Montag, 9. April 2012

Ruhe

Draussen in der manchmal hervorblitzenden Sonne auf der Bank am Haus sitzen, mit Blick auf den Garzen, dasWandelhorn und die Oltschiburg, vor mir auf der Wiese die lieb miteinander spielenden Kinder. Ein paar Meter neben mir das Getöse des Wassers  hören. Dazu ein Buch, was mich immer wieder gefangennimmt. Ruhe und Gelassenheit breiten sich aus und zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht.

Donnerstag, 5. April 2012

♥

Ich liebe es, neben dem grossen Kind zu schlafen, ihr zuzuschauen und immer irgendwie ihre Hand in meiner zu haben. Es ist so friedlich, ruhig und schön.
Ich liebe das Strahlen des kleinen Mädchens, ihre kleinen Küsschen Angriffe und ihre Umamungen.
Das ist noch viel mehr, aber das, das fällt mir jeden Tag aufs Neue auf.
Meine Mädchen. Sie sind beide wunderbar. So wunderwunderbar.

Sendepause

Aufgrund mangelnder Disziplin der zu schreibenden Worte - sie wuseln wild durcheinander und keines weiss, wann es dran ist - sowie viel zu wenig Zeit, weil ich viel zu viel schlafe, herrscht hier Sendepause.
Und morgen geht es nun in die Berge, wohl leider wieder ohne auf Muggestutz Spuren zu wandern.

Sonntag, 4. März 2012

In die Berge

Nächstens fahre ich höchstwahrscheinlich in die Berge. Mit meiner Familie.
Eine gute Woche Berner Oberland. Ich freu mich einfach nur.

Mittwoch, 22. Februar 2012

Hinterher

Ich bin hinterher. Mal laufend, mal rennend, machmal auch langsam und gemächlich. Denn was ich auch tue, ich halte mit dem Lebenstempo gerade nicht mit. Es läuft und läuft und ich versuche irgendwie den Anschluss zu halten. Es gelingt nur mäßig. Arbeiten und die Kinder versorgen, das schaffe ich gerade eben so. Der Rest bleibt liegen.
Ich sehne mich nach einer Pause von aller Verantwortung – und eben diese ist hier nicht umsetzbar. Ich müsste fort, und vielleicht würde das auch irgendwie hinhauen. Aber ich habe Skrupel, Mann und Kinder allein zu lassen. Sehne mich nach den Bergen, nach Schlaf, nach Ruhe, nach Sonne im Herzen.
 Und es läuft weiter und weiter. Und ich, wertvolle Kraft und Energie lassend, die sowieso kaum vorhanden ist,  irgendwie hinterher.

Samstag, 11. Februar 2012

Wichtig

Um mich herum herrscht Chaos, ich stehe mittendrin und fühle mich oftmals schlecht und unwohl. Ich müsste es beseitigen, verräumen; auf dem engen Raum, der unser Zuhause ist eine Sisyphos Arbeit. Aber es ist doch wichtig....
Wichtig? Ist das wichtig?
Wichtig ist es, hier zu sein; da zu sein für meine Kinder. Ihnen liebevoll zu begegnen, ihre Irrungen und Wirrungen des Alltages geduldig anzunehmen und sie zu begleiten. Sie des Abends sanft in den Schlaf geleiten, den Tag ruhig abzuschliessen. Ihnen die Hand zu reichen, wenn sie sie brauchen, und sie vertrauensvoll gehen zu lassen. Nah bei Ihnen zu sein, sie meine Nähe spüren lassen und ebenso die Ihre in mein Herz hinein spüren. Gelassen zu bleiben an so vielen Stellen, ein Fels in ihrer Lebensbrandung zu sein.
Und jeden Moment wertzuschätzen.