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Montag, 29. Juni 2009

Nicht zu fassen.

Hebammen haben aufgrund ihres Berufes öfter mal einen etwas schlecht planbaren Terminkalender. Völlig klar, dass dazwischen kommende Geburten, Notfälle oder Dinge dieser Art solch einen Plan ordentlich durcheinander wirbeln können. Aber was mit meiner Hebamme hier passiert ist, find ich einfach nur schier unglaublich und unverschämt.
Abgesehen davon, dass sie mir erst einige Stunden vor ihrem !geplanten! langen Wochenende darüber Bescheid gibt - 3 Tage vor meinem ET - hat sie gerade den Vorsorgetermin für heute um 10 Uhr abgesagt. Und warum? Weil ihr Sohn heute eine Schulveranstaltung hat, die sie bitte gerne filmen möchte. Hallo? Geht es noch? Seit wann weiss sie, dass ihr Sohn zur Schule geht und eine Aufführung hat? Und sie ihn obendrein noch nie bei einer Aufführung gesehen hat? Weiss sie das erst seit gerade eben? Tickt die noch ganz sauber?
Zudem hat der Gatte sich zu diesem Termin extra einen halben Tag Urlaub genommen. Klar, wäre eine Geburt dazwischen gekommen - Pech. Aber sich so dreist und unverschämt zu verhalten find ich einfach nur fehl am Platze.
Ganz ab davon, dass ich eh völlig genervt und emotional ziemlich am Ende bin, wegen des Wartens (und das ist noch das Leichteste), wegen der Wassereinlagerungen, wegen dem kommenden wunderschönen Wetter, was meine Situation nicht besser macht, wegen dem Gatten, der meint erst letzte Woche halb verbluten zu müssen und trotzdem ab heute nachmittag wieder arbeiten gehen will, wegen dem großen Kindelein, was ein schieres Wutmonsterchen ist und wegen der Menschen, die blöde Fragen und Ratschläge erteilen und mit Vorliebe ungefragt am Babybauch herumstreicheln, hab ich nun noch dazu keine Lust mit dieser Hebamme mein Kind zu bekommen.
Ganz grandiose Kombi, oder sieht das irgendwer anders?!

Donnerstag, 25. Juni 2009

Aaaaaaah!

Nicht, dass das jetzt eine total schlimme Angelegenheit wäre, aber so ein klein wenig wirfts mich schon aus der Bahn:
Meine Hebamme hat jetzt 3 Tage frei. Und wenn das Fröschlein nun auf die Welt kommen will, dann nur mit der Vertretungshebamme. Ich kenne sie zwar aus dem GVK, ich käme sicherlich auch mit ihr zurecht - aber ich hasse es unglaublich, mich auf Neues einlassen zu müssen. Und nun weiss ich nicht, ob ich jetzt ein Kind bekommen will - oder nicht.

Samstag, 7. März 2009

Dritter Versuch

Heute also die Hebammenvorsorge.
Alles gut, dicker Bauch, ordentlich Fruchtwasser, ein Kind, das in die Hände der Hebamme tritt und in SL liegt. Die ertastbare Grösse des Kindes und der Gebärmutter passt gut zur Woche. Herztöne einfangen fands nicht so nett, da hats sich mal ganz flott verpieselt. Das grosse Kindelein durfte fleissig helfen beim Blutdruckmessen, mein Herz mit dem Dingsda abhören und sein eigenes auch. Sie guckte interessiert zu beim Blut abzapfen und Urinwert bestimmen. Und fühlte mit der Hebamme gemeinsam am Bauch. Alles wunderbar. Auch wenn wir ein klein wenig die von der Gynäkologin gesehene Vorderwandplazenta anzweifeln. Weil das Fröschlein irgendwie überall an der Bauchdecke spürbar und auch schon sichtbar ist, wenns ordentlich herumhampelt. Oder es ist eben ein gar sehr, sehr aktives Kindelein (oh weh....). Dagegen spräche auch, dass ich es schon seit 10 Wochen spüre - was eher untypisch wäre bei einer VWP. Aber nu - irgendwo wird sie ja sitzen, und das reicht mal erst. Beim nächsten Ultraschall werden wirs dann nochmal genauer erfragen.
Für diese Woche (24. Schwangerschaftswoche) ist der Bauch ordentlich gross. Macht ja aber nix weiter. Der Gatte war auch dabei, im Vordergrund stand heute aber das grosse Kindelein und das war völlig okay so. Den nächsten Termin haben wir wieder zusammen - aber dann, wenn die Grosse schon im Bett ist. Da darf dann der Gatte ein bisschen mehr mitfühlen ;-).
Eine Adresse eines gute Ostheopathen hab ich zur Behandlung des ISG bekommen - da bei fortschreitender Wochenzahl davon auszugehen ist, dass es eher schlimmer werden wird. Also soll ich mir mal lieber gleich n Termin holen. Zudem sprachen wir noch über die Möglichkeit, aus der Plazenta Globuli herstellen zu lassen - was wohlmöglich befremdlich klingen mag. Aber glauben Sie mir, wenn sie wüssten, was ich nach der ersten Entbindung gemacht habe, wären sie noch viel mehr befremdet ;-)
Ansonsten sprach das Kindelein:
"Du, Hebamme? Ich bekomme ein Mädchen!" - demnach hätte sie untersucht werden müssen ... Aber tatsächlich ist sie weiterhin nicht davon abzubringen, dass das Baby "ihr" Baby ist. Selbst wenn sie ihm zugesteht, dass es in meinem Bauch wächst. Aber es ist und bleibt "ihr Baby".