Samstag, 10. Oktober 2009

Drei

Drei Monate ist das Babylein alt.
Und es fühlt sich, als wären wir nie ohne sie gewesen.

Heut so

Spontan gabs heute einen Frisörbesuch. Der Gatte und das Kindelein liessen sich die Haare schneiden. Und das Kindelein brauchte einen Pony. Für mich ein absolutes no-go. Aber ich bin ja nun mal nicht das Kindelein.... (Himmel, wo ist nur mein Kindelein hin? Sie sieht gar nicht mehr so aus). Zudem wurde eine lila Strähne angeklebt - und die durfte heute eigentlich weder nass werden noch gekämmt, noch angefasst. Sie könnte ja schliesslich doch abgehen ...
Die weitere Planung war, dem Kindelein eine neue Brille zu kaufen, da sich ihre Werte um 0,5 Dioptrin verschlechtert haben, die erste Brille bereits rund 1 Jahr alt ist und gar vieles Zurechtbiegen hat über sich ergehen lassen müssen.
Am Ende des Tages hatte jedoch das Kindelein keine neue Brille, das NebeLmädchen wenig Nerven übrig, dafür aber ein neues Switch Set:

Nerven kostete mich, dass das Mädchen absolut keine sich ihr bietende Gelegenheit verstreichen liess, um Regeln schier umzurennen. Absolut alles wurde in den diversen Läden angefasst, ausprobiert, zum Teil heruntergeworfen. Ewig Bestehendes schien ihr wundersamerweise absolut neu, zwicken, treten und an den Haaren ziehen gabs zudem.
Selbst das Lavendelbad - seinerseits doch beruhigend und ausgleichend - wirkte mal so gar nicht.
Vor dem zu Bett gehen gipfelte das Ganze dann in zwar leichter, aber ausdauernder Wüterei (es flogen nur Windeln durch die Gegend, was mich dann nicht sonderlich aus der Fassung brachte). Das kostete eine geschlagene dreiviertel Stunde, den Schlaf des Babyleins, viele Tränen und brachte verquollene Augen und Kopfweh fürs Kindelein mit sich. Mich kostete es glücklicherweise wenig Mühe, liebevoll aber genauso ausdauernd konsequent zu bleiben.
Solch geballtes Programm gabs schon lange nicht mehr.

Ohne Worte

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Beschäftigt

Ich bin beschäftigt derzeit. Sehr sogar. Vor allem emotional - und es macht wenig Freude. Eine Zeitlang wenig und schlechter Schlaf wurde bereits abgelöst von erschöpftem und tiefen Schlaf, die Gedanken fahren Karussell und ich hoffe einfach nur auf ein baldiges gutes Ende. Für all die Beteiligten, die mir nahestehen.
Und mittendrin der Zauber von etwas ganz wertvollem. Eigentlich verrückt in dem ganzen Trubel. Aber wirklich sehr schön.

Montag, 5. Oktober 2009

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Eine liebe Freundin brachte dieser Tage ihren Sohn zur Welt. Und was macht das NebeLmädchen als sie die sms liest?
Weinen. Na klar. Aus Freude, Erleichterung und Rührung.

Und aus Wehmut. Weil sie auch bitte unbedingt noch einmal ein Kindelein zur Welt bringen will.

Himmel, ich muss wirklich verrückt sein.

Liebe MehralsZweifachmütter:
hört dieser innige, ernstgemeinte Wunsch denn auch irgendwann mal auf?

Neulich

... beim Stillen des kleinen Kindeleins auf einer Gartenfachmarktseröffnung:

Ein Junge um die 4, 5 Jahre, geschminkt als Spiderman (leider ohne Spinne, wie er später erzählt) sitzt mir mit seiner Oma schräg gegenüber.
Aufgeregtes Geflüster seitens des Jungen. Daraufhin entgegnet die Oma:
"Nein, du bleibst hier, das Baby muss in Ruhe trinken, da darfst Du nicht stören".
Der Junge rutscht dann auf der Bierzeltbank so lange in meine Richtung, bis er mir genau gegenüber sitzt.
Das NebeLmädchen: "Findest Du das spannend?"
Spiderman nickt.
Spiderman: "Was macht das Baby denn da? Isst es oder trinkt es?"
Das NebeLmädchen: "Weisst Du, eigentlich macht es beides, denn so kleine Babys bekommen nur Milch und nichts anderes. Das MamaMilch trinken ist beides für die Babies: Essen und Trinken".
Spiderman nickt verständig.
Spiderman: "Und was ist in dem anderen Busen drin?"

Herzig.

Freitag, 2. Oktober 2009

Seelenverwandt

Manchmal begegnen mir Menschen, von denen ich genau das denke. Es tut gut und es ist schön.
Das Traurige daran ist, dass genau solche Wege sich offensichtlich erst in Krisenzeiten kreuzen oder diese Gefühle sich zumindest erst dann offenbaren.
So wie jetzt.
Aber ich weiss, irgendwann werden wir auch gemeinsam lachen, so wie wir jetzt die schwere Zeiten ein Stück weit gemeinsam gehen - wenn auch das meiste jeder für sich gehen muss.
Irgendwann.