Montag, 31. August 2009

Projekte

Neben den schon seit der letzten Ottobre in meinem Kopf rumschwirrenden Näharbeiten kommen nun noch immer mehr hinzu. Soeben hab ich mir ein Mei Tai ebook gekauft, um das kleine Kindelein bequem herumzutragen. Nächstens genäht wird hier also mein "Prototyp"...

Dringender ist aber eigentlich das, was ich noch ein wenig zurechtbasteln muss - es existiert dafür nämlich kein Schnittmuster.
Meine HockeyKinder nämlich, die spielen eigentlich im Rock. Zumindest ist das beim Hockey die Kleiderordnung der Damen. Seit Jahren sind solche Röcke eine Radler - Hosen - Rock Kombination aus Microfaser oder Viscose Jersey. Für Kinder gibts sowas auch. Aber zu horrenden Preisen. Somit spielen meine Mädels bisher in bunt zusammengewürfelten Hosen - weil ich es nicht einsehe, dass die Eltern dafür 40 Eurozählerchen hinblättern müssten.
Das soll sich ändern. Zumal die meisten eh viiiiiiiel lieber ein Röckchen tragen würden.
Also: Schnittmuster basteln und probenähen fürs IdaKind....

Sonntag, 30. August 2009

Zu nix

Das Kindelein ist ein recht pflegeleichtes. Das grosse Kind kommt fast zeitig in die KiTa und wieder heim; meine Trainereinheiten werden pünktlich, mehr oder weniger durchdacht aber bisher seit der Babypause erfolgreich (mit dem Baby im Tuch oder bespasst von der Tante im Kinderwagen ) absolviert. Die Wäsche ist regelmässig gewaschen, ab und an auch gebügelt, aber dann hörts auch fast schon auf. DArüber hinaus komm ich nämlich zu nix. Hier ein "itzebitz", da ein "itzebitz" wie das grosse Kindelein zu sagen pflegt. Aber nichts komplettes. Blogs lese ich regelmässig. Aber genauso regelmässig komme ich gar nicht dazu, alles zu lesen, was ich lesen würde, wenn ich denn dann nicht doch zwischendurch mal das Kindelein bespassen oder bemilchen müsste. Genauso das Kommentieren oder Antworten auf Kommentare hier. Die Beantwortung von emails triffts genauso. Nähen in Etappen. Hausarbeit? So zerstückelt, dass das, was ich anfing, längst überholt ist, wenn ich weitermachen kann. Zwischenzeitlich bietet sich immer mal wieder Eigenbespassung - z.B. in Form von Besuchen beim blau gelben Möbelschweden oder Stoffkaufen in der Nachbarstadt, die aber die alltäglichen Pflichten nicht wirklich weniger werden lassen. Das Kindelein schläft bei solchen Anlässen immer hervorragend. Schlafen am Tage ist daheim nicht so wirklich angesagt - es sei denn, ich pack sie ins Tragetuch. Was aber bei 30°C in der Dachwohnung bisher nicht so unbedingt mein Mittel der Wahl war. Also lieber raus mit dem Kind...
Ich komm also zu nix. Oder fast nix. Oder zu nicht so viel, wie ich gern hätte. Aber nu - dafür lebt hier nun ein wunderwunderbares kleines Mädchen ...

Babies

Kleine Babies verzaubern eine Menge Menschen. Und lassen manchmal Momente, Anblicke und Kontakte entstehen, die man ohne ein kleines Baby als Anlass so gar nicht gehabt hätte.
Verzückte, verträumte und entrückte Blicke, Momente in denen quasi zu sehen ist, dass gerade eine Menge existentieller Gedanken hinter diesem Blick vorüberziehen. Fragen, Wünsche, Rückblicke.
Gespräche über Babies, die niemals geboren wurden, aber so sehr erwünscht waren. Gespräche über das Gefühl, komplett zu sein - oder eben nicht. Momente, in denen Menschen ein Weilchen viel näher sind, als sie es vorher waren. Einfach weil ein Baby da ist und so viele Gefühle anrührt in denen, die in der Nähe sind.
Einfach, weil sie ein kleines Wunder sind. Wie jeder von uns.

Schön

Der Gatte war zum Radfahren verabredet und ganz spontan kam dann am Nachmittag die ganze Familie der Radfahrverabredung zu Kaffee und Kuchen. Die drei halbwüchsigen Mädchen spielten glücklich, albern und laut durch die gesamte Wohnung, das kleine Mädchen war schwer unbeeindruckt und verbrachte die meiste Zeit glucksend unterm Spieltrapez und wir Eltern konnten gemütlich quatschen.
Des abends holten die Herren dann noch Pizza für alle und am Ende des Tages gab es wohl drei müde und somit nur noch mässig erträgliche 4 jährige beim zu Bett gehen. Aber das wars allemal wert.
Schön. Richtig, richtig schön.

Dienstag, 25. August 2009

Des Nachts

Des Nachts wird hier gestillt. So zwischen 2 und 4, 5 Mal. Es kommt zum einen drauf an, ab wann ich zähle und zum anderen wie das Kind so drauf ist. Es kommen auch schon mal 1 1/2 Stunden Abstände vor. Zwei Stunden Abstand ist immer dabei, spätestens gegen Morgen. Die erste Schlafphase ist die längste. Dummerweise zu für mich nicht so sonderlich bettkompatiblen Zeiten - von etwa 20.00 bis zu unserem zu Bett gehen oder auch schon mal bis 01.00. Aber dann bitte sehr zweistündlich.
Aber: das Kindelein trinkt, hört auf und - schläft. Bis zum nächsten Trinken. Nur wenn sie mich in einer völligen Tiefschlafphase erwischt, bin ich etwas malade während des Stillens. Aber da des Nachts nicht lange gefackelt sondern maximal 10 Minuten lang zügig getrunken wird, ists aushaltbar.
(Zu weiterem Loben als "aushaltbar" lass ich mich lieber nicht hinreissen. Nicht, dass ichs nachher bitter bereue....)

Geht doch....

Die Amelie passt bei der zweiten Anprobe doch...



Nun hoff ich, dass sie auch im Herbst mit einem dünnen Langarmshirt passt. Sonst muss ich nochmal ran und ein bisschen tricksen. Wir werden sehn...

BlauGelb

Geplante Vormittagsunternehmung: BlauGelber Möbelschwede. Morgen oder Übermorgen. Uiuiuiui....