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Montag, 24. Oktober 2011

Wild Gemischtes

Wild gemischt ist es hier derzeit. Eigenlich habe ich Urlaub. Aber so ganz eigentlich eben auch nicht, da neben meiner herkömmlichen Arbeit mein Nebenjob und mit ihm so mancher Auftrag darauf wartet, erledigt zu werden. So geht das grosse Kind in die Betreuung und das kleine manchmal hier und manchmal dorthin und ist trotzdem meistens einfach bei mir. 
Zwei Tage Auszeit hat es gegeben, die auch in sich sehr schön waren. Dennoch holt mich der Alltag und die gerade nicht so alltäglichen Sorgen, kaum daheim angekommen, wieder ein.
Derzeit fahre ich mit einem komplett unpraktischen Auto herum, in das wir zu viert gar nicht hereinpassen (und das nicht etwa weil es so klein wäre), was einen Haufen dämlicher Funktionen hat und was glücklicherweise nicht meines ist. Dummerweise jedoch steht meines, oder eher das Auto mit dem ich fahre, denn in Wahrheit gehört hier eigentlich kein Auto mir, sondern allenfalls uns aber das ich letzlich auch höchst egal, in einer Nebenstadt in der Werkstatt. Und wartet. Genau so wie wir es tun: warten. Genau genommen warten alle auf die Entscheidung der Versicherung, was nun mit dem Auto zu tun oder zu lassen sei. Wobei wir, um es ganz genau zu nehmen, gar nicht mehr auf die Entscheidung warten, ob das Auto über die Versicherung repariert werden wird - denn das wird es bei der Summe, die uns genannt wurde, sicherlich nicht. Es hat nämlich einen reparaturbedürftigen Schaden von fünfeinhalbtausend Euro. Dummerweise war das Auto laut Liste Anfang 2010 schon "nur" noch viertausendfünfhundert Euro wert. Auf eine Entscheidung müssen wir da wohl kaum noch warten. Sehr wohl aber auf die Summe, die der Gutnachter als Restwert festlegen wird. Und damit stehen und fallen unsere weiteren Sorgen.
Ganz wunderbar an der Geschichte ist, dass das Auto lediglich einen Blechschaden hat und weder mir, noch den Kindern, noch dem Herrn vor mir irgendetwas passiert ist, als ich letzte Woche ein klein wenig unachtsam zu spät bremste. Wir haben noch nicht mal in den Sitzen gewackelt, als ich - nach einem Ausweichversuch, weil das Bremsen allein  nicht mehr reichte - mit meiner rechten vorderen Ecke die linke hintere Ecke des Vordermannes rammte. Dennoch ein Schaden eines momentanen Vermögens. Und mein erster verschuldeter Unfall in mehr als 18 Jahren. Natürlich bin ich froh über den glimpflichen Ausgang für unsere Gesundheit. Dennoch schmälert das nicht die daraus folgenden Schwierigkeiten, für die ein Ausweg gefunden werden muss.
All das fällt auf meine momentan sowieso nicht gerade ausgewogene Stimmungslage und treibt die Waagschale weiter nach unten. Die auf die andere Seite geworfenen, guten Dinge mühen sich schrecklich, das wieder auszugleichen, aber da bewegt sich momentan nicht viel.  
Es wird Herbst. Mit den schönen bunten sonnigen Tagen und der kalten klaren Luft aber eben auch mit den wilden Stürmen, der durchdringenden Kälte, der nahenden Dunkelheit.
Gemischt hier.
Ich will Frühling. Mit einer bunten Blumenwiese, wärmenden, tragenden Licht- und Sonnenstrahlen. Dabei bedeuten sie mir doch eigentlich gar nichts, die Blumen.

Sonntag, 10. Juli 2011

Meilensteine...

....im Hause NebeL.
Das Fröschlein nutzt seit ihrem zweiten Geburtstag "ich". Und das bei passender Gelegenheit nun durchgängig.
Vorher war sie ab und an "du" oder bezeichnete sich gar nicht; ein "ich" oder ihren Namen konnte man sich aber gut zu ihren Äusserungen dazudenken; irgendwie war immer klar, wenn sie von sich redete oder gestikultierte.

Das grosse Kindelein lief schon ein langes Weilchen mit einem dezent wackelden Zahn herum. Das Wackeln nahm nicht zu, dafür aber bot sich dieses Bild:


Dieser Tage nahm sie sich ein Herz und zog mit einem Bindfaden selber daran, und so begann die Aufregeung um einen sicher ganz bald verlorenen Zahn. Gestern dann war es mit tatkräftiger Onkel Hilfe soweit:


Meine Mädchen. So gross. So wunderbar.

Samstag, 3. April 2010

Testlauf

Wer des Nachts mindestens 3 Mal (ja, mindestens...) eine Portion Muttermilch schlürft, der kann getrost auch mal was anderes trinken. Jawohl.
Heute abend gab es dann einen kleinen Testlauf hiermit:


Absolut unproblematisch, ihr scheints zu schmecken (mir auch) und nun stehe ich nicht mehr unter Zugzwang, wenn mal keine abgepumpte Milch da sein sollte. Sehr fein.
Dickes Danke hierhin für den guten Tipp!
Reis ist nun das 8. eingeführte Lebensmittel auf des Kindes Speiseplan. Es wird mit der Breiesserei und ich kann sagen, dass die Mittagsmahlzeit quasi durch Brei ersetzt ist. Der Anfang vom Still-Ende ist wohl getan... Das Baby wird gross.
Ich lass mich überraschen, wie es weitergeht.

Samstag, 15. August 2009

Waldkletterpark

Heute sind wir zum Klettern in den Wald gegangen. Der Waldkletterpark des Nachbarortes ist recht neu und hat neben dem Parcours für Erwachsenen auch einen für Kinder von 4-9 Jahren. Die kleineren Kinder müssen noch von einem Erwachsenen begleitet werden. Kein Problem. Dachte ich mir...

Als erstes "Anziehen":

Man ist durchgehend gesichert und die Kinder müssen sich nicht ums Karabiner - Haken umherstecken kümmern. Zu Beginn waren es nur ein paar Meter Höhe, aber später würden es immer mehr und mehr....

Ganz schön grün und ganz schön hoch...

Die Höhe, in der man klettert, geht bis zu 13 m hinauf. Prinzipiell gehen die Kinder, wie oben schön zu sehen ist, allein von Plattform zu Plattform (ich steh gerade hinter dem Baumstamm links) und warten dann dort auf ihre Begleitung. Und wenn ich diesem Kindelein nicht stetig gut zugesprochen hätte - ich hätte gerettet werden müssen. Ehrlich. Wohingegen sie an mancher Stelle gar noch ein wenig herumhampelte und die Geschehnisse um sie herum betrachtete oder dem Papi zurief....

Irgendwie wirklich sehr hoch....

An 2 Stellen hatte sie zuerst etwas Angst, aber nach gutem Zuspuch der Betreuerin des Kinderparcours hat sie weiter gemacht (und an der ersten Stelle hatte ich mich gar wirklich gefreut, da wir genau dort auch einfach hätten verkürzen und den Parcours über die "Seilbahn" hätten verlassen können. Mist verflixter, da traut sich das Kind doch tatsächlich noch weiter....). Die beiden letzten Stationen hat ihr die Betreuerin dann geholfen und die auf dem Seil an die Hand genommen. Ich hingegen musste allein weiter....

Endspurt!!!!
Fazit:
Ich bin unglaublich stolz aufs Kindelein. Wie sie sich traute und dennoch vorsichtig und konzentriert rund 1 1/2 Stunden dort oben in schwindelnden Höhen herumgeklettert ist, wie sie ihre Angst an manchen Stellen überwunden hat. Und ich habe ihr klipp und klar gesagt: ohne sie hätt ich mich das da oben nicht getraut.
Wer keine Höhenangst hat sollte sowas unbedingt mal tun. Für 4 Jährige finde ich persönlich es allerdings ganz schön heftig. Wobei Ida deutlich weniger Probleme hatte als ich. Kleinere Kinder könnten aber Schwierigkeiten mit den Schrittlängen und den Abständen zum Festhalten bekommen - Ida ist ja ein eher großes Kind.
Es war wunderschön überhaupt dort im Wald, nicht so heiss wie in der prallen Sonne, schöne Farben und lauer Wind.
Der Erwachsenen Parcours erstreckt sich über mehrere Stationen, den würde ich aber ehrlich gesagt nicht klettern wollen. Höchstens unter der Woche mal mit ganz, ganz viel Zeit und liebevoller Begleitung durchs Personal. Weil der nochmal schwieriger und noch etwas höher ist. Aber mal so ganz unter uns: eigentlich bin ich ja auch ein ziemlicher Angsthase ;-)

Freitag, 27. März 2009

Mulmig

Etwas arg mulmig wirds mir. Morgen steht des Kindeleins allererster eigener Kindergeburtstag an. Und ich habe blöde Horrorvisionen von heulenden, zickenden und nach den Eltern verlangenden Kindelein. Oh weh.

Donnerstag, 12. März 2009

Projektbeginn

Na, immerhin gabs keine groben Schnitzer beim Projektbeginn. Aber wenn das immer so lange dauert mit der Zuschneiderei (2x2 Teilchen hab ich geschafft), dann muss ich an meiner Geduld noch sehr arbeiten....
Ausserdem hab ich Rückenschmerzen. Mir scheint, dass das Zuschneiden auf dem Boden (noch dazu mit rund 105cm Bauchumfang) nicht so ganz das Richtige ist...

Donnerstag, 19. Februar 2009

Kontaktaufnahme

Heute morgen gab es die erste wirkliche Kontaktaufnahme zwischen den Geschwistern. Abgesehen davon, dass das Kindelein immer mal wieder den Bauch streichelt, küsst, und dem Baby was erzählt, spricht sie auch von "unserm Baby" oder "meinem Baby in Mamas Bauch". Am Morgen dann legte sie ihre Hände auf den Bauch, und das Fröschlein dutzte ordentlich in die Hände des grossen Kindes hinein. Leuchtende Augen beim Kindelein. Und es gab ihrerseits viele Spekulationen, was da gerade wohin dutzt ....

Es ist toll, dass das Kindelein schon so "gross" ist. So vieles weiss und versteht sie schon, vieles erfragt sie. Es macht (bis jetzt) einfach Spass, nicht nur ein Baby zu erwarten, sondern auch ein Kindelein ins "grosse Schwester werden" zu begleiten.
(Ich muss ihr nur dringlich nochmal erklären, dass Zuckerperlen fürs "echte" Baby absolut nicht kompatibel sind):



Donnerstag, 22. Januar 2009

Sowas

Zum ersten Mal die Geschichte mit den Stars gesehen. Himmel, was ist das bescheuert.
(aber ich kann nicht abschalten. Ungeheuerlich.)

Montag, 15. September 2008

Weg zum Meer

Soeben erinnerte mich das hier an dies hier aus dem Urlaub:




Grandios die grossen Kleinen.

Mittwoch, 7. Mai 2008

Erstes Mal

Spontan nach der KiTa die Freundin mit bestem und zweitbesten Kindelein - Freund  besucht. Die 2 Großen spielten herrlich (Wir fahren in Urlaub. Nach Holland. Aber Max, erst müssen wir noch frühstücken....). Die zwei ganz Großen sassen viel in der Sonne herum.
Und es war heiss. Echt heiss. Also wurde beschlossen die Planschbeckensaison einzuleiten. Grandios. Anschliessend wurden 3 Kinder im Garten eingeseift und mit der Gießkanne abgeduscht. Riesig! Und spart das Duschen.....

Donnerstag, 10. April 2008

Neu

Heut abend gab es hier eine Streitigkeit nach der nächsten. Und - natürlich - war ich allein. Kleine Anflüge kindlicher und mütterlicher kurzzeitiger Dekompensation. Und irgendwann mittendrin heult das Kind "ich will meinen Papi". Das war neu. Ganz neu. Und auch wenn das zu Bett bringen heute so gar kein wenig harmonisch war (ausser am Ende, da war alles wieder gut.), fand ich es schön, dass sie sich nach Papi sehnte, als den, der bitte sehr nun alles mal wieder in die Reihe bringt. Denn eigentlich ist sie absolutes Mama Kind.

Mittwoch, 27. Februar 2008

Schwimmen

Das Kindelein geht schwimmen. Seit sie 9 Monate ist im selben Schwimmkurs. Und seit heut in den Schwimmkurs ohne mich (ich schlage 29 Purzelbäume und mache mindestens 328 Kreuze). Nur Ida, ne Menge anderer Kinder und der Schwimmlehrer. Auch wenn die heute anwesenden 3 Mädels zwischen Mitte 2 und fast 4 regelmässig leichte bis mittelschwere Heulanfälle hinter sich bringen mussten, wars supi.
Sie schwimmt mit Nudel, Arme und Beine zugleich mit richtigen Bewegungen und ins Wasser gesprungen ist sie auch.
Aber das aller aller beste an der Sache ist: ich stink nicht mehr 2 Tage lang nach Chlor......

Freitag, 25. Januar 2008

Schnitt

Der heutige Krankheitstag, den ich bei der Arbeit nahm, ist eine Premiere. Und das, obwohl ich seit Juni 2006 wieder arbeite. Ebenso fehlt das Kindelein zum ersten Mal in der KiTa. Obwohl sie seit August 2007 hin geht. Kein schlechter Schnitt, oder?
(ich flüstere extra ganz leis)

Sonntag, 16. Dezember 2007

Zum ersten Mal....

Zum ersten Mal nahm das Kindelein heute die Worte "Ich hab Dich lieb" in den Mund und sagte sie ganz zielgerichtet. Und das gleich 2 Mal zu verschiedenen Leuten. Und beide Male durfte ich es hören. Und fand es unglaublich wunderbar. Zumal es 2 Menschen waren, die ich selber sehr lieb habe - meine beiden "Patenkinder" - 13 und 15 Jahre alt.
Hach.