Sonntag, 10. September 2017

Pläne und Realitäten.

Eigentlich war mein Plan, dieses Wochenende quasi nichts zu tun. Die einzige Verabredung traf ich im Vorfeld mit meinem Fernseher, um das BVB Spiel am Samsatg anzusehen. Bitter nötig ist mir eine Pause. Das ist insgesamt schwierig, weil die verschiedenen Situationen das nicht hergeben - Leben im Mehrgenerationenhaus, Schlafen im familialen Wohnschlafraum, viele zu erledigende Dinge bei laufendem Erbstreit, und zusätzlich einem rastlosem Inneren bei viel zu vielen dunklen eigenen Gefühlen undsoweiterundsofort. Aber vorgenommen hab ich es mir immerhin...
Fakt war dann, dass ich mittags der Mutter bei diversen Dingen half, K2 zur Geburtstagsparty brachte, eben noch schnell vergessene Einkäufe erledigte, zudem K1 eine dringend benötigte Sweatjacke kaufte und mit dem Gatten gemeinsam die Waschmaschine wieder herrichtete (sie pumpte kein Wasser mehr ab). Aber - dann sollte ja der Nachmittag kommen. Ich frühstückte Chips (weil Essen vor dem Nachmittag momentan einfach nicht geht) vor dem laufenden BVB Spiel, bis nach einer Viertelstunde die Mutter zu mir nach oben kam. Fortan schauten wir gemeinsam, bestellten spontan Sushi zum Abholen, aßen selbiges nach dem Spiel und gingen mit dem kleinen Kindelein aufs Pfarrfest nebenan, wo das große Kind und HerrNebeL bereits für den Verkauf grillten.
Bis auf die Hilfe am Mittag (die viel Geduld erforderte) war das eigentlich recht entspannt. Fort von daheim führten wir bei einem Glas Wein (die Mutter) und 2,3 Cocktails (ich) schöne Gespräche. Darüber, wie wir die Welt sehen, den Erbstreit beurteilen. Darüber, wie wir meinen Vater, ihren Mann empfanden. Und manches von früher.
Es ist schön, so mit ihr zu reden. Zumal ich dann auch in den Hintergrund drängen kann, wie hilfsbedürftig sie an so vielen Stellen ist. Natürlich hat sie immer noch ihre Empfindungen, Meinungen, die aus ihr heraus kommen und nicht die, die plötzlich aufpushen, wenn etwas zu schnell geht oder zu viel wird - wenn sie, um sich aus der Bedrängnis zu kämpfen an Stellen, wo sie nicht mehr folgen kann, schimpfig  und irrational wird - was sie früher  niemals war. Das heute aber war so eine Gelegenheit, wo sie einfach sie selber war. Und nicht betroffen vom Vergessen. Das sind wertvolle Momente. Für sie. Für mich. Aber sie kosten mich, auch wenn sie schön sind, auch wenn ich sie als einen Lichtblick des Tages betrachten mag, ungeheuer viel Kraft.  Kraft, die ich nicht mehr habe. Vielleicht auch auf dem Boden der Erkrankung der Mutter, dem gerade verstorbenen Vater, all den Dingen drumherum und dem derzeitigen Zustand, in dem ich selber mich befinde.
Ich brauche eine Pause. Weiß ich. Aber egal, wie sehr ich versuche, für mich zu sorgen - es gelingt einfach nicht.  Da ist kein Raum.  Ich fühle mich gefangen in allem.

Ich glaub, im Moment ist es hier wirklich schwer.

Sonntag, 26. März 2017

Kindermusik

Das große Kind verbrachte sein Wochenende auf der Freusburg. Eine frühmittelalterliche Burg im Siegerland, die seit vielen Jahren als Jugendherberge genutzt wird. Zum ersten Mal durfte sie an der Orchesterfahrt des Schulorchesters, dem sie seit etwa 1 1/2 Jahren angehört, teilnehmen. Sie kam mit sehr müden, aber leuchtenden Augen heim. Vier bis fünf Proben gab es am Tag und nebenher einen gemeinsamen langen Spaziergang, bunte Abende und viel Beisammensein. Wie sich das gehört, gab es für die zum ersten Mal teilnehmenden Mitglieder auch eine Taufe - was die Tüte nasser Anziehsachen im Koffer erklärt. Neben der Müdigkeit gabs noch leichte, weitere Blessuren - die Lippen des Kindes sind so viel Klarinettenspielerei am Tag nicht gewöhnt. Zudem war sie kaum vorher auf eine etwas höhere Blättchenstärke umgestiegen, was das Anblasen wohl auch verändert (fragen Sie nicht. Ich bin mehr der Streicher). Diese Fahrt bestätigte, was das Kindelein schon vorher erklärte: das gemeinsame Musizieren gefällt ihr momentan viel, viel mehr als der Unterricht. Und es fordert sie mehr. In der derzeitiegen Musikschule gibt es aber keine Gelegenheit zu gemeinsamem Spiel, kein Ensemble, kein Orchester. So haben wir uns spätestens heute nahezu komplett entschlossen, die Musikschule zu wechseln. Und ich hoffe sehr, dass es dem Kind wieder mehr Laune auch am Spielen allein zurückbringt. 
Ich weiss nicht mal mehr genau, seit wann sie Klarinette spielt, ich meine sie war neun, als sie begann. Wir hatten uns schon lange gewünscht, dass sie musiziert, vowiegend um einen alternativen Weg zu haben, Emotionen fließen zu lassen, auszudrücken. Natürlich auch der Wunsch, dass sie wirklich Spaß gewinnt an der Musik. Klarinette hat sie sich selber ausgesucht und wich nicht davon ab, auch nicht bei vielen Überredungsversuchen seitens der Großeltern, erst mit Blockflöte zu beginnen (die komplette Familie spielt außer der Piccolo Flöte wohl insgesamt alle Blockflötenarten). Letzlich kaufte sie sich damals einfach eine Flöte von ihrem Taschengeld mit dem Ziel, dass einfach mal alleine für sich zu machen und verfolgte den Klarinettenwunsch weiter, bis ein Platz frei wurde. Sie spielte tatsächlich eine Weile Blockflöte für sich und mit den Großeltern, bis dann die Klarinette irgendwann die einzige wurde.  Sehr schnell zeigte sich unserer Meinung nach eine ordentliche Musikalität, vor allem ein wahnsinniges Rhythmusgefühl. Die Stellen, die ich bereits mitzählen musste, gelangen dem Kind einfach so. Kein Zählen, kein Tippen mit dem Fuß, nichts. Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie sie das macht. Sie liest die Noten - und spielt. Und ist im Takt. Und das ist bei zunehmender Komplexität der ganzen Geschichte irgendwie noch immer so. Sie scheint die Noten zu lesen wie ein Buch, sie zu verinnerlichen und wieder nach außen in die Klarinette zu bringen. Komplett bewundernswert. Seit längerer Zeit komme ich nicht mehr in den Genuß, das hier daheim zu hören - denn sie übt nicht. Nahezu nie. Nicht, weil sie es jetzt so gar nicht mehr mögen würde, sondern weil sie in der Regel all das kann, was ihr Lehrer von ihr fordert. Als ich ihn nach  der zweiten gemeinsamen Stunde (es gab einen Lehrerwechsel, weil der erste Lehrer nach seinem Studium zurück in die Heimat Korea ging) traf, begrüßte er mich mit den Worten: "Sie ist gut!" Das ist zweifelsohen schön zu hören - viel wichtiger jedoch ist mir, dass es ihr auch Spaß macht. Und das scheint einfach seit einer Weile im Unterricht nicht mehr so zu sein, auch wenn sie ihren Lehrer mag. Darum nun der Schritt in eine neue Schule - nachdem das Kindelein schon mehrfach versucht hat, Wünsche für den Unterricht zu äußern, die leider irgendwo verpufften. Und das, was ihr eben wirklich viel bedeutet, das gemeinsame Musizieren mit anderen, kann diese Musikschule nicht leisten. Zeit für Veränderung. Dieser Tage werden wir uns mal eine Unterrichtsstunde dort ansehen. Ich bin gespannt.
Das kleine Kindelein wünschte sich seit Wochen den Besuch des hiesigen Familienmusikfestes, auf dem diverse Instrumente - neben viel weiterem Programm des hiesigen Sinfonieorchesters - ausprobiert werden konnten. Zu Beginn jedoch ging gar nichts. Mal hier schauen, dort schauen. Aber sie fasste weder ein Instrument an, noch probierte sie es irgendwie aus. Nach dem Besuch einer Musikmärchenvorstellung gingen wir zum zweiten Mal in den Raum der Blechbläser, in dem ein Saxophonlehrer (Blechbläser? Ist das nicht auch ein Holzblasinstrument mit Blättchen am Mundstück?!) das Kind offensiv ansprach und zum Handeln brachte - und zack, hing ein kleines Saxophon um ihren Hals, dem sie einigen Töne entlockte. So war der Knoten geplatzt und sie testete noch die Gitarre, die Geige und das Cello. Heraus kristallisierten sich zwei Favoriten: Gitarre und Cello. So werden wir nächste Woche davon auch Unterrichtsstunden ansehen. Das Großartige daran ist, dass uns gegenüber eine Zweigstelle dieser Musikschule ist, in der beide Instrumente unterrichtet werden. Nachfrage für Klarinettenunterricht gibt es hier leider keinen, sodass das große Kind weiterhin mit dem Bus in die Innenstadt fahren müsste. Auch hier bin ich sehr gespannt, für welches Instrument das kleinere Kind sich entscheiden würde. Und ob dann am Ende der Wunsch nach mehr Tanztraining in der Woche oder das Musikinstrument gewinnen wird.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Mein Blick


....fällt seit gerade eben darauf, wenn ich nur ein wenig hochsehe:

Danke.

Und es erinnert mich von Herzen an etwas, das früher ebenso auf ganz feinem Papier stehend, lange lange in meiner alten Küche hing und was gerade so passt:

Gibt nit uff, egau,
un wes no herter chunt,
mit´m Gring dür  d´Wand,
mach e Fuscht us dr Hand,
zum uffgäh gits kei Grund...

         (aus Gölä s "drü", wers hören mag bitte hier entlang. Ich habs gern. (die ganze Platte :))

EDIT: weia, und da hab ich jahrelang nach noch mehr neuen Mundart Platten von Gölä gesucht und irgendwann aufgehört. Und gerade da seh ich, dass er seit 2008 neue aufgenommen hat... hach. meine meine. Hoffe ich irgendwann :)

Dienstag, 8. November 2011

Heut so

Sonnenschein auf der Nase, eine liebevolle und wertschätzende Begegnung mit einem Patienten bei der Arbeit, ein kleines Lächeln im Gesicht.
Geht trotzdem noch. Gut so.

Samstag, 24. September 2011

Zauber

Dieser Zauber, der Zauber Deines Lachens aus tiefem, tiefem Herzen. Dein Strahlen, Deine strahlenden Augen. Dein so inniges Lieben, auf mich zu gehen, umarmen, den Kopf streicheln. Deine Liebe, der ich mir sicher sein kann, die so gross scheint, so gross ist.
Dein Erspüren dessen, für das Du so wenige Worte hast. Um dann zielgerichtet eines dieser wenigen Worte zu benutzen, um mir meine oft vor mir selber geheimgehaltenen Gefühle wieder zu spiegeln. Zu sehen, dass Du begriffen hast. Manchmal vor mir. "Mama ist traurig". "Mama Angst". Ja, Bella, all zu oft hast Du so recht.

Dich im Arm zu halten ist eines der wunderbarsten Dinge in meinem Leben. Du bist eines der wunderbarsten Dinge in meinem Leben. Ich bin so dankbar, so unendlich dankbar für Dich.

Donnerstag, 18. August 2011

Hier so

Nordseewellen umarmen mit salzigen Lippen, Wind und Sonne mitten im Gesicht. 
Durchatmen.
Zumindest dann und wann.

Freitag, 8. Juli 2011

2

Alles Liebe zum Geburtstag mein kleines, grosses, wundervolles Fröschlein!

Freitag, 8. April 2011

Kinderherzchen

Kinderherzchen haben heute gelacht und Spass gehabt.
Und unglaublich gestrahlt hat das Herzchen der Grossen mit den Worten:
"Mama, der Tag heute war sosososososososososo schön."

Lächeln in meinem Gesicht, Wärme in meinem Herzen.

Freitag, 26. November 2010

Heute vor

Heute vor 6 Jahren bin ich geblitzt worden, am Morgen auf dem Weg zum Blumenladen. Neben mir meine liebe Freundin, die nun schon lange in HH lebt. Ich hatte viele Menschen um mich, die nun leider kaum noch teilhaben an meinem, unserem Leben. Manch einer ist geblieben, wenn auch wenige. Heute vor sechs Jahren war fast gutes Wetter. Unsere Wohnung war beinahe fertig umgebaut. Wir hatten einen langen Tag, waren lange auf und am Abend noch, am späten, ging ich baden.

Heute ist wieder ein Teil der Wohnung aufgerissen, ein Wasserschaden. Gefunden zwar und behoben, das dicke Ende jedoch kommt noch. Trocknung der Bausubstanz des wohl kompletten Wohnzimmers, wohlmöglich auch der angrenzenden Räume, das bleibt noch abzuwarten. Abtragen und neu bestücken des Balkons. Neuer Boden im Wohnzimmer (was der grösste Raum ansich bei uns ist), neue Wände, neu tapezieren und streichen. Glücklicherweise ein Versicherungsfall - Staub, Dreck, Arbeit, Umstände und alles Drumherum ist dennoch - schrecklich blöd.
Der Tag ansonsten war fast unspektakulär. Die Grossen bei der Arbeit, die Kleinen in der KiTa und bei der Oma. Ein kleines Geschenk am Morgen, am Nachmittag Blumen. Am Abend ein gemeinsames Essen, auswärts. Seit Jahren, JAHREN das erste Mal wieder ein klitzebisschen Schminke im Gesicht.
Heute vor 6 Jahren trug ich ein weisses Kleid mit bordeauxroter und grüner Stickerei, eine Kette mit rotem Holzanhänger. Ich war ein wenig geschminkt. Das erste Bild des Tages war das von eben erwähntem Blitzer, das erste von wohl rund 500 ... Heute vor sechs Jahren sagten wir ja, tauschten unsere selbsterdachten Ringe, feierten tags mit vielen verlustig gegangenen Freunden, abends mit der Familie, assen den weltbesten Nachtisch, hatten die wundertollste, netteste ButtercremeHochzeitsTorte in Form eines Bettes am späten Abend.
Wir schliefen in dieser Nacht im Hotel, in dem wir feierten, weil wir diese eine Nacht nicht mitten im gerade fertig gewordenen Umbau Chaos verbringen wollten.
Heute vor 6 Jahren wurden wir Eheleute.

Heute würde ich es wieder tun. Ja sagen, mit diesem Mann mein Leben zu verbringen. Wieder und wieder.

Mittwoch, 17. November 2010

Glückliches Kindelein

Heute hatte das grosse Kindelein eigentlich zum ersten Mal so richtigen Freundin - Besuch. Zum ersten Mal sah ich das Kind nahezu kaum (das andere folglich auch nicht), hörte nur Kinderlachen, Springen und Tanzen. Und irgendwann dann wurde es ganz, ganz still. Da lagen die beiden Mädchen im Hochbett des Kindeleins eng beieinander und lasen gemeinsam Bücher.
Für ein Viertelstündchen kamen sie herüber, spielten ein Spiel und waren dann flugs wieder verschwunden.
Strahlende Augen und ein ausgeglichenes grosses Kindelein.
Das ist einer meiner Glücksmomente: das Kindelein selbst glücklich zu sehen.

Ganz spontan gabs auch für mich Besuch von einer Freundin und das war einfach richtig schön.

Freitag, 22. Oktober 2010

Weihnachtswichteln 2010

... wir sind dabei!



Die liebe Tanja organisiert auch in diesem Jahr wieder Weihnachtswichteln!
Ich freue mich und finde das ganz ganz grossartig!

Dienstag, 31. August 2010

Welche Welt

Noch vor dem Urlaub gab es ein eigentlich recht schönes Erlebnis. Was mich aber auch unglaublich traurig stimmte.

In einem Einkaufsladen stand ich mit den Kindern an der Kasse, vor uns ein älterer Herr. Das Kindelein erkundigte sich bei mir, was vor ihr im Krabbelkorb sei - obwohl sie wohl längst erkannt hatte, welche Süssigkeiten es waren. Ich sagte es ihr dennoch, woraufhin der Herr vor uns sich freundlich ins Gespräch einschaltete, und meinte, dass das Kind sicher längst wisse, was darin sei. Und ich musste ihn ebenso freundlich anlächeln und erwiderte noch etwas.
Das Kindelein hätte gern eine Tüte gehabt, aber ich verneinte.
Ein kleines Weilchen später nahm der Herr zwei der Tüten, legte sie auf das Band zwischen unsere Einkäufe und sprach das Kindelein ein. Es lag ein so wunderbar warmes, freundliches Lächeln in seinem Gesicht, als er ihr 2 Euro gab und ihr sagte, dass er ihr und ihrer Schwester diese beiden Tüten schenken wolle. Ich widersprach, das er das nicht tun brauche und solle woraufhin der Herr erwiderte, dass er es aber sehr gerne tun möchte.
So liess ich ihn gewähren und erklärte dem Kind, dass das in Ordnung sei. Strahlende Augen, die zuvor noch unsicher geblickt hatten, ob sie denn dürfe. Denn natürlich haben wir längst über das Annehmen von Geschenken und Sprechen mit Fremden geredet.
Es ist schwer zu beschreiben, aber es war ein wohlig warmer Schauer angesichts dieser gütigen, freundlichen Augen, seiner Geste und seiner offensichtlichen Freude, dem Kind eine Freude gemacht zu haben. Als er bezahlt hatte, verabschiedete er sich und ging.

Dennoch aber hatte dieses Erlebnis am Ende einen solch bitteren Beigeschmack. Weil im Hinterkopf immer solch leisen Ängste kitzeln. Weil ich anschliessend natürlich nochmal mit dem Kind über Fremde, Geschenke und anders geredet habe. Und genau darüber könnte ich weinen. Dass dies so sehr notwendig zu sein scheint. Und ich bekomme schon heute Angst, weil ich weiss, das Kind wird grösser. Und selbständiger. Und irgendwann wird sie allein einkaufen. Zur Schule gehen. Ausserhalb meiner Reich und Sichtweite spielen. Und dann kann ich sie nicht mehr schützen vor den Dingen, die da draussen sein können. Wie schlecht muss diese Welt sein, dass ich nach einem solchen Moment, der mich eigentlich im Herzen lächelnd nach Hause gehen liess, darüber nachdenken muss.

Sonntag, 1. August 2010

Warme Westchen

Die Ostsee, die Ostsee. Heut in einer Woche können wir vom der Terrasse und dem Fenster darauf schauen.
Und wenn der Wind trotz Sonne mal zu arg weht, sind die Kindelein nun gerüstet. Fürs Babylein ungefüttert und mit verlängertem Rücken:

Fürs Kindelein leicht gefüttert mit Schalkragen und farblich abgesetztem Rücken (noch ohne Snaps, mir war grad etwas unlustig).


Durch die Berge laufen derzeit die Nichten Westen, weils da ja bekanntlich auch schonmal arg kühle werden kann. Das kleinere Nichtenkind hat die Negativversion der Rot/rosa Blümchenweste und das grosse Nichtenkind trägt Sterne und Streifen in lila.
Schicke Stöffchen, oder? Die gibts hier.
Nun muss ich noch eine Weste des Gatten abnähen - gekauft, nur schlicht zu weit. Und wer weiss, vielleicht, ganz vielleicht bekomm ich ja auch noch eine für mich hin. Dann aber dezent grau marine. Aber ich fürchte, es warten noch zu viele andere Dinge...

Donnerstag, 8. Juli 2010

Ein Jahr

Mein Fröschlein, mein Babylein. Nun bist Du ein Jahr, ein ganzes Jahr. Verflogene Zeit, in der sich so so viel verändert hat. In der Du so gross geworden bist.
Zu Beginn lagst Du neben mir, im babybay und gabst mir so gar keinen Anlass zu Sorge, Verzweiflung, Stress. Du warst einfach da, ruhend in Dir, ich mit Dir ruhend in mir. Einzig war die erste Zeit getrübt davon, dass es mir so schwer fiel, Deiner grossen Schwester zu helfen, ihre neue Rolle zu finden, sich zu finden.
Ich hielt Deine Hand in so vielen Nächten - erst schliefst Du auf dem Rücken, kaum später dann auf dem Bauch. Und immer wenn ich meinen Finger in Deine Hand legte, schloss diese sich warm und weich darum und hielt ihn fest. Jede Nacht. Monatelang.
Bis zum Winter hast du nachts zwar mehr als oft trinken wollen, aber eigentlich nie geweint. Du warfst Dein Köpfchen hin und her, ich wachte auf, stillte Dich und alles war gut. Lediglich mit dem Stillen im Liegen wolltest Du Dich niemals anfreunden.
Ebenfalls wurden wir beide insbesondere nachts zunehmend unausgeglichener. Ich brauchte Urlaub und bekam keinen, Deine ersten Zähne waren auf dem Weg und so langsam aber sicher schien es, als wolltest Du hinaus in die Welt - und konntest noch nicht. Stillen in der Naht forderst Du seitdem weinend ein. Am Tage jedoch warst Du weiterhin mein Strahlemädchen. Kaum dass ich den Raum betrat in dem Du warst, empfingst Du mich mit einem so unsagbar zauberhaften Strahlen dass mein Herz aufging.
Erst bist Du gerobbt, dann hast Du dich gesetzt und bist gekrabbelt. Inzwischen krabbelst du, sobald Dir der Untergrund nicht gefällt - vor allem an nackigen Knien - auf Händen und Füssen. Du stehst problemlos an allem auf, läufst an 2 Händen und Gegenständen entlang. Wenn Du es nicht bemerkst, stehst Du ein Weilchen frei. Bis Du es realisierst und dann doch auf den Pöppes fällst. Du kannst allein aus der Flasche trinken und isst am allerliebsten und hauptsächlich selbständig mit den Fingern und zunehmend auch mit dem Löffel und vor allen Dingen der Gabel. Es sieht immerzu sehr abenteuerlich aus aber es stört mich nicht. Auch nicht, wenn der ein oder andere seltsam guckt ;-) - selbständiges Essen von joghurtähnlichen Konsistenzen mit den Fingern ist ja auch gewöhnungsbedürftig anzusehen, gebe ich zu.
Seit ein paar Tagen schläfst Du bei Deiner grossen Schwester im Etagenbett, umgeben von Babygittern. Es ist gut so. Ich muss nicht mehr bei jedem Mucks aufspringen und nachsehen ob Du nicht aus dem Bett krabbelst, solange ich noch nicht bei Dir liege. Ja, Du fehlst mir neben mir. Aber Du schläfst gut in Deinem neuen Bett, Du fühlst Dich wohl. Wenn ich Dich nachts stille, hole ich Dich nachher schonmal zu mir oder bleibe einfach bei Dir liegen, in Deinem Gitterbett. Meine Hand hast Du schon lange nicht mehr genommen in der Nacht. Aber manchmal erwachst Du, hebst den Kopf (davon werde ich wach), siehst mich und sagst lächelnd, nein strahlend leise "Mama", um Dich dann wieder hin zulegen und weiter zu schlafen.
Du streitest wie eine Grosse mit Deiner grossen Schwester. So vieles möchtest Du haben und versuchst, Deinen Kopf durchzusetzen. Das grosse Kindelein muss dabei wohl oft einstecken - hauptsächlich von mir. Weil es zugegebenermassen schwer fällt, Dich nicht in Schutz zu nehmen, weil Du die Kleinere bist. Aber tatsächlich muss ich das meist eigentlich gar nicht. Du hast es zum einen faustdick hinter den Öhrchen und zum anderen kommst Du durchaus in einigen Streit Situationen ohne meine Hilfe zurecht.
Ich könnte noch so vieles schreiben. So unendlich vieles. Mein Mädchen, mein kleines grosses Mädchen. Ein Jahr.
Ich bin dankbar darum, dankbar für Dich und so glücklich, Dich bei uns zu haben.



Mittwoch, 26. Mai 2010

Strahlen

Manchmal brauchts nicht viel, ein Strahlen in Menschengesichter zu zaubern.
Da draussen strahlt nun ein lieber Mensch, der mich jahrelang sehr eng ins Leben begleitet hat. Und das macht mich wiederum strahlen.
Leben ist wertvoll.

Freitag, 14. Mai 2010

farbenmix!

Morgen, morgen bin ich da.
Mit lieben Menschen von da.
Und ich freu mich.
Und bin aufgeregt.
Und gespannt.
Und ängstlich (ich *hüstel* mag eigentlich gar keine Menschenmassen....)
Und tu sicher so, als wäre ich gar nicht da.
Aber dabei werd ich mich sicherlich ein wenig umgucken.

Samstag, 8. Mai 2010

Abenteuerliches Hochbett

Da kam es an, unser Hochbett....

... und ich hatte irgendwie nach einem kleinen Lieferwagen Ausschau gehalten. Von wegen....
Am Ende sah es dann so aus:





Auch wenn ich es nicht recht für möglich gehalten hätte, dass das alles in dem Oldtimer drin steckte. Mitsamt 2 Personen....
Einige Neuerungen wird es hier wohl aber nun geben: Das allabendliche im Bett kuscheln wird glaube ich verlagert, aufs Sofa oder so.
Und ich finde, das Kindelein muss ihr Bett von nun an selber beziehen.
Auch hier fehlt noch ein wenig Deko Schnickeldi (Burgzinnen), ein kleiner Balken, die Babygitter und die Schubladen unter dem Bett. Aber funktionstüchtig ist es ;-).
Ich bin sehr gespannt, wie es dem Kindelein in der luftigen Höhe gehen wird..

Freitag, 7. Mai 2010

Ruhig

Weshalb es hier so ruhig war hat folgenden Grund:



Das Kinderzimmer galt es zu renovieren. Mit Tapeten abreissen, neu verputzen (nach der letzten Wand hatte es fast etwas meditatives und gar Spass gemacht), Weiss streichen und zu guter letzt gewünschte Farben an die Wand bringen. Gekostet hat mich das eine Menge Zeit, ein Riesen Chaos in jedem anderen Raum - zum einen wegen der Kinderzimmermöbel und zum anderen wegen all der Dinge, die ich schlicht und ergreifend liegen liess, um im Kinderzimmer vorwärts zu kommen.
Nun ist es fast fertig - und die noch zu erledigenden Dinge sind Schönheitsreparaturen (weil beispielsweise die Deckenfarbe frecherweise wieder herunterkam an den Stellen, wo ich der Streifen wegen abgeklebt hatte), Deko Kram und Reste, die noch gestrichen werden müssen - wie um die Heizkörper und in den Fensterlaibungen. Da dort aber keine Möbel stehen werden, wird das mal ratz fatz zur Babymittagsschlafzeit erledigt werden. Aber erst nächstens.
Zunächst wird diese Fläche
morgen mit dem Hochbett der Kinder gefüllt werden.
Alles was ich, wir dazu tun werden, ist ein wenig Kaffee kochen und vielleicht ein paar Kekse reichen. Und warten. Und das vermutlich sehr aufgeregte Kindelein beruhigen.
Was ich mir vorgenommen hatte, hab ich geschafft - und dafür ungefähr 23 andere Sachen liegenlassen und bin zudem noch mehr in der Versenkung verschwunden, als ich mich eh fühle (eine Freundin hat mich 4(!) Mal in dieser Woche angerufen bis wir uns dann tatsächlich nach meinem Rückruf sprachen. Und ich war jedesmal daheim - nur eben ziemlich beschäftigt....