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Montag, 23. November 2009

Zustand ²

Wenn Frau etwas komisch aus der Wäsche schauend und den Computer verfluchend vor selbigem sitzt, weil das Dokument, was gedruckt werden soll einfach nicht gedruckt wird, sagt auch das etwas über den fraulichen Zustand aus. Zumindest dann, wenn Frau fast verzweifelt, wobei schlicht und ergreifend das Druckerkabel nicht angeschlossen ist....
Oh weh.

Dass das Dokument aus dem Acrobat Reader dann nach Anschluss des Kabels in Hieroglyphen ausgespuckt wurde, macht die Sache jetzt auch nicht einfacher. Echt mal.

Mei Tai Krabbelei

Von Frau Kleinigkeit erwarb ich schon vor einem Weilchen das Ebook für einen selbst zu nähenden MeiTai. Die bisherigen Fotos an der Frau waren nicht unbedingt vorzeigbar. Allerdings müsste die heutige Aktion von der Tauglichkeit einer solchen Tragehilfe überzeugen....

Es begab sich so, dass ich mich mit mehreren Kindelein in einer Umkleidekabine einer hiesigen Sporthalle befand. Das Babylein im Mei Tai half ich dem eigenen Kindelein und dem NichtenKindelein beim Umziehen. Das NichtenKindelein ist ebenso Brillenträgerin wie unseres; so lag auch ihre Brille zwischenzeitlich auf der Bank. Als sie sie wieder aufsetzen wollte, fiel sie ihr aus der Hand und landete auf den Gläsern am Boden. Alles nicht weiter tragisch, die Dinger sind ja nun aus Kunsstoff. Nur sah die eine Seite etwas sonderbar aus. Sogar recht sonderbar... Bei genauerem Hingucken fiel mir auf, was eigentlich sonderbar aussah - nichts. Denn das eine Glas war weg. Zuerst suchten das NichtenKindelein und ich gemeinsam, kurz drauf schickte ich sie in die Turnhalle zu den anderen und suchte allein weiter. Mit dem Babylein im Mei Tai. Krabbelnd und schief über dem Boden hockend. Das hätte mal jemand fotografieren müssen....

Das Babylein jedenfalls schlief. Glücklich und zufrieden.
Und das Glas blieb verschollen. Aber vermutlich deshalb, weil es schon vorher aus der Fassung gefallen sein muss...

Mittwoch, 18. November 2009

Zustand

Wenn Frau erfolglos versucht, mit Handfeger und Kehrschaufel Krümelkrams vom Boden zu fegen und erst nach mehreren Versuchen feststellt, dass das schlicht und ergreifend nicht funktionieren kann, wenn sie die Kehrschaufel verkehrt herum hält, scheint das einiges über den allgemeinen derzeitigen Geisteszustand auszusagen. Oder?!

Donnerstag, 10. September 2009

Vom Nähen. Und Vergessen.

Ich hab gar nicht so viel Zeit wie ich Näh - Ideen im Kopf habe.
Aber da ich vergesslich und verschwurbelt wie ich derzeit bin, rund die Hälfte der Näh - Ideen eh wieder ganz oder zum Teil vergesse, ist das gar nicht so schlimm. Schliesslich habe ich am Ende nur für die Hälfte der eigentlichen Ideen viel zu wenig Zeit und somit um die Hälfte weniger Grund, mich darüber zu ärgern...

Donnerstag, 14. Mai 2009

Katastrophal...

Hat schonmal jemand versucht, einen Haufen 4-6 jähriger Kinder, allesamt Mädels, dazu zu bringen, auf einem kleinen Spielfeld - rund 20 mal 25 m - dieselbe Aufgabe zu erfüllen? Nämlich den Ball in die beiden roten Tore gegenüber zu befördern und gleichzeitig zu verhindern, dass die gegnerische Mannschaft den Ball in die eigenen blauen Tore schiesst?
Ich sag nur: es ist katastrophal. Unglaublich witzig - aber katatstrophal.
Und ich glaub, das plötzliche Bedürfnis, sich über besondere Wichtigkeiten mitten im laufenden Spiel mitten auf dem Spielfeld auszutauschen - das haben nur Mädchen.

Aber wenn ich mich so zurückerinnere, war es zu meiner Kinderzeit nicht anders. Damals spielten wir noch auf Naturrasen und die Ein oder Andere hat sich mitten im Spiel zum Gänseblümchen pflücken - oder Gänsenblümchen köpfen mit dem Hockeyschläger - hinreissen lassen. Und da waren wir schon 8 oder 9....

Es bleibt lustig, am Wochenende startet das erste "wirkliche" Spiel mit Trikots, fremden Gegnern und hoffentlich einer Menge Spass.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Musische Mundart

Das Kindelein singt. Gern. Auch gern mit bei diversen CDs.
Beim werten Herrn Zuckowski lautete dieser Tage jene Zeile

"Und wer mir morgen Wärme gibt..."

folgendermassen:

"Und wenn es morgen Sperrmüll gibt..."

Doch schon ganz gut, wenn das Kindelein nicht nur in Ihrem Zimmer ihre Musik hört- so ab und an würde ich ja schon einiges verpassen ...

Montag, 20. April 2009

Nacktputzen

Baden ist immer wieder sehr erholsam.
Es sei denn, das Kindelein springt um mich herum. Gestern dann ergab sich, dass das Kindelein recht zufrieden und glücklich vor der Wanne mit Kindertisch und Hocker einen Joghurt ass. Bis sie meinte, einen Klecks auf dem Tisch dringlich putzen zu müssen. Und schon wurde der Blaubeerjoghurt aufgrund des hohen kindlichen Putzeifers einmal quer durchs Badezimmer verteilt:

Die Fläche zwischen den Wandklecksen und dem grossen Bodenklecks war ausgefüllt vom zweiten niegelnagelneuen Lands.end Mary Jane Ballerina Schuh (jaaa, ich trag unter den derzeitigen Umständen Ballerina. Wenn auch im Trekking Style (mit lieben Grüssen an Frau Wortteufel)). Und der war dann plötzlich nicht mehr schwarz. Und ich war dann plötzlich auch nicht mehr so ganz entspannt. Sondern ziemlich nass, nackt und dickbauchig dabei, den Schuh und anschliessend das Bad zu putzen. Und man glaubt es kaum: in den weissen Fugen, die ich nicht schnell genug gewischt hatte, haben es sich der ein oder andere Blaubeerklecks wohl auf immer und ewig gemütlich gemacht.
Nächstens gibts nur noch Naturjoghurt im Bad. Und die Schuhe soll ich eh besser unten ausziehen, predigt der Göttergatte eigentlich schon immer...
Und, wie putzen Sie so?


Freitag, 3. April 2009

Kindliche Schlafstätte

Nach der Umräumaktion des elterlichen Schlafzimmers vermeldete das Kindelein, dass wir ihr Bett nun bitte auch umstellen mögen. Auf meine Frage, wohin und wie denn ihr Bett im Kinderzimmer anders stehen solle, lief sie in unser Schlafzimmer, ging zielsicher die rund 2 verbleibenden freien m² ab und tönte:

"Na hierhin. Neben Euer Bett".

Mmh, also irgendwie hast du da irgendwas ein klein wenig falsch verstanden, mein liebes Kind.
(Und bitte, wieso soll denn bloß dein Bett zu uns? Du schläfst doch sowiso nahezu jede Nacht mit in meinem Bett. (Im übrigen ein wahrlich großes Vergnügen so mit 109 cm Bauchumfang und fiesen ISG Schmerzen - vielleicht wärs doch ne Option mit der Bettumschieberei??!))

Samstag, 28. Februar 2009

Tonni, der Elefant

Aus dem hiesigen Käseblättchen der hiesigen Tageszeitung von heute:





Na, da bin ich aber froh, dass es durchaus noch dickere Exemplare als mich geben soll.
Jemand Lust, wen Schwereres dazu zu kritzeln?
Wie heute in der Buchhandlung gelesen, soll "doodlen" ja zur Erhöhung des Kreativitätsquatienten dienen. Ihr hättet also auch was davon ;-)

Freitag, 27. Februar 2009

Ampeln


Ampeln gibt es ja derlei viele. Noch dazu in verschiedener Art und Weise. Zumindest so verschieden, dass das Kindelein mich öfter fragt, warum an dieser und jener und welcher Ampel irgendwas dran sei, was es an der anderen eben nicht gibt. Allen gemein ist jedenfalls die Rot/Grün Geschichte: "Bei Rot musst du stehn bei grün darfst du gehen". Soweit so gut.
Beim abendlichen Treffen mit ihr begegnete uns jedoch etwas sehr sonderbares - die Fussgängerampel mit integrierter Countdown Anzeige:



Der Abend jedenfalls war sehr nett, auch wenn ich das gesuchte Parkhaus nicht gefunden habe und wir somit doch deutlich mehr laufen mussten als das geplant war. Ausser der Wegstrecke aber bitte gerne wiederholenswert ;-).

Mittwoch, 25. Februar 2009

Frauenreparaturen

Wenn frau versucht, das nicht laufende Internet wieder flott zu machen, indem sie erst mal alle Stecker für einen kleine Weile herauszieht, ist das ziemlich dumm, wenn sie währenddessen mit dem Gatten telefoniert.
Immerhin läuft das Internet nun wieder. Dafür hatte der Gatte ein ziemlich fieses Geräusch am rechten Ohr.

Ich verrat jetzt nicht, dass mir das nicht zum ersten Mal passiert ist. aber immerhin erst zum esten Mal als ich selber telefoniert hab.

Donnerstag, 22. Januar 2009

Sowas

Zum ersten Mal die Geschichte mit den Stars gesehen. Himmel, was ist das bescheuert.
(aber ich kann nicht abschalten. Ungeheuerlich.)

Mittwoch, 14. Januar 2009

Guter Rat

Schon mal versucht, 3 Cousinen zwischen 3 und 5 gemeinsam abzulichten? Schönes Portrait Bildchen, wo alle drei die Köpfe nah beieinander haben und ein kleines bisschen nett gucken?
Nein?
Dann rate ich: überlassen Sie das einem Profi - Kinder Fotografen. Tut weh im Geldbeutel - aber schont die Nerven. Weil wenn Nummer 1 nett guckt ist Nummer 2 schon wieder abgelenkt und Nummer drei hat den Mund sperrangelweit auf. Oder Nummer 2 ist abgelenkt und Nummer 3 heult. Oder Nummer 2 guckt freundlich und hübsch natürlich lächelnd, während Nummer eins eine beleidigte Flunsch zieht. Nummer 3 ist dann schon unwichtig, weil beleidigte Flunsch aufm Geburtstagsportrait geht ja mal gar nicht. Sind Nummer 1 und 2 dabei, gemeinsam nett zu gucken, rennt Nummer 3 wegen Kinkerlitzchen schon wieder heulend aus dem Bilde. Oder dreht sich um - und zu sehen ist nur der Hinterkopf. Oder Nummer 3 wird von übermütig die Köpfe zusammensteckenden Nummer 1 und 2 völlig verdeckt.
Und alle beschriebenen Positionen können Sie nun beliebig miteinander vertauschen und vermischen.
Na, was sag ich?
Nächstes Mal tut mir der Geldbeutel weh. Schwör ich.

Dienstag, 16. Dezember 2008

Nicht lustig

Sich vor würgendem Herumspucken in die Hose zu pieseln ist nicht lustig. Gar nicht lustig.

Samstag, 27. September 2008

Daumen eindrücken

Kindergartenkollegin V. zeigte neulich stolz ihr Seepferdchen. Und das Kindelein erwähnte kurze Zeit später, dass sie auch gerne das Seepferdchen machen würde.

"Mama, ich will auch ein Seepferdchen machen. Und wenn ich dann so gross bin wie die V. und das Seepferdchen mache, dann kann mir die I. (Erzieherin) auch die Daumen eindrücken"
"Die Daumen eindrücken?"
"Ja, die Daumen eindrücken, die I. hat der V. die Daumen eingedrückt"
"Warum hat die I. der V. die Daumen eingedrückt?"
"Weil die V. schon gross ist und das Seepferdchen gemacht hat"
"Mmh, Kindelein, aber was hat das Daumen eindrücken denn mit dem Schwimmen zu tun?"
"Mama, die I. hat die Daumen eingedrückt, damit die V. das Seepferdchen auch schafft."

Ach so.

Freitag, 4. Juli 2008

Sahneton oder ähnliches

Beim Italiener während der Auswahl der Nachspeisen:

Kollegin A und ich:

A: "Was sowas isst du?"
T: "Ja klar, ist doch total lecker!"
A: "Ach nee, das hab ich auch mal gegessen, da konnt ich die ganze Nacht nicht schlafen mit dem Terracotta im Bauch."

Tränenlachen meinerseits die zweite.

Donnerstag, 19. Juni 2008

Endlich

Endlich mal wieder hab ichs geschafft, die ehemalige Frau Chefin und den Herrn Chef zu besuchen: ich habe dort jahrelang gekellnert.
Das Kindelein erinnerte sich noch an die Örtlichkeiten "Oh, hier waren wir schonmal. Mama, wir waren hier schonmal ganz oft essen", aber Frau und Herr Chefin ware ihr nicht mehr so recht erinnerlich.
Somit auch nicht die leicht fehlende Kopfbehaarung des Herrn Chefs.
"Mama, der Herr hat einen Eikopf" Oh oh....

Schallendes Gelächter.

Chefchen: "Naja, die hat doch schon vieles von ihnen ..."

Wie wahr, wie wahr....

Montag, 5. Mai 2008

Wenn denn

Wenn denn jemand - schier ratlos - nachfragt, warum denn das Laufwerk, das reine Leselaufwerk, dieses stinknormale Teil, was CDS und DVDs abspielt, denn um alles in der Welt eine Präsentation nicht auf der eingelegten Leer CD speichert - dann sorgt das für unterdrücktes und leicht ungläubiges Lachen auf meiner Seite.

"Oh, das ist kein Brenner. Ach so...."

Dienstag, 29. April 2008

Duschen

Wenn das Kindelein und die fast gleichaltrige Cousine eine lange Weile stillschweigend und friedlich miteinander spielen, sollte man mal nachschauen. Sonst kann es sein, dass sie den lieben langen Nachmittag splitterfasenackig vom Kinderzimmer zum Badezimmer huschen und duschen spielen. Glücklicherweise ohne Wasser ;-).