Sonntag, 3. April 2011

Leben im

...Nebel. Immer ein wenig enthalten im NebeLeben Alltag, unbestreitbar. Mal so und mal ganz anders.
Momentan bringt der Nebel dauerhafte Kälte, Melancholie, Traurigkeit und ab und an ein Stück Verzweiflung mit sich. Wegen nichts. Oder wegen allem. Draussen beginnt sich alles zu neuern, Farben kommen hervor, die Sonne schenkt uns Wärme und mit ihr höre ich viel  mehr Kinderlachen auf dem Hof, der Wiese, dem Bolzplatz.
In mir aber neuert sich nichts; viel mehr erinnert sich irgendetwas in mir an Altes, an dunkle Zeiten. Schatten auf meiner Seele. Keine unbekannten Gesichter. Viel zu lange begleiteten sie nicht nur Tage, sondern Wochen, Monate, mitunter Jahre und darinnen gab es nur vereinzelte helle Tage, vereinzelte Tage die Leben waren anstatt all die anderen des Überlebens. 

Immer mal wieder schauten sie vorbei in den letzten Jahren, gleich alten Freunden. Aber sie gingen wieder. Im Moment aber scheinen sie sich einnisten zu wollen. Tage vernebeln, verdunkeln. Das Licht und die Wärme  rauben und viel zu vielen schweren Gefühlen Raum geben. 

Anstrengend. Derzeit ist es wohl vor allem das.

1 Kommentar:

frauansku hat gesagt…

Hier auch sehr anstrengend alles. Ich drücke Dich und wünsche Dir sehr viel Kraft!