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Mittwoch, 17. Januar 2018

So Sport

Ich bin eigentlich ein bekennender Sport Muffel. Eigentlich. Der Herzensport hat mir schon Spaß gemacht, aber so insgeheim gab es auch dort einen überdimensionierten Schweinehund. Aber beim Mannschaftssport konnte ich den ganz gut überwinden. Ich fand nur nie einen Alternativsport. In Ansätzen gefällt mir Rad fahren. Mountainbiken - in gemäßigtem Tempo. Aber die Berge und die Ausdauer - und der Schweinehund machen es mir nicht so leicht.
Nun gibt es aber ein Ziel. Einen Zeitpunkt im Sommer und viele Leute, die mit machen. Das Ziel ist ziemlich verrückt und ziemlich dreckig. Und irgendwann erzähl ich auch davon. Und dieses Ziel führt zu diversen regelmäßigen Sportverabredungen.

Gestern twitterte ich dies:



Und ging zum Sport. Und eigentlich lag ich da nur rum. Es war sogar auch ganz nett. Aber ich habe wirklich nur auf der Matte gelegen und n bisschen rumgehampelt.

Heute nun bin ich mir meines Rumpfes (und der Fehlentscheidung!!) recht bewusst. Und habe an so wundersamen Stellen offensichlichen Muskelkater, wo ich noch niemals Muskelkater hatte. Dass sich nach Crunches halt ein wenig Bauchmuskelkram einstellen würde, da war ich ja drauf gefasst. Aber die Rippen? Die Hüften? Mannomann.

Morgen geh ich da vermutlich verabredet erneut hin (Aber vielleicht stell ich einfach das Telefon und die Klingel aus und tu so, als wär ich gar nicht da). Auf Dauer könnte ich ja einfach  die Hoffnung hegen, dass das nach ein paar Malen möglicherweise keine schmerzhafte Rumpfbewusstheit mehr nach sich zieht. Raus komm ich aus der Nummer sowieso nicht mehr. Aber so ganz eigentlich soll das ja sogar gut sein, so Sport. Ich versuche in den nächsten Monaten dann mal, ein wenig Gefallen daran zu finden. Ich fürchte, das wird n hartes Ding.

Montag, 9. Januar 2017

Der Alltag oder auch nicht und der Murphy

Montagmorgen - Ferienende. Nachdem ich nun 2 Wochen als allereinzige der Familie überhaupt vor Tagesanbruch aufgestanden bin, dürfen ab jetzt wieder alle in der Dunkelheit aufstehen. Wobei ich zugegebenermaßen sagen muss: ich bin hier nicht die erste, die aufsteht. Nicht mal die zweite. Im Alltag bin ich hier die, die als letztes aufsteht. Eine Weile lang hab ich mir wirklich den Kopf und das Herz zerbrochen wie schrecklich undiszipliniert ich bin, ich mich nur zusammenreißen muss und ach, das geht doch nicht, NACH den Kindern aufzustehen. Ich Rabenmutter. Inzwischen sehe ich das ein wenig entspannter. Denn: warum denn nicht? Ich hasse Aufstehen. Es macht mir seit vielen Jahren große Mühe. Früher war das anders, warum auch immer. Da hab ich mir im Studium die Frühschichten in verschiedenen Fabriken um die Ohren geschlagen, bin um sechs Uhr irgendwo auf der Matte gestanden und oft hat der Wecker geklingelt, als da eine 4 vorne stand. Heute ist alles, wo eine 6 vorne steht schon schwer erträglich. Und natürlich steht die im Alltag immer vorne. Der erste Wecker im Haus klingelt um 05:40... Absolut indiskutabel. Und das darf es auch sein. Jahrelang bin ich nachts zu den Kindern getapert. Habe (jahre)lang das kleine Kindelein im 1,5 - 2 Stundentakt gestillt. Bin natürlich in aller Herrgottsfrühe raus, weil die klitzekleinen Kindelein eben ausgeschlafen waren. Und heute sind sie groß. Ich muss keinem mehr beim WaschenAnziehenHaarebürsten helfen. Ich muss keinem Kindelein mehr Brote schmieren. Das machen die nämlich selber - am Abend zuvor. Und ich bin nicht alleine, da ist auch noch HerrNebeL. Er braucht am Morgen lange im Bad - ich nicht. Also kommt das kleine Kindelein am Morgen zu Kuscheln vorbei und steht dann meistens mit HerrnNebeL auf. Mittendrin ist die Große wach und fertig. Und wenn ich gut bin, sitzen wir alle gemeinsam am Frühstückstisch für ein Müsli (frühstücken mit einer 6 auf der Uhr geht auch gar nicht). Das kleine Kindelein wird im Wechsel von mir und dem Gatten zur Schule gefahren (die, die fussläufig ist, die wollten wir nicht. Aus Gründen). Das große Kindelein verlässt um sieben das Haus für den Bus. Irgendwann zwischen 07:45 und 08:15 bin ich dann bei der Arbeit. So wie heute, der Alltag hat uns wieder.

Heute durfte ich allerdings früher als geplant wieder gehen - und das war schon nett, bereits um 12:30 Feierabend zu machen. Es stand die augenärztliche Kindersprechstunde auf dem Progamm. Routinemäßiges Tropfen, tapferes kleineres Kindelein und im Ergebnis etwas schlechtere Dioptrinwerte. Brillenverordnung erfolgt aber erst bei der Nachkontrolle durch die Orthoptistin beim nächsten Termin. Mitten in der Lektüre der ELTERN family  - herrliche Kurzweil bei solchen Terminen - musste ich beim Aufruf eines Kindes jedoch ein wenig aufhorchen: "Als nächstes der Murphy bitte"....
Kaum aufgerufen trafen wir noch meine Kindheitssportfreundin, mit der ich noch heute zum Sport gehe und ihren Sohn. Kindersprechstunde mit Augentropfgarantie halt. So klein ist die Stadt hier allerdings nicht und ein paar Augenärzte hat es schon. Allerdings wenige mit Orthoptisten. So kann man da schon mal den Ein oder Anderen treffen.
Kurzerhand besuchte uns anschließend der Sohn der Sportfreundin und die beiden augengetropften Leidensgenossen spielten im abgedunkelten Zimmer vor sich hin mit Lichterkettchenschnickeldi. Am Ende gemeinsames Abendessen mit frischgebackenem Brot, Familie, Freundin und Sohn inklusive.

Den weiteren Alltag habe ich mir anschließend allerdings geschenkt. Training von 21:15 bis 22:30. Plus vorheriges Warmlaufen. Auch wenn die Kindheitssportfreundin, mit der ich ja immer noch Sport mache, echt alles versucht hat, mich umzustimmen. Das ist nämlich so: wir spielen in einer Mannschaft, den Sport, der mir als nahezu einziger überhaupt jemals wirklich Spaß gemacht hat. Ich habe lange pausiert, aber als ich vor einigen Jahren wieder anfing, trainierte uns der beste Trainer, der mich je trainiert hat. Es war hart. Hat aber auch Spaß gemacht. Und ich hab noch einiges gelernt. Und war etwa 10 mal fitter als in der Sportpause. Wir stiegen auf in die Regionalliga. Und dann nahm das Leid so langsam seinen Anfang. Kolleginnen hörten auf. Jüngere, Unerfahrenere kamen hinzu. Oder auch nicht - es zog Unzuverlässlichkeit ein. Mehr und mehr. Die Trainingsbeteiligung minimierte sich. Der Trainer war nicht sehr amused, ebenso wie die übrig gebliebenen eigentlich immer anwesenden Spielerinnen. Der Spielbetrieb auf dem Feld - es gibt eine Hallen- und eine Feldsaison - musste mangels Damen eingestellt werden und wir spielten nur in der Halle. Und waren natürlich zu Beginn der Saison deutlich weniger im Training, als wir es gewesen wären, wenn es auf dem Feld eine spielende Mannschaft gegeben hätte. Wir spielten in dieser Hallensaison viele Spiele nicht mal schlecht. Aber - wir stiegen ab. Der Trainer hörte auf, aus vielerlei Gründen, nicht nur aufgrund der Situation in der Damenmannschaft. Manch eine spielte daraufhin ein Weilchen für den Verein der kleinen Nachbarstadt. Und zum Herbst fanden sich einige Damen wieder zusammen, um die Oberligasaison zu  bestreiten, in die wir abgestiegen waren. Ohne Trainer zunächst. Dann mit einer Kooperation mit dem kleinen Nachbarstädtchen inklusive Trainer. Ein netter Kerl, aber sportlich nicht vergleichbar. Und nun - macht es keinen Spaß. Zum Training kommen wenige. Wegen Arbeit. Urlaub. Verletzung. Krankheit. Fehlender Motivation. Wasweissich. Und es macht noch viel weniger Spaß. Und - jeder wird es ahnen - wir verlieren. Das macht auch nicht sonderlich viel Spaß. Und ich musste mir eingestehen, dass ich einfach den Absprung verpasst habe. Aufhören wollte ich bereits, aber ach, das Pflichtgefühl, das Zureden der Kameradinnen, das Fehlen einer sportlichen Alternative für mich führten zu einer Zusage für diese Saison. Und ich bereue es zutiefst. Ich werde die Saison in der Halle zu Ende bringen, keine Frage. Aber ich habe beschlossen, meinem Gefühl nachzugeben was das Training angeht. Wenn ich Lust habe wird trainiert. Sonst nicht. Wäre früher nie in die Tüte gekommen. Wenn ich einen Mannschaftssport gemacht habe, war ich immer da wo es irgend ging. Pflichtprogramm, egal ob ich Lust hatte oder nicht. Ich bin es leid. Und mach jetzt einfach das, was ich will. Und heute wollte ich hier bleiben, die Kinder in Ruhe ins Bett bringen - das wird je älter die werden ja auch immer später - Tee trinken, Musik hören und mich ein wenig im www herumtreiben. Und wenn ich zum Sport gegangen wäre, stünde ich jetzt noch nicht mal unter der Dusche. Stattdessen kann ich mich nun schon ganz entspannt mit dem Kindle ins Bett legen. Gute Entscheidung. Auch wenn die Kindheitssportfreundin mich so gern mitgenommen hätte (in Wahrheit wollte die nämlich auch nicht - sie ist allerdings der Hallenschlüsselträger. Und muss nach dem Training die Halle abschließen. Und ja, eigentlich machen wir das seit Jahren zusammen. Aber ich glaub, ich bin jetzt wirklich mal fertig. Wenn ichs mir recht überlege, ist es schon eine ganze Weile grenzwertig, mit Gegnern auf dem Feld zu stehen, von denen etwa 80% meine Kinder sein könnten.)

Alltagsstart im Hause NebeL. Eben mehr oder weniger. Und nächstens an dieser Stelle dann Überlegungen zur Verteibung der nun freiwerdenen Zeit. Aber erst mal muss ich die letzten Wochen noch ohne Verletzung überstehen. Murphys law. Sie verstehen?!

Sonntag, 30. Januar 2011

Ehrenamtsding

Ich mach da solch ein Ehrenamtsding. Mit Kindern.
Das nun schon seit rund 5 Jahren.
Und mit Verlaub auch recht erfolgreich. Es kommen mehr und mehr Kinder, und es geht immer wieder ein Stückchen aufwärts.
Aber mal so ganz unter uns: ganz oft geht mir das ganze auch ungeheuerlich auf die Nerven Ich opfere meine Zeit, hetze von der Arbeit zum Training, werde da einer Horde von bis zu 18 Kindern gerecht. Regelmässig sind wir an den Wochenenden unterwegs, sporteln fleissig gegen andere Kinder. Was ja alles an sich noch im Rahmen ist. Ja, durchaus.
Aber es schiesst mich ungeheuerlich an, dass ich- egal was ich tue - es doch nie wirklich richtig machen kann. Da sind immer welche - Eltern, ELTERN, nicht Kinder - die meckern, schimpfen. Sich aufregen. Und wo bitte glauben sie, tun die das? Jedenfalls nicht im Gespräch mit mir. Ich weiss aber dass es so ist, und manchmal frag ich mich, was das denn bitte alles soll. Was die bittesehr alle von mir verlangen. Warum um alles in der Welt schicken sie die Kinder dann zum Mannschaftssport statt zum EinzelkämpferSportDasein, wenn sie sich nicht damit abfinden können, dass eine Mannschaft aus mehreren Kindern besteht, wo sich alle auch mal anpassen müssen?
Das ist meine Freizeit! und ich frage mich mehr und mehr warum ich die da vergeude. Ja, die Kinder kommen gern. Ich bilde mir ein, dass sie auch gern zu mir kommen. Aber warum machen die Eltern es mir schwerer und schwerer, Spass an der Sache zu haben?

Nicht mehr lange und ich werf das Handtuch. Aber ein Jahr muss ich, will ich irgendwie noch. Die nächste Altersklasse aufbauen.... Aber ich weiss, auch da - es wird wieder so sein. Ich kann es nicht gut genug machen.
Und finde das einfach nur unglaublich traurig und ärgerlich.

Montag, 31. August 2009

Projekte

Neben den schon seit der letzten Ottobre in meinem Kopf rumschwirrenden Näharbeiten kommen nun noch immer mehr hinzu. Soeben hab ich mir ein Mei Tai ebook gekauft, um das kleine Kindelein bequem herumzutragen. Nächstens genäht wird hier also mein "Prototyp"...

Dringender ist aber eigentlich das, was ich noch ein wenig zurechtbasteln muss - es existiert dafür nämlich kein Schnittmuster.
Meine HockeyKinder nämlich, die spielen eigentlich im Rock. Zumindest ist das beim Hockey die Kleiderordnung der Damen. Seit Jahren sind solche Röcke eine Radler - Hosen - Rock Kombination aus Microfaser oder Viscose Jersey. Für Kinder gibts sowas auch. Aber zu horrenden Preisen. Somit spielen meine Mädels bisher in bunt zusammengewürfelten Hosen - weil ich es nicht einsehe, dass die Eltern dafür 40 Eurozählerchen hinblättern müssten.
Das soll sich ändern. Zumal die meisten eh viiiiiiiel lieber ein Röckchen tragen würden.
Also: Schnittmuster basteln und probenähen fürs IdaKind....

Montag, 15. Juni 2009

Entengang

Ich watschel dank hübscher praller Füsse wie eine Ente durch die Gegend. Äusserst amüsant - für die Anderen.
Ich bin auch sehr glücklich über die heutige Nachmittagsaktivität: eine Horde Kleinkind- bis Vorschulmädchen sportlich über den Kunstrasenplatz jagen (haha), weil die Co Trainerin krank ist. War wohl nichts mit meinem Plan, die administrativen Dinge zu erledigen und dem Sporteln nur von aussen zuzusehn. Vorzugsweise mit hochgelegten Beinen sitzend. Grmpf.

(ich glaub ich stell mir n Klappstuhl mitten aufs Feld und dirigier die Kinder von da aus pfeiffend oder so).
(Ausserdem erscheint mir das mindestens mit 3-5 fachem Stundensatz abrechenbar. Wegen erschwerter Bedingungen. Aber ich glaub, dann werd ich ausgelacht ;-)).

Donnerstag, 14. Mai 2009

Katastrophal...

Hat schonmal jemand versucht, einen Haufen 4-6 jähriger Kinder, allesamt Mädels, dazu zu bringen, auf einem kleinen Spielfeld - rund 20 mal 25 m - dieselbe Aufgabe zu erfüllen? Nämlich den Ball in die beiden roten Tore gegenüber zu befördern und gleichzeitig zu verhindern, dass die gegnerische Mannschaft den Ball in die eigenen blauen Tore schiesst?
Ich sag nur: es ist katastrophal. Unglaublich witzig - aber katatstrophal.
Und ich glaub, das plötzliche Bedürfnis, sich über besondere Wichtigkeiten mitten im laufenden Spiel mitten auf dem Spielfeld auszutauschen - das haben nur Mädchen.

Aber wenn ich mich so zurückerinnere, war es zu meiner Kinderzeit nicht anders. Damals spielten wir noch auf Naturrasen und die Ein oder Andere hat sich mitten im Spiel zum Gänseblümchen pflücken - oder Gänsenblümchen köpfen mit dem Hockeyschläger - hinreissen lassen. Und da waren wir schon 8 oder 9....

Es bleibt lustig, am Wochenende startet das erste "wirkliche" Spiel mit Trikots, fremden Gegnern und hoffentlich einer Menge Spass.

Montag, 6. April 2009

Monday monday...

Der letzte von vorneherein sehr volle Tag vor dem Beginn des Mutterschutzes liegt hinter mir. Arbeiten bis 15 uhr mit anschliessendem Heimhetzen, das Kindelein einsacken und schnellstens zum Hockeytraining mit einer Horde kleiner Mädchen düsen. Dieselben dann über den Platz jagen (himmlisch! Den Platz in der Sonne!!!), zum Schlagen, schieben, Schrubben und Stoppen anleiten, dann wiederum ein wenig herumtollen (heute hoch im Kurs: Plumpssack), zu trösten und und und. Anschliessend dann ein flottes nach Hause düsen, das Kindelein versorgen und zu Bett bringen.
Puh.

Zudem weiterhin fieseste Schmerzen in allen Höhlen des Kopfes. Und merke: übers Hockeyfeld rennen ist nicht gut für Symphysen. Nun tuts da nämlich auch noch weh.

Mittwoch, 11. März 2009

Yoga für Bauchzwergträger

In dieser Schwangerschaft ist mir zum einen so gar nicht nach wildem Herumgehopse und zum anderen hätt ichs gern schon in der ersten Schwangerschaft ausprobiert - habe aber damals einfach einen Kurs gefunden.
Diesmal aber gibts Kurse im Geburtshaus, und ich hatte somit gestern die erste Yoga Stunde. Zunächst mal vermischte sich der letzte Kurs mit dem neu beginnenden, weil die Kursleiterin vergessen hatte, die "Neuen" zu informieren dass der Kurs erst nächste Woche anfängt. Da aber weder alle vom alten noch alle vom neuen Kurs da waren, passten wir immerhin alle in den Raum ;-).
Rund eine Stunde folgte eineÜbung nach der anderen, immer im Gleichklang zur Atmung. Mich darauf einlassen fiel zwischenzeitlich nicht so leicht, aber trotzdem gabs schnell ein Bauchgefühl dahingehend, dass es passt und gut ist für mich im Augenblick.

Sehr sonderbar aber fand ich dann doch die mehrfachen Anfragen von Teilnehmerinnen aus dem vorherigen Kurs, ob sie denn ihre verpassten Stunden im nun neu stattfindenen Kurs nachholen könnten?! Beide Kurse sind völlig anabhängig voneinander geplant, so verwundert solch eine Frage doch sehr - find ich jetzt. Aber nu.

Und sehr überraschenderweise bin ich scheinbar recht gelenkig. Na, wieder mal was über mich gelernt ;-)

Nach der nächsten Stunde dann wahrer blogcontent. Denn wenn da rund 8-10 dickbauchige Frauen mehr oder weniger laut schnaufend atmend sonderbare Bewegungen ausführen, ist das durchaus recht amüsant....

Dienstag, 17. Februar 2009

Sporteln

Seit nun mehr 3 Jahren trainiere ich eine Mini Mannschaft im Hockey. Die Kinder fangen mit rund 3 Jahren an und eine Menge sind noch immer dabei - aber inzwischen in der Fortgeschrittenen Gruppe. Und es werden immer mehr. Vor allem immer mehr Mädchen. Was mich sehr freut - liebe ich Mädchen- und Damenhockey doch nun schon seit 25 Jahren. Hockey ist eine Randsportart, daran haben auch die Erfolge der deutschen Hockey Damen und aktuell der Herren in den letzten Jahren nichts geändert. So ist das Leben in einem Hockeyclub mit viel Engagement verbunden - was leider oft rar ist. Oder sagen wir mal, es sind über Jahre dieselben Leute, die sich engagieren. Als ich mit dem Training begann, ging ich auch frisch nach einem Jahr Elternzeit wieder arbeiten - meine Zeit und auch mein Wille zu vielem und großem Engagement war entsprechend begrenzt. Jedoch kamen ohne viel Zutun meinerseits Kinder um Kinder zu der einen Stunde Hockeytrainig in der Woche. So langsam wird es mir zuviel an Kindern - obwohl wir im letzten Jahr schon die Fortgschrittenengruppe eingerichtet haben, die nun mein ehemaliger Damentrainier trainiert, aber ich bin nicht bereit, diesen weiteren, steten Zulauf in den Sand und mich ab zu setzen.
Nun werde ich bald wieder in Elternzeit gehen - und je nach dem, wie das kleine Fröschlein sein wird, auch die ein oder andere Stunde mehr Kapazitäten für sportliches Engagement "frei" haben. Und es entsteht da so eine Idee in meinem Kopf. Ich möchte die Mädchen fördern. Eine Mädchenmannschaft aufziehen, die geschlossen die verschiedenen Alterstufen durchlaufen wird und möchte sie dabei begleiten.
Andererseits möchte ich auch weiterhin die "Kleinen Anfänger" ab rund 3 Jahren behalten. Weil ich nämlich glaube, dass manches auch an mir, meiner Person und meiner Trainigsart liegt, weshalb sich dieser Bereich in den letzten 3 Jahren mehr als verfünffacht hat.
Nun bin ich gespannt, ob und wie das funktionieren wird...

Sonntag, 19. Oktober 2008

Unabdingbar

Unabdingbar bei meinem Sport ist solch ein Exemplar hier:

Vor Jahren, als ich Regionalliga spielte, liess ich mir einen Zahnschutz anfertigen. Der war grandios und mein Name stand außerdem noch drin. Aber nach diversen hinzugekommenen Kronen und Brückenversorgungen macht der sich nur noch dekorativ gut in seiner alten, nicht mehr verschliessbaren und deswegen zugeklebten Box im Schrank. Demnach musste ein neuer her. Selbiges Exemplar war deutlich günstiger, gehörte aber noch angepasst. Zum einen brauchte ich ungefähr 9 Versuche und zum anderen hab ich mir dabei ordentlich die Fresse Schnute verbrannt. Erst kurz kochen, dann feste einsetzen, dann unterm Wasserstrahl erkalten lassen. Ganz, ganz grossartige Idee. Echt mal. Alle folgenden Kaffee des Tages bescherten mir dezente Lippenschmerzen. Aber was tut man nicht alles, um die noch verbliebenden Beisserchen zu schützen.

Freitag, 17. Oktober 2008

Training hoch 2

Heute ists genau eine Woche her seit der Entscheidung, wieder zu sporteln. Und bereits zweimal war ich trainieren. Am Montag mit ner Menge Mitspielerinnen, knapp 20 an der Zahl (erste und zweite Damenmannschaftsspielerinnen) und am Donnerstag mit 7 oder 8.... Beide Male hats Spass gemacht.
In der ersten Nacht nach dem ersten Trainig jedoch tat mir absolut alles weh. Ich konnte mich kaum rumdrehen und fürchtete Schlimmstes für den nächsten Tag. Aber kaum war ich in Bewegung - kein Problem. Hier und da bemerkte ich Muskeln, aber ein wahrer Muskelkater wars nicht.
Letzte Nacht wars bereits besser und mehr als nach dem ersten Training spüre ich nicht.
Ergo bleibts erstmal bei zwei Trainingseinheiten die Woche, um irgendwie so halbwegs wieder fit zu werden. Sehr löblich.

Montag, 13. Oktober 2008

Fertich

Ich bin fertich. Ziemlich sogar. Aber es ist schön zu merken, was ich noch alles kann (wenn ich denn konditionell könnte ... ) und wie schnell ich wieder drin bin. Und morgen werd ich sicherlich nicht eine einzige Treppenstufe mehr als unbedingt nötig zu Fuss bewältigen.

Sonntag, 12. Oktober 2008

Spocht

Jahrelang spielte ich meinen Mannschaftssport. Vor rund 25 Jahren hab ich damit angefangen und ihn seither jedem anderen Sport vorgezogen. Bis ich irgendwann nach der Jahrtausendwende aufhörte. Ich war es leid, unter dem Zugzwang des Mannschaftssportes zu stehen - sicherlich trug auch meine Einstellung zum Mannschaftssport zu der Entscheidung bei. Die hiess für mich nämlich immer: ganz oder gar nicht. Und da ich dieser "Ganzheit" einfach überdrüssig geworden war, war die logische Konsequenz aufzuhören.
Und das tat ich. Komplett.
Er fehlte mir. Ein bisschen. Aber nur ein kleines. Ich genoss die gewonnene "Freiheit" und war froh, mich nicht mehr selber unter Druck setzen zu müssen, weil Mannschaftsbesprechung, Training, Laufen, ein Spiel oder ein Turnier anstanden. Sehr viel schwieriger war der recht schnelle Verlust der Gruppe, in der ich mich seit meinem neunten Lebensjahr bewegt hatte. Manche waren noch immer da. Manche waren hinzu gekommen. Viele waren meine Freunde. Doch mit dem Verlassen einer Gruppe steht man im Draussen, während es für die Anderen weiter geht wie bisher. So wars auch bei mir. Ich war im Draussen. Noch deutlicher wurde dies, als ich mit dem Gatten zusammenkam, wir heirateten und das Kindelein geboren wurde.
Sicherlich waren wir immer mal wieder präsent. Aber Gemeinsamkeiten gab es keine kaum mehr.

Doch irgendwie wird sich das vermutlich nun ändern. Denn seit langer Zeit haben wir einen Trainer, der Jahr um Jahr versucht, eine zweite Damenmannschaft aufzustellen. Der jeden, der je den Sport ausübte, wieder und wieder anspricht und zu motivieren versucht.
Ich für meinen Teil habe bisher keinen anderen Sport gefunden, der mir Spass macht oder mich reizt. Aber das regelmässige Trainieren zu vorgegeben Zeiten und das am Wochenende einen halben bis dreiviertel Tag sportlich unterwegs sein war bisher nicht das was ich möchte.
Diesmal jedoch machen allein 4 alte Mannschaftskolleginnen mit, die alle aufgrund von Kindern in den letzten 2-8 Jahren ausschieden. Und es ist ein Pool von 13 Frauen - sodass keine jede Woche spielen muss. Mancher aber will. So hab ich mich vorgestern spontan entschieden mit zu machen. Wobei es mir jetzt um dem Sport und um den sicherlich zu erwartenden Spass geht. Sicherlich wird das Gruppengefüge in keiner Form vergleichbar sein mit dem von früher - einfach weil die Lebenssituationen der meisten ganz andere geworden sind.
Aber ich bin sehr gespannt.
Bestimmt wird sich hier nun regelmässig der ein oder andere Post zum Fortschreiten der komplett verlorenen Kondition und Fitness finden vermute ich mal...
Und das wird sicher lustig...

Freitag, 11. Juli 2008

Tschakka



Erwähnte ich eigentlich die 30 Punkte beim EM Tippen und den damit verbundenen ersten Platz?
Tschakka.

Donnerstag, 19. Juni 2008

Ganz gross.

Richtig nett

anzusehn war die erste halbzeit. Oder zumindest fast die erste halbzeit. Wir haben nämlich den Sat Receiver erst um 21 uhr flott gekriegt.
Bitte weiter so.
(auch wenn ich dummerweise 2:1 für Portugal getippt hatte. Und noch lag ich vorn. mit 26 Punkten. Bleibt also auch beim Tippen spannend).

Montag, 16. Juni 2008

sehr mangelhaft

Ist sehr mangelhaft eigentlich ungenügend? Oder nur fast ungenügend? Oder gar nicht ungenügend? Und wenn sehr mangelhaft denn dann ungenügend ist, warum sagt er denn dann nicht ungenügend sondern sehr mangelhaft?

46:59

Was um alles in der Welt machen die da???

Oh weh oh weh. Und nun ist eine Weile Fremdschämen angesagt. Ich glaub ich geh besser mal rauchen.