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Montag, 5. November 2018

WMDEDGT - November 2018

Frau Brüllen fragt wie jeden 5. eines Monats seit einigen Jahren "Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag?". Entstanden ist diese Idee von ihr nach einer ganzen Woche Tagebuchbloggen im Jahr 2013. Ich war damals bereits dabei und mache inzwischen wieder gerne mit. 

Der Tag startet mehr als bescheiden. An geschlafenen Stunden steht vorne eine 4, ich habe blödes Zeug geträumt und das Glas Wein, das ich nach dem gestrigen Blogpost trank, war offensichtlich schlecht. Ich ziehe mir die Decke über die Ohren und warte so lange als möglich, um jedweder schlechten Morgenstimmung der Mädchen aus dem Weg zu gehen, weil ich sicher bin, heute in keiner Form ruhig und entspannt reagieren zu können. Einmal mehr bin ich dankbar um die Morgenroutine des HerrnNebeL, der die Mädels so gut auf den Weg bringt, dass ich mich nur um mich selber kümmern muss. Der seit einiger Zeit an meinem Handgelenk wohnende Tracker knallt mir beim Aktualisieren an den Kopf, wie ich mich fühle: Der Schlaf war stressig, ausnahmslos alles orange. Ich dachte ja immer, man erhole sich wohl im Schlaf. Ich scheine anders zu sein, oder das Ding ist kaputt. Mindestens die Hälfte meines Schlafes ist immer von Stress bestimmt. Wunderlich. Immerhin kann ich mit der Anzeige der Waage heute morgen leben. Die Kinder sind aus dem Haus, ich mache mich fertig und fahre ebenfalls los. Zunächst neuen Kaffee kaufen und Schokolade, die wieder nur die Anderen essen werden. Ich bin völlig durch, auf der Fahrt holt mich wie so oft die Trauer um meine Väter ein. Sie packt mich hinterrücks lächelnd, weil ich in diesem Moment nicht weg kann. Ich sehne mich nach einer Pause, habe aber wieder einmal keine Ahnung, wie ich mir diese nehmen soll und mache, was ich immer mache - halt weiter. Auf dem Weg steigen an der liebsten Wegstelle einzelne Morgennebelfelder auf und ich verwerfe den kurzen Impuls, anzuhalten und einfach hindurch und los zu spazieren. 
Im Büro angekommen, merke ich, dass die extra besorgte Plastikbox, in der ich Kram verstauen möchte, eine  Nummer zu groß ist. Im Nachbarbüro höre ich die Kollegin schniefen und weiß, dass ich mir irgendwann ihre Befindlichkeit werde anhören müssen. Ich schließe Wetten mit mir selber ab, wann sie krank daheim bleibt. Meinen  inneren Unfairnessgefühlen gebe ich heute einen mit dem Holzhammer drüber, weil ich gar nciht darüber nachdenken will, dass ich es schlicht selber schuld bin, oder dass es halt mein eigenes Problem ist, dass ich mir eben keine Auszeit nehme, andere dies aber früher, anders, sorgsamer, was weiß ich tun. Heut geh ich diese Diskussion nicht mit mir ein. 
Ich freu mich über nette Worte auf twitter, denke kurz über meine momentan vorherrschende DauerNotfallSituation nach und lass die Notfallpillen trotzdem in der Tasche, um mir nicht noch ein weiteres Problem zu angeln. Umsichtiger Umgang macht Sinn. Der Vormittag ist hart. Ich stehe einerseits unter Dauerstrom, der Körper kommt andererseits irgendwie nicht mit. Im engen Patientenkontakt finde ich ein wenig Ruhe, weil ich mich einlassen kann auf mein Gegenüber. Ich schüttele manchmal elber den Kopf über mich, wie ich auch in solchen eignenen Hochbelastungssituationen ruhig, geduldig und empathisch mit meinem Patienten umgehen kann und es zugleich so oft schaffe, ihnen genau den Rahmen und Raum zu geben den ich mir selber nicht zu schaffen in der Lage bin. Die Pause mit den Kolleginnen schenke ich mir und trinke nur einen Kaffee in meinem Büro. Nachmittags folgt eine Besprechung, die wiederum Stresspotential mit sich bringt. Ich werde irgendwann vedammt deutlich in bezug auf meines Erachtens nach stattgehabte Versäumnisse. Sachlich, diplomatisch aber ordentlich deutlich. Nach der Besprechung kläre ich die Beweggründe dazu noch kurz mit der Oberärztin, weil der ein oder andere dadurch in keinem guten Licht rumstand. Ist mir egal, ich habe beschlossen, genau so weiter zu machen, weil ich keine Lust habe, alles einfach so hin zu nehmen und nur im Stillen zu schimpfen, wie der eine Teil der Kollegen, oder auf Konfrontationskurs, der auch unter die Gürtellinie  geht, zu gehen, wie der andere Teil der Kollegen. Mir ist nach klarer, fairer Kommunikation, Kompromisskursen und gutem Klima und so verhalte ich mich auch.
Eine weitere Patientin betreue ich noch, bevor ich nach Dokumentationen um etwa 16 Uhr heim fahre. Die Kinder sind noch nicht aus der Schule zurück. Meine Mutter ist zu Hause und bittet um Hilfe. Oft sind ihre Hilfsanfragen so unglaublich banal und gleichzeitig oder gerade deswegen schockierend, dass ich sie gar nicht wiedergeben kann. Ich helfe, keine Frage, aber stehe innerlich manchmal so ratlos da, was ich damit und mit dem Wissen, in was für Dingen sie Unterstützung braucht, machen soll. 
Ich packe anschließend ein Paket aus, in dem eine Menge Pullover für die Schwester zum Geburtstag sind (und eines für mich in fröhlichem grauschwarz :-)). Die Kinder kommen heim, wir bereden kurz ein paar Kleinigkeiten, bevor ich los fahre zum Chor in der Schule der beiden. Er besteht aus einem vokalpraktischen Kurs der Q1 sowie einigen Eltern und wenigen Schülern anderer Stufen. Die Probe ansich ist gut, ich mag die Lieder und manches, was letzte Wcohe noch gar fürchterlich war, klappte plötzlich. Anstrengend sind jedoch 2 Schülerinnengruppen, die sich niemals nicht daran halten können, nicht miteinander zu reden, während die anderen Stimmen proben. Leider findet danach noch ein Elternstammtisch der 9. Klasse statt - und eine der Elternvertreterinnen ist mit im Chor, sodass mir das Drücken darum nicht gelingt. Wir treffen uns in der Kneipe an der Ecke der Straße, quatschen ein wenig über Klassenangelegenheiten. Ich merke, wie wenig ich im Thema bin und wie selbständig das große Kind alles erledigt. Einmal mehr bemerke ich unsere an vielerlei Stelle doch recht strenge Einstellung (kaum social media Apps für die Kinder, keine Fortnite oder andere Baller Spiele, wenig TV, Reglementiereung der Handy Nutzung, kein Handy im Kinderzimmer, das Aufstellen von und Halten an Regeln...). Es ist immer wieder spannend, wie anders manche andere das sehen und agieren. 
Mir schwirrt der Kopf nach den 1 1/2 Stunden, weil die Geräuschkulisse zu hoch ist, die Gespräche zuviel, das Reden zu schnell. Mitten drin erreicht mich die Nachricht, dass HerrNebeL noch arbeitet und ich kläre kurz mit den Kindern, dass und wie sie das Abendprozedere inklusive Abendessen und Schulkram vorbereiten, erledigen sollen. Gegen zehn bin ich daheim, tausche mich kurz mit dem heimgekommenen Gatten aus. Die Kinder sind beide bereits im Bett, die eine schlafend, die andere auf dem Weg dorthin. 
Ich tagebuchblogge mit einer Kanne Kräutertee und versuche nun, ein klein wenig runter zu kommen. Vielleicht in der Wanne, vielleicht mit dem derzeitigen Hörbuch. Darüber hinaus hoffe ich auf eine bessere Nacht und einen entspannteren morgigen Tag. Letzlich erfüllt sich diese Hoffnung momentan sehr selten, sodass ich eigentlich mit einer innerlich sehr hohen pessimistischen Grundstimmung sowohl in die Nächte als auch die Tage gehe. Mir scheint, das ist insgesamt keine gute Idee - leider gelingt das aus Gründen gerade kaum anders.
Vielleicht nächten Monat wieder.
Mehr Tagebuchbloggerei wie immer hier.

Montag, 6. August 2018

WMDEDGT August 2018

Frau Brüllen fragt wie jeden 5. eines Monats seit einigen Jahren "Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag?". Entstanden ist diese Idee von ihr nach einer ganzen Woche Tagebuchbloggen. Ich war damals bereits dabei und mache inzwischen wieder gerne mit.

Ich wachte auf und war zunächst ein wenig verwirrt – es war bereits hell und ich liege im Urlaubsbett des kleineren großen Kindes. Gestern abend gegen 22 oder 23 Uhr habe ich mich zu ihr gelegt. Und bin dann offensichtlich fest eingeschlafen, denn ich wachte gefühlt in derselben Position auf, in der ich mich abgelegt hatte. Ich stand auf und bemerkte, dass es 5.45 Uhr war. Ich suchte kurz nach dem Lichtschalter in der Küche – HerrNebeL hatte das Licht angelassen, denn hier auf der Insel ist es ein paar Stunden stockfinster. Ein Licht in der Nacht im Haus hat sich bewährt bei wandernden Menschen in der Nacht. Um sechs legte ich mich noch eine Weile hin, schlief aber kaum mehr. Das kleine große Mädchen kam ein halbes Stündchen später zu mir ins Bett, die Sonne kitzelte an der Nase und mein Rücken begann, weh zu tun – das Bett ist doch deutlich weicher als daheim. Gegen acht standen das Mädchen und ich auf. Ich kochte Kaffee und setze mich auf die Terrasse. Gegen halb zehn kam das andere Kind. Irgendwann frühstückten wir das absolute Ferienfrühstück: dänischen Joghurt mit Cornflakes. In diesen ersten Stunden versuchte ich, irgendwie den Gedankenströmen Herr zu werden, die mich derzeit insgesamt von hinten überrennen. Da ist so unglaublich vieles in mir, dem ich bisher versucht habe wenig Raum zu geben, weil deren Durchdenken wenig ändern würde. Die hier herrschende Ruhe und fehlende Struktur öffnet Räume. Ich beschloss, mich erst mal treiben zu lassen, anstatt wieder in Aktivität zu fliehen. Irgendwann muss Ruhe rein, irgendwie muss ich sie wieder in mich lassen. HerrNebeL bemerkte schon mehrfach, dass er angesichts meines steten Aktionismusses und der grade fehlenden Fähigkeit, Ruhe zu „ertragen“, inzwischen Sorge hat, dass ich einfach zusammenklappe. Urlaubschallenge angenommen: Anfreunden mit Ruhe. Wenn nicht hier, wo dann?
HerrNebeL kam erst gegen den frühen Mittag aus dem Bett. Die Nacht vom 3. auf den 4. sind wir beide - ausser klitzekleinen Nickerchen auf dem Beifahrersitz – durchgefahren in den Norden, weil wir uns nicht vorstellen konnten, bei den Temperaturen 10-12 Stunden auf der Autobahn zu stehen. Dementsprechend waren wir recht kaputt.
Es dauerte ein Weichen, bis wir einig waren, wie der Tag ablaufen sollte. Letzlich einigten wir uns, zuerst an unseren absoluten Lieblingsort auf der Insel zu radeln – die Hafenmole an der Ostseite und den Schiffen beim Ein- und Auslaufen zuzusehen. All das mit einer Fischfrikadelle vom hiesigen Fischmann. Es liefen allerdings keine Boote aus und nur ein einziger Segler lief ein – und der hatte dank arger Windstärke ziemliche Probleme und wurde mächtig durchgeschüttelt. Trotz Sonne war der Wind ordentich kalt und nach einem halben Stündchen mussten wir den Standort wechseln: auf zum Spielplatz am Yachthafen. Der Unmut beim kleineren Kind war sehr groß, als das altbekannte Trampolin von weitem bereits nicht zu sehen war. Nach genauerem Hinschauen zeigte sich jedoch, dass es zwei neue gab, die in den Boden eingelassen waren. Die Mädels waren also beschäftigt, der Gatte streunte im Hafen und auf der Mole herum und ich streunte herum auf der Suche nach Pokestops. Gegegn halb sechs kauften wir schnell noch ein fürs Abendessen: Seelachs in Basilikumsahne mit Cousous und Blumenkohl. Der Rückweg wurde, dank wirklich aufgefrischtem Westwind seit der Hinfahrt ziemlich anstrengend. Aber weder das kleinere Kind, das mit HerrnNebeL vorgefahren war, noch das große schimpften, sondern kämpften sich tapfer zurück. Leider scheint das große Kind dermaßen gewachsen zu sein, dass der Fahrradrahmen etwas zu klein geworden zu sein scheint. Ich hoffe, dass wir da erst mal noch etwas gewinnen können mit einem längeren Lenkervorbau.  Ich glaube warlich, das Essen auf ihrer Girechenland Reise enthiel Wachstumshormaone oder so... We´ll see.
Daheim angekommen, fiel mir auf, dass ich meinen Kindle und meine Brille im Etui beim Købmand liegenlassen hatte, weil ich sie oben auf die Einkäufe legen wollte. Stattdessen lagen sie da noch an der Kasse herum... Also fuhr ich nochmals zurück, dank Wind und fortgeschrittener Stunde, mit dem Auto. Als ich alles eingesammelt hatte, wurden schnell noch zwei Arenen gelb gekämpft und dann ging es ab ins Ferienhaus zurück. Dort bemerkten wir dann, dass unser Asupuff scheinbar nicht nur ein Loch hat, wie wir seit der Hälfte des Weges hier hoch vermuteten, sondern, dass das Auspuffrohr vor dem Endtopf quasi abgerostet ist. Da wir aber eh den Besuch bei der Werkstatt für Montag geplant hatten, war das erst mal halb so schlimm.
Ich kochte das Abendessen – und stellte fest, dass der Fisch doch wohl zu viel für uns vier sein würde. So riefen wir spontan die Familienmitglieder an, die ein Kilometerchen entfernt wohnen, ob jemand mitessen möchte. Die liebe Schwägerin kam spontan vorbei geradelt und unterstütze uns tatkräftig. Zudem war es bei einem Gläschen Wein dazu nett und entspannt. Nach dem Essen radelten wir den Kilometer zum Strand, um den Sonnenuntergang zu schauen – allerdings verschwand die Sonne deutlich früher hinter einer Wolkenbank.
Zurück im Ferienhaus gabs einen Gin Absacker bei zwei Runden Rummicub. Gegen 23 Uhr waren zumindest wir Großen schon wieder völlig durch und erschöpft – zu wenig Schlaf zuvor und zuviel frische Luft... Noch vor der Tageswende lagen dann alle im Bett, dieses Mal aber jeder in seinem ;-)

Mehr Tagebuchbloggerei findet ihr hier.


Sonntag, 6. Mai 2018

WMDEDGT - Mai 2018

Frau Brüllen fragt seit langem an jedem 5. eines Monats: Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag? 

Ich wache um 06.40 Uhr vor dem Weckerklingeln auf,  drehe mich aber nochmal um. Um 07.20 stehe ich dann auf, ebenso das kleine Kind. Ich mache mir einen Kaffee und beginne in der Küche zu werkeln. Ich bereite Couscous Salat vor, ausserdem muss ich noch eine Suppe ansetzen. Morgen hat nämlich das kleine Kindelein seine erste heilige Kommunion, die wir hier bei uns, beziehungsweise bei der Mutter im Wohnzimmer und im Garten feiern. Ein Stündchen später wecke ich den Gatten, der sich parat macht und zum Metzger fährt. Ich schnippele und werkele weiter, schreibe To Do Listen für den heutigen Tag, brate irgendwann 2,5 kg Hackfleisch an, als der Gatte zurück kommt und mache den Rest der Suppe soweit fertig. Mittendrin koordiniere ich mit der längsten SportFreundin die Fahrt zum letzten Heimspiel der Saison des BVB. Um 10.30 Uhr sitze ich im Auto und sammele die Freundin und ihren Partner ein. Wir fahren gemeinsam nach Dortmund zu einem Mitglied des Fussballfanclubs, dem wir angehören. Er bereitet traditionell zum Saisonschluss Braten mit Brötchen und Krautsalat für alle Fan Club Mitglieder vor. Es ist tolles Wetter und wir sitzen und stehen in seinem Garten in der Sonne. Gegen 14 Uhr machen wir uns gestärkt auf den Weg in den Signal Iduna Park. Bevor wir ins Stadion gehen, treffen wir uns  davor noch am Bierstand auf ein Getränk.
Im Stadion angekommen, freue ich mich auch heute wieder über einen etwas anderen Platz, der mir  gut gefällt. 

Vor dem Spiel wird Roman Weidenfeller verabschiedet, der sein letztes Bundesliga Heimspiel bestreitet. Ich mag es, im Stadion zu sitzen. Vor noch nicht all zu langer Zeit schien mir das undenkbar - so viele Leute auf einem Haufen machen mir eigentlich eher ein wenig Angst. Nachdem ich mir vor rund 1 1/2 Jahren aber ein Herzchen fasste und es mit der Freundin ausprobierte, hab ich gemerkt, dass alles super organisiert ist, nirgends schlimmes Gedränge herrscht und ich die Atmosphäre insgesamt sehr mag. Natürlich rennen unter den 81.000 Menschen auch ein paar herum, die sich für meinen Geschmack ordentlich daneben benehmen, aber auch das war bisher im Rahmen, zumindest dort, wo ich es erlebt habe.
Leider ist das Spiel heute das erste Spiel im Stadion, wo ich wirklich enttäuscht bin. Aber auch solche Spiele gibt es, ich kenne das nur zu gut vom eigenen sportlichen Werdegang mit der Mannschaft. Im Stadion hats mir wie immer trotzdem gefallen. Nach dem Spiel treffen wir uns erneut am Bierstand mit den Fanclub Mitgliedern, schwatzen und lachen noch eine Weile und fahren dann mit der Bahn zurück zum etwas ausserhalb geparkten Auto.
Ich bringe einen Kollegen heim, der sich uns für die Rückfahrt angeschlossen hatte, suche für den Partner der Freundin eine Notdienst Apotheke, weil er noch etwas besorgen muss. Danach fahre die beiden heim.
Bei mir zu Hause angekommen war eigentlich der Plan, nur noch die Tische zu dekorieren und einzudecken Leider hatte der Rest der Familie nicht alles geschafft, sodass wir doch noch gemeinsam bis halb elf herumwuseln mussten, damit es morgen nach der Kirche nicht mehr viel zu tun gibt, als das Essen zurecht zu stellen. 


Erst dann bestellen wir noch eine Pizza, ich blogge und der Gatte bügelt. Das kleine Mädchen schläft derweil wartend in unserem Bett ein und möchte zunächst gar nicht mehr für ihre Pizza aufstehen. Das tut sie am Ende doch noch und wir essen auf Behelfsstühlen, weil alle anderen Stühle bei der Mutter im Wohnzimmer stehen. Das kleine Kind verschwindet um 0.00 Uhr in unserem Bett, das große Kind in ihrem. Ich werde nun noch baden gehen und mir anschliessend die Nägel aufhübschen. Und ich hoffe jetzt schon, dass ich die nächsten Tage mit halbwegs ausreichend Schlaf überstehen werde - bis morgen wird es wenig Schlaf geben und am Montag begleite ich die Klasse des kleineren Kindes als Betreuungsperson auf Klassenfahrt. Aber zunächst mal morgen:
Kommunion. Das Kind wird vorsingen und ich habe schonmal Taschentücher eingepackt.

Weitere Tagebucheinträge von heute wie immer bei Frau Brüllen.

Montag, 5. Februar 2018

WMDEDGT - Februar 2018

Frau Brüllen fragt, wie jeden fünften eines Monats:"Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag"? Geboren wurde diese Weiterführung  nach dem Aufruf zu einer Tagebuchblogwoche von ihr vor einigen Jahren. Damals war ich dabei und auch heute mache ich gerne wieder mit.

Verkorkst ohne nennenswerten Grund könnte ich zu heute  wohl sagen. Vielleicht erschließt sich mir der ja aber im Niederschreiben...
Der Tag startet per se schon mal fürchterlich:Weckerklingeln mit der Notwendigkeit, aufstehen zu müssen, obwohl ich mit Schlafen noch kein bißchen fertig bin. Auch wenn das ein Dauerzustand ist, so ist es halt eben jeden Tag ein blöder Start. Irgendwann aufgestanden geht es, aber bis dahin ist das Leben ansich nicht mein Freund. So eben auch heute. Beim Haus verlassen - gemeinsam mit dem kleinen Kindelein und dem Gatten (das große ist bereits mit dem Bus unterwegs) - wird es nicht besser: die Autos sind vereist. Wieder einmal muss ich tief atmen ob der Tasache, dass da ein tolles Auto völlig sinnfrei in der Garage rumsteht, nur weil die Kinder meines Stiefvaters gerade dabei sind, jedwedes Steinchen, was zu finden ist, rumzudrehen, um doch noch 3,50€ mehr vom Erbe des Mannes zu bekommen, mit dem quasi oder tatsächlich viele Jahre gar kein Kontakt bestand. Bis das geklärt sein wird, wird noch viel Zeit verstreichen - und der Wagen meines Vaters ungenutzt in der Garage rumstehen. Pure Verschwendung (des schönen Autos UND des Garagenplatzes). Und schon startet die gedankliche Dauerschleife, was dazu noch alles zu erledigen ist. Und zu bedenken. Und in Erfahrung zu bringen. Undundund. Noch dazu geht erst mal keine meiner Autotüren au,  und die Eisschicht ist kaum abzukriegen. Ein kleiner Lichtblick ist, dass HerrNebeL mir hilft, nachdem er aus seiner Garage gefahren kommt. Auf der Fahrt zur Arbeit gedankenschleife ich weiter vor mich hin, komme aber dank wieder funktionierendem Spotify mit netter, ruhiger Musik ein klein wenig in die Spur (und in die Melancholie Schleife. Ich habe die Musik offensichtlich doch nicht soo gut gewählt). Ausserdem wird es langsam hell, es ist klar und Morgennebel steigen von den Feldern auf. Ich bin versucht, kurz anzuhalten und ein Bild zu knipsen, verwerfe den Gedanken dann aber doch.
Später als gewollt am Arbeitsplatz habe ich erst mal ein fettes Loch in der Arbeitshosentasche und verliere fast meinen Schlüsselbund. Immerhin nur fast. Zum dritten Mal in einer Woche renne ich in die Wäschereiabteilung, um neue Arbeitskleidung für 6 zu holen - die Aufteilung untereinander funktioniert eben meist so... gar nicht. Da meine Hosen momentan hoffnungslos zu groß sind, suche ich kleinere - die aber alle zu kurz sind. Also laufe ich entweder rum wie ein Depp in zu kurzen Hosen oder wie ein Schlonz in weiter Schlabberkleidung. Insgesamt ist das am Ende aber nur halb so wild, weil wir eh alle... nun ja, nicht so nett ausehen, wie man eben aussehen könnte. Demnach ist das kleine bisschen Depp oder Schlonz auch egal.
In der Frühbesprechung gehts nach dem obligatorischen Gespräch über wichtige aktuelle Patientenbelange um den besiegelten Weggang einer lieben Kollegin. Wieder eine, die (auch) dem blöden System zum Opfer fällt. Dem System, das gute Mitarbeiter gar nicht halten möchte, weil es eben nicht bereit ist, Anreize zu bieten, vor allem in finanzieller Form. Mehr Bezahlung hieße weniger Gewinn. Gesundheitswesen als Wirtschaftsunternehmen. Um Patienten geht es da in der Regel nicht. Um Mitarbeiterzufriedenheit auch nicht. Bezahlung im Gesundheitswesen ist ... unterirdisch, vor allem wenn man jung ist. Nein, vielleicht nicht überall. Aber bei uns. Ich beschränke mich darauf, mich für die Kollegin zu freuen, weil sie quasi neben der Haustür arbeiten UND nach Tarif bezahlt werden wird. Gold wert. Fehlen wird sie mir dennoch, weil es eine ganz liebe und nette Kollegin ist, die zudem gut mit unseren Patienten umgehen kann. 
Der Tag will definitiv weiter düster bleiben, ich bemühe mich aber, genau das abzuschütteln, trinke den Kaffee aus und versuche mich dann pragmatisch am neuen Scanner System: jeder Patientenkontakt muss mit Scanner und individualisierten Barcodes abgescannt werden zur Leistungserfassung. Ich komme mir vor, wie an der Suopermarktkasse - es piept. Und piept. Ein Pfund Butter-piep, ein Kilo Mehl-piep, eine Flasche Cola - piep... Ach, nein, gar nicht. Frau X - piep, Herr Y- piep, Herr Z - piep. Nicht drüber nachdenken, einfach weiter. (Am Ende des Tages stellt sich eh raus, dass da nur 2 Patienten überhaupt qua Scan in meinem System gelandet sind. Klappt ja super.) Nach sieben Patienten, einem langen Gespräch über die drohende Notwendigkeit einer PEG (einer Magensonde durch die Bauchdecke) zur ausreichenden Flüssigkeitssubstitution und vielen großen und kleinen Dingen, die so nebenher laufen, später, wage ich erneut den frustranen Versuch, einen Sachverständigen zur Nachlassbewertung ans Telefon zu bekommen. Anschließend trinke ich einen Kaffee mit den Sprachtherapiekolleginnen, die heute da sind und mache mich anschließend auf zur Teambesprechung. Nach dieser piepe ich mit dem Scanner erneut, um die letzte Patientin in die gewünschte Leistungserfassung zu bringen. Die nach der Therapieeinheit folgenden 30 Minuten  Dokuzeit reichen wieder einmal hinten und vorne nur für die Hälfte dessen, was ich zu erledigen habe. Dementsprechend düse ich wieder mal kurz vor knapp vom Parkplatz und jage über die Autobahn, K2 von der Schule abzuholen. Ich schaff s pünktlich. 
Die Notwendigkeit, dass sich alle Teammitglieder am Überraschungskuchenenessen der Kollegin zum 60. Geburtstag zu beteiligen haben (an dem ich nicht mal anwesend bin), huschen wir noch "mal eben" in die Stadt, treffen dort das große Kind und suchen Tischdeko. Und werden nicht wirklich fündig, benötigen aber viel Zeit. Am Ende sind die Kassen im letzten Laden völlig voll, der Parkscheinautomat kaputt und wir verlassen das Parkhaus deswegen erst um etwa 17 Uhr 12. Es steht eine Heimfahrt von 12-15 Minuten an, ich muss noch Brot kaufen und eigentlich muss ich um 17:45 Uhr fünf Minuten vom Parkhaus entfernt - natürlich in dem Heimweg entgegengesetzter Richtung - sein.
Schweren Herzens cancele ich diesen Terminm - der zwar schaffbar, aber mir nun viel zu stressig geworden ist und fahre zum Bäcker und heim.
Die Kinder zanken daheim, im Hausflur stinkts riecht es nicht so richtig gut, und keiner findet heraus warum. Der Schwager entsorgte beinahe meinen einstmals geliebten, in einer Behindertenwerkstatt gewebten Wollteppich, das große Kind putzt zwar halbfreiwillig seine Winterschuhe - hätte diese aber auch komplett in der vollen Badewanne versenken können. Ich denke, nächsten Sonntag werden sie wieder trocken sein. Vielleicht. 
Natürlich waren alle Kinder später im Bett oder im Kinderzimmer als geplant und noch dazu darüber nicht so richtig amüsiert. Nun, so alles in allem bleibt der Eindruck eines vollen, verkorksten Tages wegen wohl vielerlei Kleinigkeiten. Morgen wirds vielleicht besser, immerhin habe ich abends eine Verabredung zum Singen. Wenn da nicht auch wieder etwas dazwischen kommt. 

Mehr Tagebuchbloggerei wie immer hier.

Sonntag, 5. November 2017

WMDEDGT - November 2017

Es ist wieder der 5. und Frau Brüllen fragt: "Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag?". Weitere Tagebuchblogeinträge von heute sind hier zu finden.

Irgendwann am frühen Morgen wache ich nach nicht all zu vielen Stunden Schlaf auf und bemerke das kleine Mädchen zwischen HerrnNebeL und mir. Wir kuscheln uns aneinander und ich döse noch ein Weilchen weiter. Ich bemerke, dass sie wach wird gegen acht und muss kurz danach die Frage nach Elektronikspielzeug beantworten... Auch wenn ich schon lange nicht mehr wirklich schlafe, wissen die Kinder genau, dass ich am Morgen zu fast allem Ja sage in der Hoffnung, doch noch eine Mütze Schlaf zu bekommen... Morgende sind definitiv nicht meine Tageszeit. Das mag sicherlich sehr stark daran liegen, dass die Abende immer sehr lang sind... Zudem  ist der Kopf heute stark beschäftigt und kreist über einen blöden Streit mit der Chefin, der vermutlich recht große Auswirkungen haben wird.
Irgendwann dreh ich die Morgenrunde im www und lese anschließend ein paar Seiten auf dem Kindle Paperwhite. Wir sind bisher keine guten Freunde, weil die Umblätterfunktion ohne Tasten an beiden Seiten deutlich unkomfortabler ist als bei meinem alten Kindle. Kaum hab ich das Gerät in der falschen Hand, kann ich nur noch zurückblättern - es sei denn ich nehme die NAse oder die andere Hand zu Hilfe. Auf jeden Fall ist es sehr umständlich. 
Irgendwann gibts den ersten Kaffee, das kleine Kind geht baden, das große liest das ungefähr 7. dicke Buch der Ferien im Bett und wir Großen sprechen kurz den Tag ab. Gegen Mittag gibt es - nach der Sendung mit der Maus - Frühstück - etwa vier Stunden nach dem Aufstehen. Wir sind am Wochenende damit immer etwas langsam, wenn keine Termine anstehen. Wer Hunger hat, isst halt zuvor zwei, drei Kekse oder ein kleines Müsli. Am meisten genoß jedenfalls das kleine Kind Kekse und Limo in der Wanne. (Rabeneltern, solch ungesunde Lebensweise zuzulassen ;-)).
Nach dem Frühstück fährt HerrNebeL den besten Freund im Krankenhaus besuchen, der nach einer beidseitige Lungenembolie mit großem Glück wohlauf ist. Ich kümmere mich um das Verfassen weiterer Anschreiben an die Kinder meines Stiefvaters, mit denen wir in einer Erbauseinandersetzung liegen.  Anschließend beginnen das große Kind und ich aufzuräumen, das kleine hilft sporadisch und putzt dann irgendwann Teile des Badezimmers. Ich staubsauge gründlich, die Kinder pendeln zwischen Oma, Fernseher, Buch und Zeit am Tablet. Derzeitger Favorit ist Minecraft - spielen. Meine Mutter kommt zwischenzeitlich nach oben zu uns, wir durchforsten die Webseite ihres Lieblingshotels nach Angeboten und erledigen den Rest für die zu verschickenden Erbstreitsbriefe. Gegen Spätnachmittag kommt HerrNebeL heim. Wir schauen gemeinsam mit dem großen Kind wiederum eine Webseite eines Hotels an - sie fliegt im nächsten Sommer mit der Freundinfamilie nach Kos. Gestern wurde die Reise gebucht und nun erhielten wir Daten des Hotels. So wie das aussieht, wird es sicher großartig und das Kind wird, wie auch in diesem Jahr, rund 5 1/2 Wochen insgesamt fort von daheim Urlaub verbringen. Drei Wochen ind wir gemeinsam unterwegs und sie eben noch 2 1/2 Wochen mit der Freundinfamilie. Ich gönne ihr diesen Luxus sehr.
Ich schneide zwei Kissenbezüge für die Nackenrollen der Kinder zu, während wir diskutieren, was wir zum Ferienabschluß unternehmen - eigentlich gehen wir immer bei der Stammeisdiele ein Eis essen. Heute aber entscheiden wir uns für das Bestellen von Pizza, auch weil eines der Kinder noch immer im Schlafanzug ist ;-). Ich nähe die Kissen, anschließend kommt die Pizza. Zum Tagesabschluss spielen wir noch gemeinsam eine Runde Rummicub, unser Familienspiel schlechthin.
Ich bringe heute das große Kind ins Bett und merke einmal mehr, wie toll große Kinder sind. Wir kommen - auch aneinandergekuschelt, diesmal aber eben im Bett vom großen Kindelein, auf den Streit, den ich mit der Chefin habe und ich erzähle ein klein wenig darüber. Nachfolgend besprechen wir ausgehend von diesem konkreten Fall Themen wie Enttäuschungen, Umgang miteinander, Kritikfähigkeit, Selbstreflektion, persönliche Grenzen, Selbstfürsorge. Wow. 
Nach zwei Wochen Ferien wird es erwartungsgemäß fast zehn, bis ich bei ihr raus gehe. In den Ferien entwickelt sich die komplette Familie nämlich zu Eulen, und wir gehen erst tief in der Nacht schlafen. Jetzt muss sich erst mal wieder der Alltagsrhythmus einpendeln.
Bei der abendlichen Twitter Runde fällt mir dank Erinnerung ein, dass heute der 5. ist und ich tippe bei einem Glas Rotwein und Cellomusik. Bevor ich in den nächsten Stunden schlafen gehe, wird sicher noch eine Weile das Gedankenkarussell kreisen. Kann ich nicht gut gebrauchen, aber in voller Fahrt stehende Karusselle halten leider selten einfach so an.

Dienstag, 5. September 2017

WMDEDGT September 2017

Frau Brüllen fragt seit vielen Monaten ausgelöst durch eine Woche Tagebuchbloggen Im Frühjahr 2013, auch hier irgendwo im Archiv zu finden ;-), nun jeden 5. eines Monats: "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" - und ich mach gern mit. Weitere Tagebuchblogger von heute auch bei FrauBrüllen: hier.

Mein Tag begann in der Nacht mit bescheidenem Schlaf, schöner Musik und einem zu mir ins Bett krabbelndem Kindelein. Irgendwann schliefen wir dann weiter bis kurz nach sechs - ich schlief wenig besser, als das Wachen und Gedankenkarussellieren vorher war - und musste dennoch ran, das Kindelein wecken. Und wecken. Und wecken. Was mir sehr schwer fällt, wenn ich selber durch die bescheidenen Nächte recht gezeichnet bin und lieber auch die Augen ganz schnell wieder schließen würde... Um zehn vor sieben stehe ich entnervt auf und überlasse HerrnNebeL den weiteren Weck - Job und springe krieche unter die Dusche. Tatsächlich steht auch das Kindelein währenddessen auf. HerrNebeL und Kind1 treten ab und ich - um etwa drei nach sieben komplett fertig - ertrage die Muffeligkeit der kleineren Tochter. 
Um viertel nach sieben verlassen wir etwa das Haus, fahren meine Morgenration kalten Kaffee und ein Getränk für die Arbeit kaufen, düsen an der Tankstelle vorbei und ich liefere das Kind gegen 07:40 in Schulnähe ab. Anschliessend stell ich mir erst mal schöne Musik auf Dauerschleife und seeehr laut und fahre zur Arbeit. Irgendwann kurz nach acht sitze ich dann im Büro, stelle wieder die Musik auf Dauerschleife und beschäftige mich mit dem kommenden Tagesgeschehen am Rechner. Morgens nur 6 statt 7 Patienten mit einer Viertelstunde unerwarteter Pause. Diese nutzte ich dann am Ende mit einem Patienten, in dem wir leckeren Kaffee aus unserer Team Maschine tranken (der Kaffee auf der Station ist - nunja.) und unterhielten uns gut - trotz einer bei ihm bestehenden schweren Sprach- und Sprechplanungs- Störung. Zwischen diesen beiden Begebenheiten ignorierte ich die chaotischen Zustände auf meiner Station, hörte mir von etwa drei Kolleginnen verschiedene Probleme, Stressituationen oder ähnliches an und behandelte die 5 anderen Patienten.
Mittags saßen wir mit den meisten Mitgliedern des Sprachteams im Teamraum zum Essen und Trinken, ich hörte mir wiederholt blöde Sprüche zur derzeitigen Nahrungsaufnahme an (Kaffee und smoothie - wir sind gerade nicht so gut Freund miteinander, das Essen und ich) und nutzte die restlichen ruhigen 5 Minuten, als alle Raucher abdampften und die anderen anderweitige Gründe hatten, in ihre Büros zu gehen, mit der jüngsten Kollegin - einig, wie schön die Ruhe zu zweit dann doch ist .
Eine weitere Patientin behandelte ich und machte mich dann auf den Weg in die vierte Etage zum Betriebsarzt. Eigentlich, weil ich eine Impfung bekommen sollte. Zu den fehlenden Titern lagen aber gar keine Unterlagen mehr vor und so wurde mir nur Blut abgezapft, zur Titerbestimmung. Und es wurden Formalia aufgenommen. Wie jedesmal, wenn ich beim Betriebsarzt bin - in den 17 Jahren Betriebszugehörigkeit hab ich nämlich nur einen Arzt zwei mal gesehen.
Ein kurzes erstauntes Fragen zur derzeitigen Medikation ("Und Ihnen gehts gut damit?" - Äh, mh. Wie jetzt? "Ja, danke") und dann durfte ich erneut eine Patientin aufsuchen. Die bedauerte sehr, dass sie meine Hilfe nicht brauchte - eine neu aufgenommene Patientin, bei der Sprachtherapie nicht indiziert war. Und dann hatte ich erneut unerwartet fast eine Stunde Leerlauf. In der ich dokumentieren hätte können. Und den Teamraum putzen. Und Unterlagen sortieren. Ich hab mich aber zur Kollegin ins Büro gesetzt, der es ähnlich ging, und wir haben uns unterhalten.
Kurz bevor ich Feierabend hatte, irgendwann nach 15:00 Uhr, bekam ich eine email auf meinen Privataccount, in der der erwartete Erbstreit nun erstmalig nicht mehr nur zwischen den Zeilen zu lesen war. Unser Ziel hier ist eigentlich, die gesetzliche Erbfolge meines verstorbenen Stiefvaters friedlich und "ordnungsgemäß" zu lösen. Ich fürchte jedoch, das wird nicht möglich sein - die erste, dritte und vierte mail der leiblichen Tochter an mich verhärtete dieses Gefühl im Laufe des Nachmittages. Ich warte ehrlich gesagt noch auf weitere emotional geladene Schreiben. Und ich werde nicht reagieren. Weder heute noch morgen. Aber übermorgen. Betont sachlich. Wir werden sehen, was kommt. Aber ich weiss, die nächste (und übernächste) Zeit (und die danach wohl auch) wird nicht lustig werden.
Ich sammelte das Kind ein, fuhr heim und traf dort das große Kind. Wir verabredeten, dass ich sie zum Klainettenunterricht fahren  und dann nach ihrem Einkaufszettel noch fehlende Schulsachen besorgen würde. Mitten drin klingelte die Tante bei meiner Mutter, die unter mir wohnt. Die war jedoch gar nicht da, also klingelte die Tante mit Kuchen bei uns. Ein spontanes KuchenKaffeeKränzchen mit ohne Zeit, wo mittendrin zumindest die Mutter auftauchte und das Ganze dann mit der Tante weiterführte. Die Kinder und ich fuhren in die Stadt, das große Kind klarinettete vor sich hin und ich wuselte kopflos durch einen chaotisch engen, unsortieren Schulbedarfsladen (merke: dort werden NUR noch Ranzen oder Rucksäcke gekauft. Am besten auf Bestellung!). Nassgeschwitzt war nach 30 Minunten fast alles besorgt. Die Kinder mussten noch Hager und Mager stürmen, um Gutscheine auf den Kopf zu hauen - was dem kleinen Kind leider nicht gelang, da ich mich vehement gegen den Einkauf von Modeschmuckschnickeldi aussprach. Das 12 jährige Kind erstand eine schwarze Skinny Stretch Hose in 170 und damit wird bald die Kinderabteilung passe sein. Dann galt es noch, den Drogeriemarkt zu durchstöbern nach drölfzig Kleinigkeiten für die Tochterfreundin zum Geburtstag. Die Kinder setzen sich danach lustlos ins Auto, während ich noch weitere Wichtigkeiten erledigte (Ofenkäse!!! (das geht trotz Kriegzustand zwischen FrauNebeL und Essen), Brötchen, Geldautomat, Buchhüllen). Viel zu spät ging es dann heim, wieder mit Lieblingslied in Dauerschleife. Dort dann das erneute Erklären des bestehenden Erbsachverhaltes mit der Mutter (ich erklärte nachmittags bereits), dem Gatten, den Kindern, die das alles im Moment mitbekommen, der Schwester am Telefon. Weiter dann das Sichten der Zettel aus der Schulpostmappe der Viertklässlerin mit viel zu kurzfristigen Terminen, das Weiterärgern mit oben bereits beschriebener mail Nummer drei und vier, Abendessen richten, vorher Spülmaschine räumen. Das große Kind habe ich heut nur mit Gute Nacht Kuß allein ins Bett verabschiedet, das kleine wird noch vom Gatten einschlafbegleitet (inwzwischen schläft er sicher auch). Ich blogge, trinke den letzten Martini, pfeiffe auf Medikamente besser mit ohne Alkohol und überlege, ob ich mir die Nacht nicht direkt besser mit Nähen um die Ohren schlagen soll als halbwach oder monsterträumend hier rumzuliegen. Aber erst muss ich wohl noch 4 Schulbücher einbinden. Mit so blöder, widerspenstiger Folie - weil fertige Hüllen waren selbtredend alle ausverkauft oder doof.
Irgendwann mitten am Tag war ich kurz davor, die im Raum stehende AU abzurufen, die mir der Psychiater bereits zwei mal wärmstens empfahl - die ich aber dankend ablehnte. Er entließ mich zuletzt mit den Worten: "für ne Auszeit rufen Sie nur an, schick ich sofort zu."  Ich rief nicht an.

Krönchen richten, geht gleich wieder.

Mittwoch, 5. Juli 2017

WMDEDGT - Juli 2017

Gestern Abend erinnerte mich das große Kind bereits daran, dass ich heute wieder schreiben muss - und hatte somit die Tagebuchbloggerei von Frau Brüllen besser auf dem Schirm als ich :). Selbige fragt nämlich an jeden 5. des Monats: "Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag?"

Mein Tag startete netterweise mit einer durchgeschlafenen Nacht, wenn sie auch ein klein wenig zu kurz war. Das große Kind verließ wie jeden Wochentag als erste das Haus, um zum Bus zu gehen. HerrNebeL, das kleinere Mädchen und ich gingen gemeinsam zum Auto - ich machte mich heute auf den Weg zur Arbeit, HerrNebeL brachte vor seiner Arbeit erst das Mädchen in den Nachbarstadtteil zur Schule.
Bei der Arbeit angelangt, schmiss ich mich in die Arbeitskleidung (gar fürchterlich polyesterhaltige Poloshirts in blau und eine weiße, mit viel zu wenigen Taschen bestückte Hose), fuhr den Rechner hoch, checkte meinen Arbeitsplan und quatschte mit der Bürokollegin. Vor der Frühbesprechung auf Station begleitete ich die neue Kollegin  der Sprachtherapie, die am Montag erst begonnen hat, in die Wäscherei, um ihr neue Arbeitskleidung zu besorgen und alles zu zeigen.
Der Frühbesprechung wohnte heute die neue Oberärztin bei, die entgegen meiner Befürchtung bisher auch im somatischen Bereich fit zu sein scheint und zudem sehr nett und offen ist (und nur ein Jahr älter als ich. Aber ich sähe viiiel jünger aus, sagte die Kollegin der Ergotherapie. Nun ja, find ich jetzt nicht, aber ehrte mich dennoch). Nach der Frühbesprechung war der Plan, mich von einem Patienten und seiner Familie zu verabschieden - der war aber leider bereits abgereist, was mir so ein klein wenig den Morgen verdarb, weil ich mich gern persönlich verabschiedet hätte. Aber nun, so läuft das halt manchmal. ABer dass ein Pateint vor neun Uhr alles gepackt hat und abgeholt wird konnte ich nun auch nicht ahnen. Am Vormittag behandelte ich dann 7 Patienten, die alle mit Sprachstörungen nach Schlaganfall, Schädel Hirn Trauma oder einer Hypoxie zu kämpfen hatten. Zum Teil ging es darum, erst mal den Ist-Status zu erheben und eine genaue Diagnose zu stellen, zum Teil waren wir schon mitten drin in der Therapie. Zwischen Tür und Angel organisierte ich nach einem Anruf meiner Mutter noch die Einweisung meines Stiefvaters ins Krankenhaus - was recht genaue Handlungsanweisungen an meine Mutter beinhaltete, die zu konfus war, das alleine zu regeln. Glücklicherweise war meine Tante vor Ort, um ihr ein wenig unter die Arme zu greifen, sodass ich nicht gezwungen war, spontan Überstunden zu nehmen und alles selber vor Ort zu klären. Im günstigen Fall geht es nun nur um eine ausreichende Flüssigkeitssubstituierung und im schlechteren Fall wird man ihm möglicherweise noch eine Antibiose angedeihen lassen. Morgen werde ich das im Krankenhaus abklären.
Mittags hatte ich feines Essen - Reste vom Vortag. Eine Ingwer-Gemüse-Pfanne mit gehacktem Tofu und Reis. Entgegen meiner Gewohnheit keine Tütensuppe - die wurde nämlich aus dem Angebot des Supermarktes genommen, was  mich schon ein ums andere Mal etwas ratlos dort herumstehen ließ - sier erinnern sich vielleicht - FrauNebeL liebt Gewohnheiten :-). Am Nachmittag sollte ich eigentlich drei Patienten behandeln - eine Neuaufnahme bedurfte aber gar keiner sprachtherapeutischen Hilfe, was mir ein wenig Zeit zu zwei weiteren Telefonaten mit meinen eigenen Therapeutinnen verschaffte. Den dritten Patienten, der eigentlich im geschützten Bereich neu aufgenommen war - fand ich gar nicht erst. Was durchaus auch eine Kunst ist in einem Stationsteil, der eben verschlossen ist.... Der Kollege der Sporttherapie war mir offensichtlich zuvorgekommen (und hatte den Plan des Patienten nicht beachtet) und ihn mit zu einer Bewegungsgruppe genommen. Aufgrundessen suchte ich erst die in Frage kommenen Plätze IN der Klinik auf und begab mich dann ins Gelände UM die Klinik, um den Herrn zu suchen - leider erfolglos. So musste ich eine freundliche Nachricht an den Sportkollegen hinterlassen, nächstens besser die Therapiepläne ztu studieren ;-). Um kurz nach drei zog ich mich um, vergaß, meine Tasse zu spülen, was mir just beim Schreiben auffällt, räumte Materialien weg und wischte die Tische.
Um zwanzig nach drei saß ich im Auto und fuhr zur Schule des kleinen Kindes, um sie abzuholen. Eine Stunde später waren wir daheim und ich suchte diverse Krankenunterlagen zusammen, weil um 16:30 ein Termin mit einem Palliativ-Pflegedienst für meinen Vater anstand. Inzwischen benötigen wir hier zu Hause Hilfe für ihn bei diversen Dingen und aufgrund der Progredienz der Erkrankung wird dieser Hilfebedarf in naher Zukunft noch größer werden. Das Gespräch war sehr informativ und entlastend und die Entscheidung für diesen Pflegedienst ist auch in Abwesenheit des Stiefvaters - mit seinem Einverständnis - gefallen. Auf jeden Fall bedeutet das eine große Entlastung für mich in der Notwendigkeit, mich arg um die Eltern kümmern zu müssen.  Ein kleines Aufatmen.
Das große Kind briet Spiegeleier für alle, während HerrNebeL heimkam und ich mich noch mit meiner Schwester unterhielt, die ebenfalls beim Gespräch dabei war.  Die Familie NebeL aß zu Abend, während ich tippte und meine Geldbörse umräumte - heute kam nämlich eine neue, hübsche Börse für mich an, weil sich die alte in viele Einzelteile auflöst. In einer halben Stunde werde ich loisfahren und meine Freundin und Ex-Arbeitskollegin treffen, die bald für eine lange  Weile das Land verlässt, um in weiter Ferne auf einer Farm zu arbeiten. Sicherlich wird es dann heute Abend viel zu spät werden, aber ich bin mir sicher, dafür wirds schön  :-).

Weiter Tagebuchboggerein wie immer hier, bei Frau Brüllen.

Mittwoch, 5. April 2017

WMDEDGT - April 2017

FrauBrüllen fragt wieder: "Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag?" Mein Tag sieht heute so aus:

Ein normaler Arbeits- und Schultag im Hause NebeL. Der erste Wecker klingelt um 05:40, der letzte um 06:13. Nach der allgemeinen Morgenroutine verlässt das große Kindelein das Haus um sieben, ich folge ihr kurz danach und lade den Kofferraum voll mit Leergut. Um 07:20 stehe ich vor dem hiesigen Getränkeladen - der leider nicht wie der REWE, zu dem er gehört, bereits um 07:00 Uhr öffnet. Also fahre ich unverrichteter Dinge wieder ab in Richtung meiner Arbeitsstelle. Währenddessen wird HerrNebeL aufgebrochen sein, das kleine Mädchen zur Schule zu fahren. Ich kehre beim Bäcker ein, kaufe ein Laugengebäck und fahre dann durch Wald und Feld in die 20 km entfernte Stadt zur Klinik. Immer wieder genieße ich diese Fahrt, vor allem im Morgenlicht mit leicht aufsteigenden Nebeln. Ich überlege kurz, ein Foto zu schießen, aber an den Stellen wo es schön ist, bietet sich leider kaum eine Gelegenheit, anzuhalten. Also kein Foto für Sie :-). An der Ampel stehend versuche ich die mich seit einiger Zeit begleitende kleine Spinne nach draussen zu bugsieren, was zum wiederholten Mal leider nicht gelingt. Also bleibt sie weiterhin meine kleine Begleiterin. In der Klinik angekommen, kümmere ich mich zunächst um neue Arbeitskleidung für die Kolleginnen, die ihr Büro in meiner Nähe haben und mich. Die Wäschekammer ist nur begrenzt geöffnet und jeder kümmert sich mal darum.  Anschließend checke ich meinen Dienstplan: die zu behandelnden Patienten werden größtenteils von einem zentralen Planungsbüro auf die Kolleginnen verteilt. Heute kenne ich bis auf eine Dame alle Patienten und bereite die Therapiematerialien für den Tag vor. Die Zeit auf meiner Station muss ich selber in einem separaten Programm verplanen, was ich anschließend ebenfalls tue. Dann ist es Zeit, den ersten Kaffee zu machen, kurz mit Kolleginnen zu quatschen und nach oben auf die Station zu gehen. Der Stationsalltag startet dann mit einer ersten Besprechung zwischen Ärzten, Pflege und den Therapeuten aus verschiedenen Therapiebereichen. Am Vormittag behandele ich heute 6 Patienten, wobei sich herausstellt, dass die Ehefrau eines Patienten mit meiner Tante zur Schule gegangen sein muss. Das besonders Schöne daran ist, dass der Patient in der Lage ist, mir dies vollkommen verständlich mitzuteilen - obwohl er vor wenigen Wochen nichts weiter als "ja" zu sagen vermochte. 
Meine Mittagspause verbringe ich heute allein, da ich dringend einen Patienten beim Mittagessen begleiten muss und dies in dem Fall erst um 12:30 möglich ist. Ich stelle fest, dass es durchaus auch etwas für sich hat, beim Essen alleine im stillen Teamraum zu sitzen. Am Nachmittag folgen noch 4 weitere Patientenbehandlungen. Zwischendurch bereite ich noch etwas für den nahenden Abschied des Oberarztes vor. Zum Feierabend hin dokumentiere ich Verschiedenes, desinfiziere ein Kommunikationsgerät, was ich an einen Patienten ausgeliehen hatte und ziehe mich um. Wieder einmal gelingt es mir nicht so recht, die Klinik pünktlich zu verlassen - ich wundere mich wirklich oft über manche Kollegin, die 5-10 Minuten vor Dienstschluss umgezogen ist und quasi nur darauf wartet, das Haus zu verlassen. Oder es verlässt. Nun ja. So muss ich mich wieder beeilen - ich fahre wieder zurück durch Wald und Felder, komme an meinem Zuhause vorbei, düse aber weiter zur Schule des kleineren Mädchens. Meist ist das die Zeit am Tag, in der ich ein klein wenig abbaue und sehr müde werde. Es sei denn, es zeichnet sich ab, dass ich spät dran bin - dann bin ich eher aufgeregt. Während der Fahrt krabbelt wieder mein blinder Passagier über die innere Windschutzscheibe. Für eine weitere Rettungsaktion bleibt keine Zeit. Morgen vielleicht wieder. Ich komme fast pünktlich an der Schule an und sammele das Kindelein ein. Da das große Kind den Bus verpasst hat, besorgen das kleine Kind und ich drei kleine Eisbecher und fahren zum Mittwochstreffpunkt mit dem großen Kind - ihre Busstrecke liegt auf meinem Weg und so steigt sie aus, um mit uns gemeinsam heim zu fahren. Um zwanzig vor fünf sind wir zu Hause. Ein Kind geht draussen schaukeln, das andere Kind schnappt sich die angekommene Geolino Zeitung und liest. Ich trinke kurz einen Kaffee bei meinen Eltern. Meist bin ich ein wenig in Hab acht Stellung - wie auch heute - wenn ich heimkomme, weil sich immer wieder kleinere und größere Sorgendinge abzeichnen. Wie beispielsweise "frisch" zusammengefaltete, aber ungewaschene Wäsche. Verloren gegangene Verlegte  Geldbörsen, Parkscheine, Brillen oder Handtaschen sind sowieso an der Tagesordnung. Heute scheint alles gut bislang. Der Stiefvater war bereits unterwegs zur Bestrahlung, und die Mutter wird  um halb sechs von einer Freundin zum auswärtigen Abendessen abgeholt . Anschliessend fahre ich noch schnell los, das Leergut loszuwerden und Getränke für die Eltern zu besorgen. Das große Kind beginnt, ein Bananenbrot nach einem im Geolino entdeckten Rezept zu backen; das  kleine Kind verschwindet unter der Dusche. Mittendrin kommt HerrNebeL heim, es tönt etwa 12-14 23 Mal "Mama" oder "Mima" aus verschiedenen Räumen mit verschiedenen Anliegen.  Ich beschließe, dass es zum Abendessen eine Brotzeit gibt - mittwochs ist einer der wenigen Wochentage, an denen es zeitlich auch möglich wäre zu kochen - das passt meist aufgrund der diversen Nachmittagstermine nämlich nicht. Nach dem Abendessen wird HerrNebeL zum Sport gehen, ich werde irgendwie drei Tage zu je neun Stunden Kinderbetreuung für die nächste Woche organisieren müssen, weil die Kinder dann bereits Ferien haben - wir Eltern allerdings noch nicht. DIe Kinder werden von mir zu Bett gebracht, was heisst, dass ich eine Weile lang neben dem kleineren Mädchen liegen werde, bis sie eingeschlafen ist. Sollte ich dabei nicht selber einschlafen, gehe ich auch noch eine Weile zum großen Mädchen ins Bett.  Danach wird mich mein Sofa rufen - dank englischer Woche mit Fußball. Allerdings muss ich noch entscheiden, welches Spiel ich ansehen werde, da meine Favoriten bereits gestern gespielt haben. Irgendwann zwischen vermutlich 23:00 und 01:00 Uhr werde ich mit dem aktuellen Hörbuch einschlafen.

Weitere Tagebuchbloggerei findet sich hier.