Es ist Winter. Eben. So einfach ist das. Manches ist zugedeckt von Schnee und Eis, manches Mal blitzt die Sonne hindurch und wärmt alles was sie erreichen kann, lässt mich spüren, was verschollen geglaubt. Ist es nicht. Nichts ist verschollen. Es ist lediglich Winter, und alles macht sich nach und nach bereit um sich im Frühling zu neuern. Auch wenn es manchmal dunkel ist. Das Wissen um den nahenden Frühling kann genügen, wenn ich nur annehme, was ist. Manchmal können Dinge, die so kompliziert scheinen, in Wahrheit ganz einfach sein.
Montag, 16. Januar 2012
Samstag, 14. Januar 2012
Worte
Ich schrieb das schonmal, ganz sicher, irgendwo hier: früher, gerade neulich noch flossen die Worte aus meinem Inneren. Ohne Umwege und formten sich zu Buchstaben und gelangten hinaus, dorthin wo ich Ihnen Platz einräumte. Lange Zeit auf Papier, hinterher auch auf meinen Bildschirm oder ins www.
Heute ziehen sie sich wie ein altes, zähes Kaugummi, das oftmals zerreisst. Sie zerplatzen in Kaugummiblasen und sind einfach fort. Oft bin ich auf der Suche nach ihnen; nach ihnen, die früher einfach da waren und sich nun nirgends mehr zu finden scheinen. Genau diese Worte aber fehlen mir, denn sie waren mein Tor zur Welt, ebenso wie mein Tor zu mir. Ich fühl mich gefangen in mir ohne sie, denn ich weiss nicht genau, was ist; ich kann meinen Gefühlen im Inneren keine Worte mehr geben. Sie sind einfach da, unbenannt und beherrschen mich, solange ich ihnen keine Bedeutung geben kann.
Fehlt der Raum? Die Zeit? Die Muße? Der Fluss?
Auf jeden Fall fehlen sie mir, die Worte.Meistens sehr.
Samstag, 31. Dezember 2011
2011 bei FrauNebeL
Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Eine fünf könnte es treffen, denk ich.
Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen zunächst. Nicht viel, aber immerhin. Zuletzt dann aus medikamentösen Gründen zugenommen.
Haare länger oder kürzer?
Sie werden wieder länger.
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Vor allem erst mal kurzsichtiger, was langfristig weitsichtiger ist.
Mehr Kohle oder weniger?
Gleichbleibend.
Besseren Job oder schlechteren?
Denselben.
Mehr ausgegeben oder weniger?
Es gab keine grossen Anschaffungen von daher weniger.
Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Ein Stück Einsicht.
Mehr bewegt oder weniger?
Vermutlich weniger...
Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Wenige.
Davon war für Dich die Schlimmste?
Eine wiederaufkeimende Bekannte.
Der hirnrissigste Plan?
Weitermachen bis kurz vor knapp.
Die gefährlichste Unternehmung?
Autofahren bei neuerlicher Medikamenten Einstellung.
Die teuerste Anschaffung?
Eine Anschaffung war es nicht, sondern der Sommerurlaub auf Fanö.
Das leckerste Essen?
Ich glaube das Weihnachtstagessen bei der Schwester.
Das beeindruckendste Buch?
Ich hab keines geschafft dieses Jahr.
Der ergreifendste Film?
Harry Potter 7, zweiter Teil.
Die beste CD?
Frida Gold oder Rosenstolz.
Das schönste Konzert?
Kein Konzert besucht.
Die meiste Zeit verbracht mit?
Den Kindern, den Kollegen, Herrn NebeL
Die schönste Zeit verbracht mit?
Den Kindern und Herrn NebeL
Zum ersten Mal getan?
Das eigene Kind eingeschult
Nach langer Zeit wieder getan?
Medikamente genommen, mir selber Hilfe geholt.
Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Die Notwendigkeit, mir Hilfe holen zu müssen, neuerliches Zunehmem.
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Mich selber davon, dass das Kind eine Klasse springt, oder eben nicht - wochenlang vorherrschende Ambivalenz. Nun ists aber beschlossene Sache.
Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Das weiss ich nicht, es fällt mir keines ein.
Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Materiell fällt mir keines ein, vielleicht das Pandora Armband oder der Kindle, Ideell das Vertrauen, was mir die Kinder entgegenbringen.
Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
.
Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
.
Dein Wort des Jahres?
Bella mia.
Dein Unwort des Jahres?
F60
Dein(e) Lieblingsblog(s) des Jahres?
So einige. Aber pauschal beantworten kann ich das nicht.
Zum Vergleich: Verlinke Deine Rückblicke der vorigen Jahre!
2010
Eine fünf könnte es treffen, denk ich.
Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen zunächst. Nicht viel, aber immerhin. Zuletzt dann aus medikamentösen Gründen zugenommen.
Haare länger oder kürzer?
Sie werden wieder länger.
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Vor allem erst mal kurzsichtiger, was langfristig weitsichtiger ist.
Mehr Kohle oder weniger?
Gleichbleibend.
Besseren Job oder schlechteren?
Denselben.
Mehr ausgegeben oder weniger?
Es gab keine grossen Anschaffungen von daher weniger.
Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Ein Stück Einsicht.
Mehr bewegt oder weniger?
Vermutlich weniger...
Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Wenige.
Davon war für Dich die Schlimmste?
Eine wiederaufkeimende Bekannte.
Der hirnrissigste Plan?
Weitermachen bis kurz vor knapp.
Die gefährlichste Unternehmung?
Autofahren bei neuerlicher Medikamenten Einstellung.
Die teuerste Anschaffung?
Eine Anschaffung war es nicht, sondern der Sommerurlaub auf Fanö.
Das leckerste Essen?
Ich glaube das Weihnachtstagessen bei der Schwester.
Das beeindruckendste Buch?
Ich hab keines geschafft dieses Jahr.
Der ergreifendste Film?
Harry Potter 7, zweiter Teil.
Die beste CD?
Frida Gold oder Rosenstolz.
Das schönste Konzert?
Kein Konzert besucht.
Die meiste Zeit verbracht mit?
Den Kindern, den Kollegen, Herrn NebeL
Die schönste Zeit verbracht mit?
Den Kindern und Herrn NebeL
Zum ersten Mal getan?
Das eigene Kind eingeschult
Nach langer Zeit wieder getan?
Medikamente genommen, mir selber Hilfe geholt.
Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Die Notwendigkeit, mir Hilfe holen zu müssen, neuerliches Zunehmem.
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Mich selber davon, dass das Kind eine Klasse springt, oder eben nicht - wochenlang vorherrschende Ambivalenz. Nun ists aber beschlossene Sache.
Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Das weiss ich nicht, es fällt mir keines ein.
Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Materiell fällt mir keines ein, vielleicht das Pandora Armband oder der Kindle, Ideell das Vertrauen, was mir die Kinder entgegenbringen.
Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
.
Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
.
Dein Wort des Jahres?
Bella mia.
Dein Unwort des Jahres?
F60
Dein(e) Lieblingsblog(s) des Jahres?
So einige. Aber pauschal beantworten kann ich das nicht.
Zum Vergleich: Verlinke Deine Rückblicke der vorigen Jahre!
2010
Sonntag, 25. Dezember 2011
Von Ritualen
HerrNebeL brachte es mit in unsere Ehe, was seit nunmehr 7 Jahren mit dazugehört: das Weihnachtsoratorium von JSBach. Jeden ersten Weihnachtstag erklingt es irgendwo dort, wo wir sind. Ohne fehlt ein klitzekleines Stück.
Wie das bei wohl jedem Ritual ist. Sie hangeln sich durch unser Leben, geben Struktur, Sicherheit, einen Hafen, an dem man anlaufen kann und Halt findet, egal wie sehr es da draussen auch stürmen mag. Und wenn ich genau hinsehe, sind da derer viele; viele die gar nicht auffallen, viele die einfach da sind, wiederkehrend Tag um Tag, Woche um Woche, Monat um Monat, Fest um Fest. Wenn sie denn aber nicht wären, so würde ich sie wohl zumeist schmerzlich vermissen und noch mehr Halt suchen als es ohnehin der Fall ist.
Wie das bei wohl jedem Ritual ist. Sie hangeln sich durch unser Leben, geben Struktur, Sicherheit, einen Hafen, an dem man anlaufen kann und Halt findet, egal wie sehr es da draussen auch stürmen mag. Und wenn ich genau hinsehe, sind da derer viele; viele die gar nicht auffallen, viele die einfach da sind, wiederkehrend Tag um Tag, Woche um Woche, Monat um Monat, Fest um Fest. Wenn sie denn aber nicht wären, so würde ich sie wohl zumeist schmerzlich vermissen und noch mehr Halt suchen als es ohnehin der Fall ist.
Wichtelei 2012 - das Fröschlein
Es gab neben der Karte von der Wichtelfamilie ein paar wunderschöne Topflappen für ihre Küche
ein wie angegossen passendes Streifenshirt in wunderschönen Farben
Duschgel und Shampoo, was sie grosszügig mit dem Kindelein teilen möchte
und ganz grossartig fand sie die Tasse von Hello Kitty, was zudem wunderbar passt, da sie eigentlich bisher keine eigene Tasse hatte!
Hier beklatscht sie gerade die Grosse, die ihr die Tasse aus dem Karton packt
Für uns Grosse gab es Schokolade mit Melonen und Kirschstückchen! Lecker, Dankeschön! Und hier der Inhalt des gesamten Pakets, was auch schon eine neue Bestimmung gefunden hat: die Grosse bewahrt darin nun all ihre Adventskalender Spiele aus dem Spielekalender auf!
Danke, liebe Wichtelfamilie, das hat alles wunderbar getroffen!
Wichteln 2012
In diesem Jahr haben wir wieder teilgenommen beim Weihnachtswichteln von Tanja. Es gab wieder viel Vorfreude auf die Päckchen. ALles kaum pünktlich an und hat reibungslos geklappt.
Das grosse Kind wurde lustigerweise bewichtelt von Amélie von wagnerwahn - und eben neulich erst ging ein Päckchen voller Lesestoff von uns zu Amélie, nämlich einen Haufen Erstlesegeschichten für Mädchen :).
Das Kindelein strahlte und packte dann aus. Zum Vorschein kamen ein Ballettgeschichtenbuch und eine neue Bayala Figur. Gefreut hat sich das Mädchen!
Und anschliessend hörte ich es runf 45 Minuten lang nicht, denn sie las und las und las.... :)
Danke, liebe Amélie!!
Und danke für all die Mühe an Tanja und den Holden :). Sehr grossartig habt Ihr das wieder gemacht!
Samstag, 17. Dezember 2011
Von Maßstäben
Meine Maßstäbe sind oft hoch. Viele sind schon niedriger geworden, weil ich selber all zu oft scheiterte an ihnen. Meist nicht gleich beim ersten Mal, aber mit der Zeit. Lange geht vieles gut, irgendwann aber ist das Maß voll, der Stab überschritten und fliesst den - manchmal reissenden Bach hinunter, weil ich mich überschätzt habe.
Das zu mir....
Der Maßstab, den ich an die Kinder habe, besonders wohl an die Große, der fällt mir schwer. Vielleicht, weil sie der "Prototyp" ist, ohne das wertend zu meinen. Sie ist, in allem, weil sie eben das erste Kind ist, die Vorreiterin. Ich muss mich versuchen, finden in Erziehungsfragen, in Werten und Normen, wie sie für uns, für sie gut sind. Immer zum allerersten Mal mit ihr.Ich finde es häufig sehr schwer, die Balance zu finden zwischen fördern, fordern und annehmen. Sie annehmen, mit dem was ist. Wie sie ist. Was aber zudem auch ein Eingehen auf sie und ihre Fähigkeiten bedeutet.
Vermutlich ist genau das schwer. Es liegen manchmal Welten zwischen dem, was sie kann, dem was sie zeigt und ihrem eigentlichen Alter. Und es fällt schwer, den richtigen Weg zu finden, damit umzugehen. Ich fürchte, ich bin viel zu kritisch, fürchte, ich verlange manchmal viel zu viel. Obwohl mir genau das fern liegt. Mittelwege zu finden ist immer wieder schwer, zumal ich das Gefühl habe, dass auch diese stets wandelbar bleiben müssen, weil sich etwas ändert. Selbst wenn ich grundlegend bei einer Linie bleiben möchte, bleibt der Spielraum immens.
All zu oft habe ich Sorge, dass sie ebenso scheitert an meinen Maßstäben, wie ich selber es all zu oft tat. Und heute noch tue.
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