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Sonntag, 10. September 2017

Pläne und Realitäten.

Eigentlich war mein Plan, dieses Wochenende quasi nichts zu tun. Die einzige Verabredung traf ich im Vorfeld mit meinem Fernseher, um das BVB Spiel am Samsatg anzusehen. Bitter nötig ist mir eine Pause. Das ist insgesamt schwierig, weil die verschiedenen Situationen das nicht hergeben - Leben im Mehrgenerationenhaus, Schlafen im familialen Wohnschlafraum, viele zu erledigende Dinge bei laufendem Erbstreit, und zusätzlich einem rastlosem Inneren bei viel zu vielen dunklen eigenen Gefühlen undsoweiterundsofort. Aber vorgenommen hab ich es mir immerhin...
Fakt war dann, dass ich mittags der Mutter bei diversen Dingen half, K2 zur Geburtstagsparty brachte, eben noch schnell vergessene Einkäufe erledigte, zudem K1 eine dringend benötigte Sweatjacke kaufte und mit dem Gatten gemeinsam die Waschmaschine wieder herrichtete (sie pumpte kein Wasser mehr ab). Aber - dann sollte ja der Nachmittag kommen. Ich frühstückte Chips (weil Essen vor dem Nachmittag momentan einfach nicht geht) vor dem laufenden BVB Spiel, bis nach einer Viertelstunde die Mutter zu mir nach oben kam. Fortan schauten wir gemeinsam, bestellten spontan Sushi zum Abholen, aßen selbiges nach dem Spiel und gingen mit dem kleinen Kindelein aufs Pfarrfest nebenan, wo das große Kind und HerrNebeL bereits für den Verkauf grillten.
Bis auf die Hilfe am Mittag (die viel Geduld erforderte) war das eigentlich recht entspannt. Fort von daheim führten wir bei einem Glas Wein (die Mutter) und 2,3 Cocktails (ich) schöne Gespräche. Darüber, wie wir die Welt sehen, den Erbstreit beurteilen. Darüber, wie wir meinen Vater, ihren Mann empfanden. Und manches von früher.
Es ist schön, so mit ihr zu reden. Zumal ich dann auch in den Hintergrund drängen kann, wie hilfsbedürftig sie an so vielen Stellen ist. Natürlich hat sie immer noch ihre Empfindungen, Meinungen, die aus ihr heraus kommen und nicht die, die plötzlich aufpushen, wenn etwas zu schnell geht oder zu viel wird - wenn sie, um sich aus der Bedrängnis zu kämpfen an Stellen, wo sie nicht mehr folgen kann, schimpfig  und irrational wird - was sie früher  niemals war. Das heute aber war so eine Gelegenheit, wo sie einfach sie selber war. Und nicht betroffen vom Vergessen. Das sind wertvolle Momente. Für sie. Für mich. Aber sie kosten mich, auch wenn sie schön sind, auch wenn ich sie als einen Lichtblick des Tages betrachten mag, ungeheuer viel Kraft.  Kraft, die ich nicht mehr habe. Vielleicht auch auf dem Boden der Erkrankung der Mutter, dem gerade verstorbenen Vater, all den Dingen drumherum und dem derzeitigen Zustand, in dem ich selber mich befinde.
Ich brauche eine Pause. Weiß ich. Aber egal, wie sehr ich versuche, für mich zu sorgen - es gelingt einfach nicht.  Da ist kein Raum.  Ich fühle mich gefangen in allem.

Ich glaub, im Moment ist es hier wirklich schwer.

Montag, 24. Oktober 2011

Wild Gemischtes

Wild gemischt ist es hier derzeit. Eigenlich habe ich Urlaub. Aber so ganz eigentlich eben auch nicht, da neben meiner herkömmlichen Arbeit mein Nebenjob und mit ihm so mancher Auftrag darauf wartet, erledigt zu werden. So geht das grosse Kind in die Betreuung und das kleine manchmal hier und manchmal dorthin und ist trotzdem meistens einfach bei mir. 
Zwei Tage Auszeit hat es gegeben, die auch in sich sehr schön waren. Dennoch holt mich der Alltag und die gerade nicht so alltäglichen Sorgen, kaum daheim angekommen, wieder ein.
Derzeit fahre ich mit einem komplett unpraktischen Auto herum, in das wir zu viert gar nicht hereinpassen (und das nicht etwa weil es so klein wäre), was einen Haufen dämlicher Funktionen hat und was glücklicherweise nicht meines ist. Dummerweise jedoch steht meines, oder eher das Auto mit dem ich fahre, denn in Wahrheit gehört hier eigentlich kein Auto mir, sondern allenfalls uns aber das ich letzlich auch höchst egal, in einer Nebenstadt in der Werkstatt. Und wartet. Genau so wie wir es tun: warten. Genau genommen warten alle auf die Entscheidung der Versicherung, was nun mit dem Auto zu tun oder zu lassen sei. Wobei wir, um es ganz genau zu nehmen, gar nicht mehr auf die Entscheidung warten, ob das Auto über die Versicherung repariert werden wird - denn das wird es bei der Summe, die uns genannt wurde, sicherlich nicht. Es hat nämlich einen reparaturbedürftigen Schaden von fünfeinhalbtausend Euro. Dummerweise war das Auto laut Liste Anfang 2010 schon "nur" noch viertausendfünfhundert Euro wert. Auf eine Entscheidung müssen wir da wohl kaum noch warten. Sehr wohl aber auf die Summe, die der Gutnachter als Restwert festlegen wird. Und damit stehen und fallen unsere weiteren Sorgen.
Ganz wunderbar an der Geschichte ist, dass das Auto lediglich einen Blechschaden hat und weder mir, noch den Kindern, noch dem Herrn vor mir irgendetwas passiert ist, als ich letzte Woche ein klein wenig unachtsam zu spät bremste. Wir haben noch nicht mal in den Sitzen gewackelt, als ich - nach einem Ausweichversuch, weil das Bremsen allein  nicht mehr reichte - mit meiner rechten vorderen Ecke die linke hintere Ecke des Vordermannes rammte. Dennoch ein Schaden eines momentanen Vermögens. Und mein erster verschuldeter Unfall in mehr als 18 Jahren. Natürlich bin ich froh über den glimpflichen Ausgang für unsere Gesundheit. Dennoch schmälert das nicht die daraus folgenden Schwierigkeiten, für die ein Ausweg gefunden werden muss.
All das fällt auf meine momentan sowieso nicht gerade ausgewogene Stimmungslage und treibt die Waagschale weiter nach unten. Die auf die andere Seite geworfenen, guten Dinge mühen sich schrecklich, das wieder auszugleichen, aber da bewegt sich momentan nicht viel.  
Es wird Herbst. Mit den schönen bunten sonnigen Tagen und der kalten klaren Luft aber eben auch mit den wilden Stürmen, der durchdringenden Kälte, der nahenden Dunkelheit.
Gemischt hier.
Ich will Frühling. Mit einer bunten Blumenwiese, wärmenden, tragenden Licht- und Sonnenstrahlen. Dabei bedeuten sie mir doch eigentlich gar nichts, die Blumen.

Dienstag, 27. September 2011

Alltagsschnipsel

Die Tage sind voll. Eigentlich alle. Und dennoch ist da sehr viel mehr, als mir lieb ist, was ich nicht schaffe.
Der Alltag ist etwas verschoben durch den Schulanfang des grossen Kindes, wir stehen alle etwa eine Stunde früher auf. Mehr Zeit für zu erledigende Dinge bleibt dennoch nicht. Erst mal wird das grosse Kind - da wir uns ja nicht für die Schule nebenan entschieden haben - mit dem Auto in Schulnähe gebracht und geht dann 2 Strassen mit den Cousinen zur Schule. Drei Tage in der Woche arbeite ich in meinem Job. An mindestens 2 Tagen in der Woche mache ich meinen ehemaligen Sport mit bis zu 25 Mädchen von 5 bis 10 Jahren. Regelmässig kommen an den Wochenenden Turniere hinzu sowie die je zu treffenden Vorbereitungen. Zuhaus wartet weitere Arbeit auf mich - mein Hobby zwar, aber dennoch auch Arbeit, wenn es eben darum geht, für den Verkauf Dinge herzustellen. Letzteres kommt regelmässig vor und will erledigt sein, ebenso wie der ganze Alltagskram rund um den Haushalt.
Mittendrin natürlich die Bedürfnisse der beiden Mädchen. Und an manchen Tagen finden ebendiese kein, aber auch gar kein Ende. Das Problem an der Sache ist : ich kann nicht mehr. Ich sehne mich nach Tagen, die kürzer sind als 18 Stunden, Tage, an denen ich mich weniger als 15, 16, 17 Stunden um die Bedürfnisse Anderer kümmern muss. Sehne mich nach Nächten, die länger sind als 6 Stunden. Wobei diese all zu oft nicht mal am Stück sind - denn das kleine Kind hält vom Durchschlafen meistens  nicht sehr viel. Es hat sich deutlich gebessert, fraglos, in der Regel stehe ich nur einmal nachts auf. Aber 6 Stunden ohne Unterberchung sind nunmal besser als 6 Stunden mit Unterbrechung. Meine allabendliche Schlaflosigkeit trägt leider auch nicht sehr zur Verbesserung der Situation bei.
So kommt es, dass ich heute abend hier sitze, nach einer kurzen und klaren, aber ruhigen Ansage, dass hier nun niemand mehr Milchpullen, Mama Milch, Köpfchenstreicheln oder sonstwas bekommt. Einfach nun schlicht und einfach Ende ist für heute. 
Ein schlechtes Gewissen hab ich dabei. Aber irgendwann ist einfach Ende und meines ist jetzt und hier . Auch wenn mir das leid tut und ich verstehen kann, dass kleine Kinderherzchen traurig sind. Aber dieses momentane Einschlafhinausgezögere geht nicht mehr. Ab jetzt bleib ich bei der klaren Ansage am Abend. Und hoffe darauf, dass sich der Abend hier bald wieder eingependelt haben wird auf ein ruhiges Ende zumindest ab 20 Uhr, besser noch, weit besser noch 19.30 Uhr.
Um dann, ja um dann bald wieder all das anzugehen, was liegengeblieben ist in den letzten Wochen.
(erwähnte ich sowas wie "urlaubsreif"? nein? Bin ich aber. Eigentlich brauche ich dringend Urlaub, in dem nur eines zählt: ich.)

Sonntag, 18. September 2011

Wortlos.

Ich bin wortlos. Nichts in mir, was schreiben kann. Nichts, was den Weg nach draussen findet.
So fühle ich mich einerseits voll von Worten und dennoch so leer, weil da zugleich diese grosse Wortlosigkeit ist.
Ich hoffe wohl am allermeisten, dass sie vorbeigeht, diese Schreib- und Wortlosigkeit. Momentan aber scheint mir, als habe ich keinen Einfluss. Und zudem keine Zeit. Sie fehlt an allen Ecken und Enden, und das nimmt mir den Raum für mich, den Raum für meinen Ausgleich.
Momentan bin ich in einer Waagschale, und beide, beide wackeln mal mehr und mal weniger. Ich hoffe auf Gleichgewicht, irgendwann, bald. Auf innere Ruhe, auf Worte, auf Ausgeglichenheit.
Es lebt mich. Nicht mehr und nicht weniger.

Dienstag, 21. Juni 2011

Von irgendwie unwichtigen Stolpersteinen

Irgendwie. Von eigentlich irgendwie unwichtigen aber den Alltag massiv beeinträchtigenden Stolpersteinen. Eigentlich sind sie nicht existentiell, aber es folgt aus der kommenden Stolperei sicherlich eine sehr hohe Alltagsbelastung für mich.
Von vorne.
Ich gehe arbeiten. Schon 15 Monate nach der Geburt des grossen Kindes ging ich - früher als eigentlich geplant aus verschiedenen Umständen heraus - ein paar Wochenstunden zurück in den Job.
Ebenso 15 Monate nach der  Geburt des Fröschleins.
Das grosse Kind geht in einen integrativen Tageskindergarten, das kleine wird familienbetreut. Nun kommt das Grosse in die Schule. Tatsächlich ist es trotz meiner Teilzeitstellt nötig, dass die Grosse auch einen Nachmittagsbetreuungsplatz bekommt - denn ansonsten bin ich angewiesen auf tägliche (!) Mithilfe von anderen. Die Vergabe solcher Plätze ist streng reglementiert. Ein wildes Punktesystem, was sich jährlich ändert, wird von der Stadt zur Vergabe angewendet. Zu Anfang machte ich mir wenig Hoffnung, vor allem weil ich verheiratet bin und "nur" teilzeitarbeitend.
Anfang des Monats aber kam Post von der Schule. Mit einem Vertrag für den offenen Ganztag. Den ich bitte ausfüllen und zuzrückschicken sollte. Sollte ich den Platz nicht mehr benötigen, möge ich mich bitte melden., Und zudem eine Einladung zum Kennenlernen war dabei, für den offenen Ganztag.
Mehrere Leute bekamen dieses Schreiben.
Und werteten dies als Zusage.
Mitnichten.
Heute erreichte mich eine Mitteilung, dass mit der Abgabe der Verträge keine Garantie zur Zusage verbunden sei und ich stünde auf der Warteliste.
De facto wurden die Verträge an alle heruasgeschickt und erst anschliessend wurden die "punktgleichen" Plätze  verlost. Ich bin auf Platz 5 der Warteliste. Von 7.

Eigentlich irgendwie unwichtig, so im grossen und ganzen. Uns geht es gut, wir sind gesund, wir haben wunderbare Kinder, eine Bleibe, einen Job.
Dennoch heisst es für mich nun noch mehr Abhängigkeit von der Familie, stetes Herumjonglieren wer wann welches Kind betreut und abholt, wo ich wann welches Kind abholen muss. Und ich habe nur zwei! Dennoch ein Organisationsaufwand, der mir schon jetzt die Schweissperlen auf die Stirne treibt, weil ich genau weiss, das wenig Ruhe und Muße im Alltag sein wird, die freien Zeitfenster für Haushalt, Kinder und zuletzt mich selber noch mehr schrumpfen. Es wird ein wildes Hin und Hergehetze. Wenig Kontinuität für das Schulkind.
 Es kann doch keine Option sein, eine nicht mal Halbtagesstelle kündigen zu müssen, um eine gescheite Betreungsmöglichkeit ohne Abhängigkeitsverhältnis zu haben? Unter uns: am liebsten würde ich das. Denn eigentlich möchte ich solch ein Durcheinander dem Schulstarter Kind gar nicht zumuten. Und mir eigentlich auch nicht. Aber auch unter uns: diese Möglichkeit kommt finanziell leider nicht in Betracht. 

Samstag, 4. Juni 2011

Bürokratie

Jahr um Jahr dasselbe:
ungeheuerliche Bürokratie. Zusammensuchen und Einreichen vieler vieler Zahlen. Völlig egal, ob ebendiese Zahlen längst vorliegen. Doppelt und dreifaches Zettelchen hin und herschieben ist hier die Devise. 
Die Steuererklärung lässt uns jedesmal die Haare raufen, entlockt uns mehr als eine wüste Beschimpfung der zuständigen Ämter, verantwortlichen Politiker und derer, die im Entferntesten mit diesem Zustand zu tun haben.

Jedes Jahr zudem mehrfach das Einreichen aller Einkommensnachweise, die doch eh schon längst in der Maschinerie vorliegen. Aber ach, ja, oh, an anderer Stelle, natürlich. Im anderen Haus.  Zwar der Stadt vorliegen, aber ach, das Jugendamt, das gehört zwar zur Stadt, natürlich, aber die möchten dann bitte danke dieselben Nachweise nochmals haben. Erst im Voraus und dann noch einmal rückwirkend. Auch hier wieder doppelt und dreifach gemoppelt. Erst dann wird der Kindergartenbeitrag berechnet. Vorläufig versteht sich. Denn nachher wird derselbe ja nochmals rückwirkend berechnet. 
Und in diesem Jahr geht es noch eine Stufe weiter:

"Werte Familie NebeLeben!
Bitte reichen Sie  Ihre Einkommensnachweise ein. Rückwirkend versteht sich, für das Kindergartenjahr, das am 31.07.2010  in der Einrichtung A endete. (Weil das ja auch noch gar nicht  berechnet worden ist. Zumindest quasi. Eigentlich erst zweimal. Einmal im Vorjahr des angegebenen Kindergartenjahres und einmal im letzten Jahr. Und nun berechnen wir das besser noch einmal. Weil die letzten Abrechnungen auch erst im Herbst eingegangen sind. Oder ach, war es Winter? Jedenfalls zu lange her).
Dann reichen Sie bitte noch die Einkommensnachweise für das Kindergartenjahr, das am 01.08.2010 in der Einrichtung B begann (wir wechselten ja die Einrichtung aufgrund verschiedener grausiger Zustände) ein.  Das muss ja auch berechnet werden. Rückwirkend diesmal. Weil die Berechnungen  im letzten August und Oktober waren ja Vorausberechnungen. Nun müssen wir aber bitte nochmal nachberechnen."

Soso. Ich erlaube mir dann mal, alles in einen Umschlag zu packen. Tatsächlich erhielt ich nämlich bitte danke am selben Tage 2 Briefe zu den beschriebenen Vorgängen. Von demselben Verantwortlichen. 

"Ach, Familie NebeLeben, bitte reichen Sie uns zudem unverzüglich Einkommensnachweise ein. Für die Berechnung der Schulbetreuung. Im Voraus."

Sie ahnen es - das war natürlich ein gesonderter Brief. Versteht sich ja von selbst.
Ich bin dann mal kopieren. Und tief durchatmen.

Sonntag, 8. Mai 2011

Geburtstage

Wann habe ich eigentlich aufgehört, meinen eigenen Geburtstag zu mögen? Wann ist eigentlich untergegangen, dass dies ein besonderer Tag für mich ist?
Die Kindergefühle, die sind mir noch gut erinnerlich. Spätestens wenn ich das vorfreudige Kindelein vor seinem Geburtstag sehe, an seinem Geburtstag. Ich kann sie noch nachspüren, die Freude, die Aufregung, die glänzenden Geschenkeaugen. Die Freude über soviel Besuch nur für mich! Und auch die Enttäuschung am Abend, dass mein Tag, mein besonderer Tag nun vorbei ist.
Da sind viele viele Jahre ohne Erinnerung an meinen Geburtstag. Ein einzelner wundersamer, wundervoller Tag in all den Jahren voll von Wertschätzung, Ideen, liebevollen Gedanken und Taten ist in meinem Herzen geblieben. Er war sonderlich, besonders. Mein Tag. Den Andere dazu gemacht haben, weil ich Ihnen wichtig war. So viele andere Tage sind verlorengegangen irgendwo in meinem Gedächtnis.
Manchmal erscheint er mir heute nunmehr als lästige Pflicht. Bekennende Besuchsputzerei, Kuchenbacken im Akkord, am Nachmittag Kaffeekochen und das Abendessen bereiten, während die Gäste sitzen und schwatzen. Alles geschätzte Menschen, sicherlich. Mitunter auch nette Nachmittage. 
Aber MEIN Tag? Nein. Ein Tag mit zuvielen Vorbereitungen, wenig Verschnaufpausen. Ein Tag ohne Ruheoasen, ohne Zeit die Seele baumeln zu lassen.
Mir scheint, irgendetwas habe ich da aus den Augen verloren.
Mein Lichtblick ist der Urlaub von Herrn NebeL. Seit wir gemeinsam sind, verbringen wir unsere Geburtstage immer mit Urlaubstagen. Und die der Kinder auch. 
Morgen also. 36. Schöne Zahl eigentlich. 

 


Dienstag, 12. April 2011

Von Klamöttchen

Das Kindelein, das grosse, war ja schon immer ein grosses Kind. Nun aber scheint ihre Grösse so langsam zum argen Klamöttchenproblem zu werden. Man erinnere sich: die Feier neulich war die zu ihrem sechsten Geburtstag. Und wie jede Saison stehen neue Kleider an, weil doch all zu viele all zu klein geworden sind.
Nun ist es aber so, dass das Kindelein inzwischen so gross ist, dass wir in die Teenie Abteilung wechseln müssen. Grösse 134 bis 176. Und da fängt der Spass dann an...
Basics aka stinknormale unifarbene Shirts mit bedeckten Bauch und in angemessener Weite - joooah Fehlanzeige. Weder Kurz- noch Langarm. Hosen, Röcke und Kleider die in irgendeiner Form zu 6 jährigen Mädchen passen habe ich in noch keinem Geschäft gefunden. Lediglich die Unterwäsche, da wurde ich fündig. Kindliche, nicht teenagermässig aufgepeppte Katzenkopfhemdchen in 152 gabs  noch. Alles andere ist - wundersamerweise - nach dem ersten Trocknergang zu kurz geraten.
Nicht, dass ich nicht auch selber was nähen könnte, aber irgendwie sind es dazu doch all zu viele zu klein gewordene Sachen....
Abgesehen davon wird sich die sonderbare Auswahl in den nächsten Jahren wohl kaum ändern - und meines Gefühls nach sind da doch all zu viele Teile bei, die ich auch keiner 7, 8, oder 9 jährigen kaufen würde.
Sehr doof das.

Montag, 11. April 2011

So Montage

Montage sind immer stressige Tage. Vom Job zum Kinder einsammeln, umziehen und ab auf den Sportplatz als Übungsleiterin. Oft gepaart mit einer ich-will-aber-nicht-zum-Sport-und-überhaupt-ist-alles-doof maulenden Sechsjährigen und einer möglichst stets und ständig mitten beim Sport-Übungsleiten auf-dem-Arm-getragen-werden-wollenden-Einjährigen -FastZweijährigen. Der Mei Tai, das Tragetuch oder sonstwelche erleichternden Tragehilfen sind für Kind2 dann mindestens genauso schrecklich wie die Tatsache, dass ich es wage, Kind1 überhaupt zum Sport zu bewegen.
Von daher: Montage sind immer doof eigentlich.
Heute war das mal ganz anders geplant.
Keine Arbeit, nur Vergnügen am Vormittag. Entspanntes Nähen am Mittag und ein noch entspannteres Aufbrechen zur Sporteinheit in der Sonne. Grossartig!
Soweit der Plan.

Am Ende des Tages kann ich aber tatsächlich nur sagen: ich freu mich auf nächsten Montag. Altbekannt, ohne grosse Überraschungen und überhaupt.
Heute war doof. Komplett doof.
Bitte gerne streichen. Danke.

Mittwoch, 23. Februar 2011

Frage - Gegenfrage

Es gibt so Leute, die scheinbar nicht in der Lage sind, eine Frage zu beantworten. Eine schlichte kleine Antwort auf eine schlichte kleine Frage. Eigentlich, Hand aufs Herz, eigentlich ist das doch gar nicht so schwer, oder?
Stattdessen erreicht mich auf eine schlichte kleine Frage eine Gegenfrage. Und dann ohne Punkt und Komma und auch ohne entlastendes Luftholen viele viele weitere Gegenfragen. Kleine, bohrende, terrorisierende Gegenfragen. 
Erschlagend.
Einen Moment lang war ich versucht, mit den Worten einer einst von der Presse als "grösste lebende Diseuse" bezeichneten Person zu antworten. Aber ich fürchte, man hätte mich nciht recht verstanden, wenn ich mit den Worten:
"Frage - Gegenfrage,  Frage - Gegenfrage, und die Antwort tragen dann die Kunden in der Handtasche nach Hause" reagiert hätte. 
Also atmete ich tief durch, holte mir ein wenig Rückendeckung von oben und antwortet fein sachlich so kurz als mir das möglich war. 
Bleibt unterm Strich nur wieder dieser Unglaube, warum manche Menschen sich (und mir) das Leben so schwer machen.

Nachzuhören ist die "Frage - Gegenfrage" Passage im übrigen auf der CD von Georgette Dee und Terry Truck "mehr ist mehr" beim Lied "Alles von mir".

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Status

In Kürze:

die Wohnung ist noch nicht trocken gelegt. Wir versinken im Chaos und Lärm. Ende nicht in Sicht.

Weihnachten? Kommt wohl bald. Ja. Die zugehörige Stimmung will sich nicht einstellen. Davon ab trägt die Tatsache, dass die Weihnachtswoche eine stinknormale Arbeitswoche ist, nicht gerade dazu bei, ein kinderfreundliches Weihnachtsfest zu feiern. Nicht, dass mich das Arbeiten an sich stören würde. Aber Heilig Abend erst mal nicht bei der eigenen kleinen Familie zu sein ist nicht unbedingt Weihnachtsstimmungsförderlich.

Nebenher beschäftigt uns eine doppelte Klage gegen uns beide aufgrund eines Unfalls im Januar.

Das neue Auto muntert uns zudem damit auf, dass es diverse vor allem gerade notwendige Funktionen mal eben unter den Tisch fallen lässt.

Geschenke sind bisher nur halbwegs besorgt.

Wir arbeiten. Viel. Beide. Und versorgen nebenher noch zwei kleine Kinder. Und zumindest einer geht nebenher auch noch rund 12 Wochenstunden zur Schule. Und wenn man es denn dann mal ganz genau nehmen mag: der noch zu führende Haushalt von vier Personen nimmt tatsächlich, ja tatsächlich auch verdammt viel Zeit in Anspruch. Und ist dennoch weiterhin in einem desolaten Zustand. Aber man kann auch aus Wäschkörben leben.

Freunde? Haben Sie welche? Ich möglicherweise, aber sehen, hören oder sonstwas hat derzeit keinen Raum. Und das finde ich einfach nur blöd. Nicht dass es viele wären. Das sind es ja gar nicht mehr. Irgendwie verliert man so nach und nach welche bei Veränderungen der eigenen Lebenssituation. Aber man kann auch lernen, sich selbst genug zu sein.

Familie? Ja, hab ich auch. Und ich bin froh drum, dass zumindest meine Schwester Kinder im selben Alter hat. Und die Kinder bald gemeinsam zur Schule gehen werden. Sonst würden wohl auch wir uns kaum noch sehen.

Eine Familie sein bedeutet innen viel. Sehr viel. Aber ich werde zunehmend das Gefühl nicht los, dass an viel zu vielen Stellen Familie nicht gewünscht ist. Die Kinder nicht gewünscht sind. Zu laut, zu anstrengend, zu anders.

Frustriert? Ich? Ach was, wie kommen Sie darauf.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Sieht so aus

Industrietrocknerei nach Wasserschaden im Wohnzimmer:

Die eine Seite des Wohnzimmers

und die andere.


Das macht mit zwei Kindelein - wie sich jeder vorstellen kann - nicht all zu viel SPass. Ganz abgesehen von der Geräuschkulisse, die sich im Rahmen von mindestens je zwei laufenden Waschmaschinen und Trocknern älteren Modelles bewegt. ...
Ess- und Nähtisch stehen zwar inwischen wieder zwischen dem ganzen Schlauchgewusel, aber trotzdem ists irgendwie nicht so wirklich spassig.

Donnerstag, 18. November 2010

Braucht keiner.

Da steht eigentlich der Schreibtisch. Wenn man aber will, dann kann man derzeit ein Fussbad nehmen. Dadurch, dass das Wasser aus dem Heizsystem kommt, ist es wenigstens schön warm...

Passt mir grad sehr gut in den Kram. Wirklich, ganz sicher, macht mit gar nix.

Mittwoch, 15. September 2010

Derzeit nähe ich so nach und nach die Liste, die ich im Köpfchen habe, herunter. Oder ich versuche es zumindest...
Heute wollte ich die bereits zugeschnittene HILDE zusammennähen. Joa. Das ist .... nun sagen wir mal nur mäßig geglückt. Generell gefiel mir die Schlichtheit der gewählten Stoffe beim Nähen mehr und mehr, der Zierstich sollte dem Ganzen ein wenig mädchenhaften Flair verleihen. Nur, wenn man vergisst, abzusteppen, bevor man das Shirt fast komplett zusammennäht, ist das eher arg doof. Und wenn dann das erste Halsbündchen zu eng und nur hier und da angenäht wird und das zweite Bündchen dann zu weit ist, dann würde auch ein drittes Bündchen das Shirt nicht mehr retten, sondern vollendet über den Jordan befördern. Nun hat HILDE also ein zu weites, schlabberiges Halsbündchen (was mich bei JEDEM Tragen Nerven kosten wird). Und beim quasi letzten Stich fiel mir auf, dass ich fleissig alles mit Universalnadeln genäht habe und somit vermutlich eher früher oder später aus so manchem Einstichloch ein deutlich grösseres werden wird. Und untenherum ists obendrein schief gesäumt. Vermutlich sind die Ärmel zu lang und der Rücken zu kurz. Und wenn ichs mir recht überlege: dem Kindelein ist immer so warm, dass es Shirts aus Interlock und Sweat nur unter Zwamg anziehen wird. Aber es könnte auch sein, dass ich gerade so ein klein, ein klitzekleinwenig schwarzmalerisch denke.
Nicht, dass ich für das Ganze Stoffe ausgesucht haben die hier eh en masse herumliegen und noch dazu ganz besonders günstig waren. Nein nein. Aktuelle, hochwertige Saisonstoffe, zudem nun alle. Und so ganz nebenbei hatte ich geplant, das Ganze noch den beiden liebsten Stoffdealerinnen zum Ausstellen zu geben. Das geht nun wohl nur mit dem Hinweis: liebe Kunden: SO bitte nicht.
Aber nun, ich bin ja lernfähig. Beim nächsten Shirt klappts dann vielleicht besser....

Geguckt werden darf trotzdem :-)

HILDE gibts bei farbenmix und den Stoff findet Ihr hier!

Donnerstag, 2. September 2010

.

Ich hasse diese Abende, an denen ich stundenlang die Kinder ins Bett bringe, an denen nur Geweine, Geheule und Gezeter herrscht, an denen ich es absolut nicht schaffe, auch nur einem Kind ein wenig gerecht zu werden und an denen ich mir sicher bin, auf absolut ganzer Linie zu versagen.

Mittwoch, 14. Juli 2010

Gehetzt

Ich fühle mich gehetzt und getrieben derzeit, bei nahezu allem was ich tue. Die Zeitfenster für Erledigungen, Wohnung und Co, zu erledigendem Alltagskram und nicht zuletzt für die Näherei und mich sind klein. Ziemlich klein. So hechte ich bei allem was zu tun ist, ich tun muss oder tun möchte nur so durch, Eile Eile. Weil mir doch noch so viel anderes im Nacken sitzt, was ich tun muss oder möchte. Auf der Strecke bleibt vieles. Vor allem ich.
Es gelingt mir derzeit kaum, Ruhe zu bewahren, ruhige Momente einfach auch mal zu geniessen. Da ist selten Gelassenheit, wenn das sowieso schon eng begrenzte Zeitfenster noch kleiner wird, weil das Babylein gestillt sein will, nicht einschlafen kann, das grosse Kind Angst hat vor Gewitter, ein wichtiger Anruf mittenrein platzt oder oder. Ein stetes inneres Gehetzt sein, eine immerwährende Unruhe, die ich derzeit nicht abstellen kann. Obendrauf kommt dann noch das Wissen, dass die Zeitfenster noch weniger werden. Für den Alltagskram, für die Kinder, für die Näherei, für mich, da in rund 2 Monaten die Rückkehr an den Arbeitsplatz ansteht.
Und ehrlich gesagt, frag ich mich - wie um alles in der Welt soll ich das schaffen? Wenn ich zusehe, dass zumindest die Mädchen nicht oder wenig auf der Strecke bleiben - so werde ich es. Der Tag wird nicht mehr Stunden haben, der Alltagskram nicht weniger und die Notwendigkeit, einen Ausgleich zu haben wird eher steigen. Ich mag meinen Job. Eigentlich. Aber je mehr Jahre ins Land zogen umso anstrengender erschien er mir. Wohl einfach, weil ich lange lange nicht zu sehen in der Lage war, wie viel Energien ich für mich selber brauche, die ich aber all zu oft schon in der Arbeit, der engen Arbeit mit und an schwer kranken Menschen gelassen hatte. Ich kann mich abgrenzen. Das schon. Dennoch bedeutet es einen enormen Energieaufwand, von krankem Menschen zu krankem Menschen zu gehen, mich neu auf jeden einzelnen einzustellen und eine gute Behandlung zu gestalten.
So schön Familienleben auch ist - auch hier brauche ich Energie. Viel. Mal mehr und mal weniger, aber unterm Strich viel. Und wie ich das leisten soll ist mir derzeit ein Rätsel.

Unbestreitbar notwendig ist mit Sicherheit eine Veränderung meiner Wahrnehmung, meiner Einstellung den Dingen und Notwendigkeiten gegenüber. Aber wie ich die derzeit umsetzen soll - ist mir schlic$th und einfach völlig rätselhaft.
Wenns nach mir ginge, würde ich einfach hier bleiben, den Job Elternzeit sein lassen und für ein wenig Entschleunigung im Alltag sorgen, so auf lange Sicht. Nach mir gehts aber nicht. Geld macht nicht glücklich. Aber zu wenig haben sorgt auf Dauer auch nur für Bauchschmerzen.

Ich bin gespannt. Nicht erwarutngsvoll gespannt, eher ängstlich.



Dienstag, 13. Juli 2010

pffffft.

Warum passieren mir allzu oft Dinge, wo mich jemand übers Ohr hauen will, wo jemand Verabredungen, Lieferzeiten, oder sonstige Dinge nicht einhält und es denjenigen nichtmals unangenehm scheint? Bin ich zu gutgläubig? Ich vermute ja. Wie sonst kann es sein, dass ich seit einem dreiviertel Jahr hinter Geldern herlaufe, die ich für Abschiedsgeschenke ausgegeben habe, die nicht von mir persönlich kommen? Ich habe da bereits Zugeständnisse gemacht, weil angeblich niemals jemand damit gerechnet hatte, dass es soooo teuer würde (90 Euro für 3 Personen), aber mit einem süssen Drittel des Geldes wollte ich mich nicht zufrieden geben, Zumal mir keiner, keiner in dem Fall freundlich entgegenkommt. Die Sachen besorgen - und herstellen im Übrigen - durfte ich, bitte sehr, tolle Idee, gerne danke. Aber wenns dann ums Geld geht, schiebt der eine es der anderen zu und alles was sie vermutlich tatsächlich tun ist gemeinsam meckern und schimpfen. Aber zahlen? Nein.
Wie kann es sein, dass wir 3 Monate auf eine Lieferung warten mussten, die auf 6 Wochen datiert war; dann wurde falsch geliefert, falsch aufgebaut, Schrauben vergessen, unsorgfältige gearbeitete Ware geliefert. Und es fehlen noch immer Teile. Obwohl es bereits komplet bezahlt ist. Nicht wenig im übrigen.
Warum scheinen alle - selbst wenn ich mich klar und deutlich ausdrücke - darüber nur zu lachen? Sich nicht darum zu scheren?
Wirklich zum aus der Haut fahren.

Samstag, 12. Juni 2010

So satt

Schnelllebigkeit. Manchmal bin ich ihrer so überdrüssig. Alltag. Alles schnell schnell, zu oft von aussen aufoktruierter Zeitdruck, Termine. Schnelle Autos auf dem Weg zum Supermarkt, als führen sie der verlorenen Zeit hinterher - denn wohl kaum einer hält sich an bestehende Begrenzungen. Nur dort hinten, wo es seit Jahren blitzt (wo auch ich versunken am Tag meiner Hochzeit geblitzt wurde, als ich, schon im Brautkleid, den Brautstrauss abholen fuhr), wird kurz abgebremst, um danach wieder weiterzurauschen. Gehetze im Supermarkt, Gedrängel im Parkhaus.
Dazu das ewige Herumkreisen um Finanzen. Erklärungen an den Staat, Rechnungen hier und dort; das selber immer wieder rechnen müssen wann was warum und wieso zu bezahlen ist oder nicht, was aufgeschoben werden muss in der Anschaffung. Wer geht wann wieviel arbeiten, wohin mit den Kindern, der Anspruch des Arbeitgebers. Dazu die eigenen Vorstellung vom beruflichen Werdegang, die doch nur Wunschtraum bleiben. Und mittendrin der Wunsch so ganz eigentlich hier zu sein. Bei den Mädchen. Alltagskopfbelastung. Irgendwann platzt der nochmal.
Weil es ja nun nich so ist, das drumherum nichts weiter zu tun wäre.
Manchmal möchte ich raus hier. Raus aus der Stadt, fort von den Menschenmassen. Dabei lebe ich nichtmal in einer wahrlich grossen Stadt. Möchte den Kindern Freiheiten geben, die hier kaum mehr möglich sind. Schaue ich nur von einem anderen Blickwinkel oder ist es tatsächlich so, dass so manches zu meiner Kinderzeit noch ganz anders war am selben Ort? Jetzt ist es ein Aufziehen der Kinder in einer kleinen, begrenzten Käseglocke.
Alles in allem bin ich dessen einfach satt.
Aber ändern kann ich es kaum. Nicht hier, nicht jetzt. Vielleicht irgendwann?

Montag, 10. Mai 2010

Die Sache mt dem Telefon

Es gibt so Zeiten in meinem Leben, da habe ich massive Probleme mit dem Telefon. Nun, eigentlich nicht mit dem Telefon ansich, sondern mit dem Telefonieren.
Ich mag niemanden anrufen, denn es könnte ja a) keiner da derjenige b) beschäftigt c) lustlos auf ein Telefonat mit mir sein, ich könnte insgesamt d) völlig ungelegen anrufen. Und alles hält mich absolut davon ab, irgendwo anzurufen. Ausser den Gatten in der Firma wenn ich mal ratz fatz eine Frage hab.
Angerufen werden geht zwar etwas besser, aber ich habe auch ein Problem damit, ein Gespräch zu beenden, wenn ICH keine Lust, Zeit, Muße oder sonstwas zum Telefonieren habe.
Telefonieren ist blöd. Irgendwie.

Sonntag, 9. Mai 2010

Lebensspiel

Wie das Leben so spielt startete mein Tag viel zu früh. Am Wochenende funktioniert es eigentlich meistens, dass wir erst gegen 08.00 uhr mit den Kindern aufstehen müssen. Das grosse Kindelein beschäftigt sich auch schonmal darüber hinaus selbst und das Kleine schläft, wenn man sie in Ruhe lässt auch bis nahe an die 08.00 Uhr heran.
Heute war das anders.... Das grosse Kindelein hatte einen schlechten Traum, kam weinend zu mir und weckte damit auch das Babylein.Was unterm Strich dann Aufstehen um 06.20 bedeutete. Im Bett herumhampelnde, quietschende und gackernde Mädchen sind nämlich nicht so meins.

Meine Laune-Prognose für den heutigen Tag sieht also eher tiefschwarz ein wenig düster aus:
2 Kinder, die kaum mehr als 8 Stunden geschlafen haben - des Betten Aufbaues wegen - und ein NebeLmädchen, dass von 02.00 (wegen eines schlecht schlafenden Babyleins) bis 06.10 Uhr geschlafen hat.
Ganz ganz grossartig.