Donnerstag, 3. Dezember 2009

Mmmmmh....

Wenn das Nähmaschinchen sonderbare Zwischenhüpfer im ZickZack Stich macht, muss halt umdisponiert werden. Statt gesäumten Ärmeln nun also Bündchen, keine Abstepperei der Bündchenähte. So bleibt am Ende nur eine Naht am unteren Saum. Und hierfür musste der weniger herumhüpfende elastische Dreifachstich herhalten.
Ansonsten gefällts mir. Die Buchstaben werden noch aufgebügelt und dann freut sich hoffentlich jemand ;-).
Wobei ich fürchte, das Shirt wird dem jungen Herrn erst nächsten Herbst passen. Obwohl es fast massgetreu nach den Ottobre Angaben ist, sieht es riesig aus. Und nachher fiel mir ein, dass 92 noch gar gross sein könnte, da der junge Herr wenn ich mich recht erinnere, erst in MANCHEN Dingen 86 trägt... Na, ich lass mich mal überraschen.

Was ich nun mit all den anderen zu nähenden Sachen tue, wo mein Maschinchen zickt, weiss ich auch nicht. Ich glaub, ich werd einfach ein bisschen weinen gehen. Und nach Sternschnuppen Ausschau halten, die mir einen Nähmaschinen Wunsch erfüllen... (Ich nehm dann auch bitte gerne noch den Lottogewinn dazu: dann kuafen wir uns ein Riesen Haus, wo es viiiel Platz gibt. Da sind dann Stoffe, Equipment und Co fein ordentlich verstaut, es ist Platz für ein Nähmaschinchen, ein Stickmaschinchen und eine Overlock. Dann würde ich vom gewünschten Maschinchen - brother innovis 900 - nochmal abweichen. Vermutlich zu einer husqvarna nähmaschine und einer brother stickmaschine. Oder so. Ich geh dann jetzt mal Sternschnuppen suchen.... )


Knusper Knusper Knäuschen

Neulich gabs das geschenkt:


Nicht, wie herkömmlich, aus Pfefferkuchen, sondern Schokoladentafeln gemacht.
Und nun wird hier fleissig geknuspert...

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Zuschnitt

Dieser Tage, vor allem wohl heute, schnitt ich dies und das zu. Es warten hier nun aufs Vernähen eine KleinPellworm, eine Annika, ein Basic Ottobre Shirt fürs Kindelein, ein Geburtstagseschenk, und 2 kleinere Shirts. Zwischen Tür und Angel hab ich mir eine Baumwoll gefütterte Fleece Mütze zurechtgebastelt, die zwar am Ende ganz anders wurde als ich mir das so dachte, aber gefallen tut sie mir zum einen trotzdem und ihren Zweck erfüllt sie zum anderen allemal. Die musste noch schnell sein, bevor ich dann - hoffentlich morgen - das Overlock Garn wechsele. Keine wahre Lieblingsbeschäftigung. Aber in heller Kinderkleidung macht sich schwarz versäubertes nun mal nicht wirklich gut. Und wo ich schonmal Dinge aufzähle, die ich am Nähen nicht leiden kann mach ich gleich weiter.
Sich einrollende Jersey Kanten finde ich gar grusig. Ebenso Stoffreste, von denen ich denke, dass ich sie vermutlich niemals nicht mehr werde verwenden können, die aber doch so gross sind, dass ich sie nicht verschwinden lassen kann.
Fehlender Stauraum ist wohl fast jederfraus Problem, die gerne näht. So auch hier.... Ein Nähzimmerchen, ach wie wär das schön.
Ich mags nicht, dass Schneiderkreiden zerbrechen wenn sie runterfallen. Und bei mir fällt irgendwie immer alles runter.
Leere Unterfadenspulen kurz vor Vollendung eines Nähwerks sind ein immer wiederkehrendes Phänomen. Ich brauche wohl eine Nähmaschine, die mir vorher bescheid gibt.
Aber neben all dem liebe ich es. Nähen ist einfach wunderbar.
(Und wenn mir einer vor ein paar Jahren gesagt hätte, dass ich genau das mal sagen würde - ich wäre zusammengebrochen vor Lachen. Wirklich.)

Premiere

Da weilen einmal, EINMAL!!! weder Mutter noch Vater beim Babylein - zwei Stunden, nur zwei Stunden! - und was macht das Kind?
Es dreht sich zum ersten Mal allein auf den Bauch.
Sowas.
Aber ich sag mal so: währenddessen gemeinsam aus dem KrankenHochhausfenster zu gucken ist ja fast genau so schön. Grmpf.

Routinekontrollen?

Routinekontrollen, die zu einem Eingriff werden und die dreimal so lange dauern wie die eigentliche geplante Routinekontrolle und genau da enden, wo sie vor 6 Monaten begonnen haben - nämlich im stationären KKH Aufenthalt - sind nicht witzig. Aber immerhin waren sie nicht ganz so schlimm wie mein Kopfkino.
Glücklicherweise steht diesmal kein wichtiges Ereignis bevor, wie im Sommer die Geburt vom Fröschlein. Von daher sind wir entspannter. Allerdings gibt uns die Notwendigkeit des Eingriffes ansich arg zu denken.
Besser macht es der mangelnde Informationsfluss und die immer wieder abweichende Behandlung im selben KKH, gar auf derselben Station, auch nicht gerade. Verunsicherung und diffuse Ängste lassen grüssen.
Morgen dann eine erneute Kontrolluntersuchung dessen, was heute chirurgisch versorgt worden ist. Und dann darf der Gatte vielleicht wieder heim.
Und wir hoffen dann mal, dass es diesmal nicht wieder zu Nachblutungen kommen wird.

Kopfkino

Hier gibts derzeit wieder übelstes Kopfkino, denn der Gatte verweilt erneut im KKH - zwar zu einer routinemässigen Untersuchug, die nicht Sorgen machen sollte. Aber wenn Frau am Tage des Eingriffs, der vielleicht 20 min dauert 3 Stunden lang nix hört und das letzte Mal arge Komplikationen aufgetreten waren trägt das in keinster Weise dazu bei, den Kopfkino-Aus-Knopf zu finden.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Weihnachtlich?

Frau Maus rührte gerade ein kleines Seelchen an mit ihrem wunderbar gewählten Weihnachtsgedicht an dieser Stelle.
So sollte es sein. Genau so.
Tatsächlich aber fühle ich weder Zauber noch Stille noch Kerzengeglänze. Ganz ab davon, dass mir mein Herzchen nicht froh ist.
Ich bin gehetzt, rieche zwar hier und da den Duft, der mich so arg an die Weihnachtszeit erinnert. Aber es ruht nichts in mir, es freut sich nichts. der Duft strömt an mir vorbei, durch mich hindurch.
Am schlimmsten ist gar, dass ich mich irgendwie nicht wirklich in der Lage fühle, dem Kindelein Weihnachtszauber zu geben. Hier gibts zwar Adventskalender und auch ein sehr schlichtes hölzernes Adventskränzchen. Aber weihnachtlich - nein. Weihnachtlich ist es hier nicht. Es regiert das Chaos und ich bin fast sicher, dass ich nicht in der Lage sein werde, dieses hinreichend zu beseitigen bis Weihnachten längstens vorbei ist.
Meinetwegen könnte Weihnachten noch gut und gern 3,4 Monate auf sich warten lassen. Mein Kopf ist voll, mein Herzchen auch. Manche Sorge muss ich schlicht aussitzen, was es wirklich nicht besser macht. Manche Dinge muss ich einfach hinnehmen, weil es wohl kaum anders geht. Aber auch das macht es mir nicht einfacher.
Ein Stück weit bin ich einsam. Aus verschiedenen Gründen. Und der geringste Grund ist wohl der, dass es niemanden gäbe, der mir diese Einsamkeit nähme. Nein, das ist es nicht. Es ist einfach letzlich so, dass egal wie viel ich über irgendetwas mit irgendwem rede: ganz am Ende trage ich einen Teil nun mal allein für mich, selbst wenn ich weiss, dass Andere ebenso ein Stück davon für sich tragen. Da gibt es dann Phasen und Themen, deren Teile am Ende grösser sind als in anderen Zeiten. Oder zu anderen Themen. Und davon scheint hier gerade das ein oder andere zusammen zu kommen. Viel davon bin einfach ich. Ich, wie ich die Dinge fühle, sehe, anpacke, ziehen lasse. Oder eben auch nicht.
Da macht es Mühe, besinnlich zu sein.
Zudem ist ein Urlaub an Weihnachten zwar rein terminlich gesehen im Urlaub ganz schön entspannt, weil eben all die an Weihnachten anstehenden Besuche erst im neuen Jahr peu á peu stattfinden. Aber die Zeit bis dahin scheint mir gerade nur all zu stressig.
Kurze Oasen gibt es. Aber dieses Grundgefühl ist nicht da. Und ich fürchte, es wird auch dieses Jahr kaum aufkommen. Leider.