Seit Wochen schon.
Das Herzchen so voll aber meine Worte sind verschwunden.
Hier herrscht Stille neben meinen innerlichen Stürmen die eben nur Leere hinterlassen.
Irgendwann, vielleicht hört sie irgendwann auf, diese Stille.
Vielleicht.
Sonntag, 14. November 2010
Es weint
Es weint. Irgendwo. Irgendwas.
Ich weine nicht. Ich bin gefangen in sonderbarem Abstand zu vielem. Wohl wissend, was mir wo Mühe macht. Was mich traurig macht. Was fehlt. Was falsch läuft. Fühlend gibt es da nur Wut. Und wütige Hilflosigkeit.
All das inmitten stetem Unterwegs sein an mehreren "Arbeitsfronten", stetem Warten auf den Feierabend, der hier derzeit nie vor 21 Uhr, meist gar erst um 21.30 Uhr einkehrt. Um dann so manches Mal noch die nächste "Arbeit" zu erledigen.
Ich weine nicht. Ich bin gefangen in sonderbarem Abstand zu vielem. Wohl wissend, was mir wo Mühe macht. Was mich traurig macht. Was fehlt. Was falsch läuft. Fühlend gibt es da nur Wut. Und wütige Hilflosigkeit.
All das inmitten stetem Unterwegs sein an mehreren "Arbeitsfronten", stetem Warten auf den Feierabend, der hier derzeit nie vor 21 Uhr, meist gar erst um 21.30 Uhr einkehrt. Um dann so manches Mal noch die nächste "Arbeit" zu erledigen.
Mittwoch, 10. November 2010
Heut so
Zwischendurch sind heute zugunsten der KiTa ein paar PixiBuchhüllen entstanden:

Die KOKKA (Frösche und kleine Äpfelchen) und Miller (Mini Mushroom) Stoffe sowie die "Evening Eulen" (alle von hier) machen jedwedes Betüddeln absolut überflüssig. Und bei der Wahl der anderen Stoffe aus der heimischen Stoffkiste hab ich auch auf Stoffe gesetzt, die an sich schon bestechen. Erspart so manche halbe Stunde, was bei der Fülle der anstehenden Dinge Gold wert ist.

Die KOKKA (Frösche und kleine Äpfelchen) und Miller (Mini Mushroom) Stoffe sowie die "Evening Eulen" (alle von hier) machen jedwedes Betüddeln absolut überflüssig. Und bei der Wahl der anderen Stoffe aus der heimischen Stoffkiste hab ich auch auf Stoffe gesetzt, die an sich schon bestechen. Erspart so manche halbe Stunde, was bei der Fülle der anstehenden Dinge Gold wert ist.
Sonntag, 7. November 2010
Hier so
Genäht wird hier. Mal mehr, mal weniger. Bisher entstanden für denStand am kommenden Basar sind - neben den Elefantöschen von neulich - 10 Shirts, 5 Hosen, (bisher) 2 Mützen, ein paar Tücher. Zugeschnitten liegt hier noch so manches...
Die Kuschel WendeHosen (Zwergenverpackung von farbenmix) sind noch gummilos, die Halstücher noch ohne Klett. Kommt aber noch alles ;-).
Mein Lieblingsstoff - neben den Mädchenstreifen - ist der Eulenstoff. Gern in abgebildeter Kombi. Ich glaub, zumindest das Babymädchen braucht da auch noch ein Shirt...
Und ganz toll finde ich auch den Elefantenstoff - in eben dieser Farbkombi braun orange. Für meine Kinder dann aber erst später. Viel später. Im Dezember oder so....
Die Kuschel WendeHosen (Zwergenverpackung von farbenmix) sind noch gummilos, die Halstücher noch ohne Klett. Kommt aber noch alles ;-).
Mein Lieblingsstoff - neben den Mädchenstreifen - ist der Eulenstoff. Gern in abgebildeter Kombi. Ich glaub, zumindest das Babymädchen braucht da auch noch ein Shirt...Und ganz toll finde ich auch den Elefantenstoff - in eben dieser Farbkombi braun orange. Für meine Kinder dann aber erst später. Viel später. Im Dezember oder so....
Freitag, 5. November 2010
ganz neu
Seit diesem Sommer besucht das grosse Mädchen eine andere KiTa. Und diese ist für sie anders. Irgendwie ganz anders.
Die erste KiTa war eine KiTa mit altersgemischten Gruppen von 0-6 und von 3-10. Sie kam mit 2 Jahren in eine der ersten altersgemischten Gruppen. Seit ihrer Geburt war sie jedoch noch im hiesigen anthroposophischen integrativen Kindergarten angemeldet. Weil die andere Einrichtung jedoch eher einen Platz frei hatte und es für das Kindelein damals sehr an der Zeit zu sein schien, sich weiter hinaus zu wagen in die Welt, nahm ich diesen an. Und wir verzichteten auf den Platz in der Integrativ Einrichtung.
Aus vielerlei Gründen aber wechselten wir zum Sommer 2010. Und sind sehr glücklich.
Im Vorfeld besuchten wir die "neue" KiTa oft. Und das Kindelein hatte Berührungsängste. Oftmals waren es nur die Hilfsmittel, die für sie zunächst sehr befremdlich waren. Nach und nach aber schien es ihr noch vor dem Sommer ganz normal, dass Kinder im Rollstuhl sassen, Orthesen trugen, in besondere Schulen kommen.
Im Sommer wurde es Alltag. Und war kaum Thema daheim. Die Dinge sind, wie sie sind. Völliges Selbstverständnis und Akzeptanz.
Inzwischen kommen manchmal Fragen. Aufgrund sehr lustiger Ausgangssituationen, wie ich finde. Beispielsweise möchte unser Kindelein auch mal "Taxi" fahren. Die ´besonderen´ Kinder der KiTa werden täglich mit Taxen oder Bussen gebracht und abgeholt. Und das wird hier gerade beneidet.
Die erste KiTa war eine KiTa mit altersgemischten Gruppen von 0-6 und von 3-10. Sie kam mit 2 Jahren in eine der ersten altersgemischten Gruppen. Seit ihrer Geburt war sie jedoch noch im hiesigen anthroposophischen integrativen Kindergarten angemeldet. Weil die andere Einrichtung jedoch eher einen Platz frei hatte und es für das Kindelein damals sehr an der Zeit zu sein schien, sich weiter hinaus zu wagen in die Welt, nahm ich diesen an. Und wir verzichteten auf den Platz in der Integrativ Einrichtung.
Aus vielerlei Gründen aber wechselten wir zum Sommer 2010. Und sind sehr glücklich.
Im Vorfeld besuchten wir die "neue" KiTa oft. Und das Kindelein hatte Berührungsängste. Oftmals waren es nur die Hilfsmittel, die für sie zunächst sehr befremdlich waren. Nach und nach aber schien es ihr noch vor dem Sommer ganz normal, dass Kinder im Rollstuhl sassen, Orthesen trugen, in besondere Schulen kommen.
Im Sommer wurde es Alltag. Und war kaum Thema daheim. Die Dinge sind, wie sie sind. Völliges Selbstverständnis und Akzeptanz.
Inzwischen kommen manchmal Fragen. Aufgrund sehr lustiger Ausgangssituationen, wie ich finde. Beispielsweise möchte unser Kindelein auch mal "Taxi" fahren. Die ´besonderen´ Kinder der KiTa werden täglich mit Taxen oder Bussen gebracht und abgeholt. Und das wird hier gerade beneidet.
Montag, 1. November 2010
Ganz viel bewegt sich hier. Im Kleinen, Leben lebt.
Das grosse Kindelein ist nun ein offiziell angemeldetes Schulkind. Wenn alles so läuft wie gedacht, wird sie ab September 2011 eine Montessori Schule, in der jahrgangsgemischt von Klasse 1-4 unterrichtet wird, besuchen.
Sie wächst wie Unkraut, 124 cm sinds aktuell und vorgestern mussten neue Turnschuhe her - weil Grösse 32 nicht mehr passte....
Sie nabelt sich zum einen mehr und mehr ab und zum anderen will sie weiterhin ganz nah dran sein. Nicht mehr klein und noch nicht gross. Ein von so tiefem Herzen geliebtes Kind.
Das Babylein darf ich ganz eigentlich gar nicht mehr Babylein nennen. Ganz ab vom Alter ist sie so unglaublich gross geworden. Erste stille, klammheimliche Scheisselkram Momente halten hier Einzug. Das Miteinander mit der Grossen wird mehr und mehr, dafür wächst aber auch der Gegenwind. Das Gitterbett neben meinem Bett ist nun endgültig abgebaut. Seit dem Einzug ins gemeinsame Kinderzimmer war sie nur am Anfang noch 3,4 halbe Nächte noch bei mir und das Bettchen wurde mehr und mehr zu einer vergrösserten Nachtkonsole. Die Nächte sind weniger unterbrochen als noch vor einer Weile. Weiterhin nicht nehmen lässt sie sich ihre Mama Milch. Auch wenn die Vollmilch als Ersatz, wenn ich nicht da bin oder Papa des Nachts zu ihr geht, problemlos akzeptiert wird, ist unseres weiterhin das Stillen. Und das meinerseits von Herzen gern.
12 Zähne hat das Fröschlein, 3 weitere wachsen gerade sichtlich nach oben und blinzeln weiss durchs Zahnfleisch.
Immer noch erscheint sie mir geerdet, unglaublich sicher und ruhend in sich. Wobei das in keiner Form heissen soll, dass sie ein ruhiges Kind ist. Sie ist durchaus sehr präsent, vor allem wenn es daran geht, ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Sie hat das charmanteste, süsseste und wunderbarste Wimpern Klimpern, verabschiedet sich am liebsten mit Luftküsschen, und streichelt so wunderbar herzwarm, wenn sie mit den kleinen Händchen "ei" - sagend über Gesicht und Haare fährt.
Sie ist wunderbar, wunder- wunder- wunderbar.
Auch wenn dieses Kind mich weit entfernt hat von vielem - das Leben ändert sich eben doch mit Nummer zwei, die Möglichkeiten schrumpfen, die Kreise, in denen wir Eltern uns mit zwei Kindern noch bewegen können sind deutlich kleiner geworden, und und und - ist und bleibt sie eines der grössten und schönsten Wunder in meinem Leben.
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